Totaler Egoist
Dieser Bessler war ein echter Geheimniskrämer, der seine Räder verkleidete und die Verkleidung mit Schlössern sicherte, so dass niemals jemand das Innere der Wunderwerke sehen konnte - so wie noch heute mancher Erfinder sich seltsamst benimmt.
Dieser Bessler wäre auch heute in unserer Geiz-ist-geil-Gesellschaft ein angesehener Mann, weil ziemlich egoistisch. Er verlangte hunderttausend Taler für seine Erfindung, die ihm nur der reiche russische Zar Peter I bieten konnte und wollte. Pech für beide, weil der Zar kurzfristig verstarb. Bessler hielt noch zwanzig Jahre länger aus, gut versorgt als Beamter des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel, fand aber keinen potenten Käufer mehr und nahm konsequenterweise sein Geheimnis mit ins Grab.
Doppeltes Pech für den ehrgeizigen Bessler: heute kennt ihn kaum noch einer oder seine Geschichte gilt als unglaubwürdig, weil viele andere angebliche Perpetuum Mobile auch nichts taugen. Nur ein paar hundert oder tausend ´Spinner´ rund um den Globus sind naiv genug zu vermuten, dass Besslers Räder tatsächlich liefen - wider aller Erfahrungen und wider aller ´Verbote durch geltende physikalische Gesetze´.
Totale Spinner
In vielen Kapiteln habe ich das Problem erörtert und ein Dutzend Lösungsvorschläge eingebracht, beispielsweise in den Kapiteln ´Bessler und Schwenkhebel-Rad´ oder ´Mechanischer Gravitationsmotor´, ´Fallen im Rad´ und ´Fallkurven im Rad´, ´Pendel-Steuerung´ und ´Bessler-Pendel´, ´Besssler-Rad´ und ´Bessler-Hebel-Rad´ bis hin zu ´Bessler-Problem gelöst´ oder ´Original Bessler-Rad´. Das alles waren wertvolle Studien - aber zugegebenermaßen dennoch meist untauglich bis absolut falsch. So wie die Arbeit von Naiven eben ausfällt. Aber echt naive Spinner lassen sich nicht davon abhalten, einfach weiter zu suchen. Man lernt durch jeden Fehlversuch - oder gab es schon jemals jemand, der nicht nur aus Fehlern gelernt hat? So nehme ich für mich sogar in Anspruch, nicht ständig dümmere Aussagen von mir zu geben.
Ein normales Pendel schwingt nach bekannten Gesetzen. Bessler brachte an diesem Pendel aber oben einen Querarm an mit Gewichten an beiden Enden. Damit wird dieses Pendel träger, verweilt länger in jedem Todpunkt und schwingt erst verspätet wieder zurück. Dieser Pendelmechanismus ist über einen Hebel mit der Systemwelle verbunden. Also konnte bzw. sollte die Welle nicht gleichförmig schnell drehen.
Auffällig in diesem Bild (und mehrfach auch in anderen Original-Zeichnungen) ist dieses ´Stampfwerk´ (links, rot markiert), bei welchem zeitversetzt vier Stössel angehoben werden und wieder hinunter fallen (um beispielsweise Getreide zu mahlen). Dieses Mahlwerk belastet also das System ungleichmäßig, in vier Takten je Umdrehung.
Höchst seltsam waren für mich diverse Darstellungen, bei denen ein Antrieb über ´eckige Getriebe´ erfolgte, z.B. bei dieser ´Archimedes-Schnecke´ (rechts, gelb markiert), mit welcher Bessler Wasser hoch pumpte, um die Leistungsfähigkeit seines Rads zu demonstrieren. Dieser geniale Handwerker war unter anderem Uhrmacher und wusste wie man runde Bewegungen zustande bringt oder wie man einen Seilzug konzipiert. Dieses ruckelnde ´Zahnriemen-Getriebe´ musste also absichtlich so konstruiert sein. Dieses über vier Kanten geführte Seil belastet das Rad ungleichförmig, wiederum taktweise.
Bessler hat keine Ringe als wirksame Masse (WM) eingesetzt, sondern einzelne Gewichte. Wenn diese auf irgend eine Art etwas elastisch gelagert waren (z.B. an biegsamem Gestänge), ergab die Verzögerung durch momentan anliegende höhere Belastung den gleichen Effekt (hier z.B. markiert durch Doppelpfeil an einer elastischen Rotorspeiche RS).
Ein taktweiser Lastwechsel macht in jedem Fall nur Sinn, wenn innerhalb der Maschine sich Bauelemente relativ zueinander bewegen können, also vor und zurück schwingen können. In folgenden Bild EV GM 242 ist schematisch die gedankliche Entwicklung hin zu zweckdienlichen Bauelementen dargestellt.
Prinzipielle Bauelemente
Bei B ist diese labile Lage schematisch dargestellt. Auf der hängenden Schaukel steht nun ein aufrecht stehendes ´Pendel´. Wenn die Auflage z.B. nach rechts schwingt, fällt die grüne Masse nach links. Bei C ist diese Konstruktion mit den zwei Pendel-Armen und zwei Gelenken nochmals einfacher gezeichnet.
Bei D ist nun skizziert (in kleinerem Maßstab), dass viele Schaukeln bzw. Pendel im Kreis herum zu installieren sind, um den Prozess wiederholbar zu gestalten. Oben wurden diese Bauelemente als Rotorträger (RT) und Speiche (SP) bezeichnet. Die Speiche ist beweglich im Rotorträger zu lagern, hier Speichenlager (SL) genannt. Am äußeren Ende muss die Speiche (wie vorige Schaukel) eine Auflage für die wirksame Masse bieten, hier Speichenbolzen (SB) genannt.
Die wirksame Masse (grün) lastet bzw. ´balanciert´ jeweils über einer unteren Auflage. Sie braucht nun ebenfalls diverse ´Beine´ (bzw. vorige stehende Pendel-Arme), zumindest ´virtuell´, weil nur das jeweils untere zum realen Standbein wird (bei D die rote Linie und rot-gestrichelten Linien). Durch das oben diskutierte ruckelnde Drehen der Systemwelle kann beispielsweise das Fallen der wirksame Masse von einer labilen Situation in die nächste ausgelöst werden.
Bei F sind Rotorträger (RT) und Speichen (SP) sowie dieser Rotorring (RO) zusammen gezeichnet. Durch Pfeile ist markiert, dass sowohl in radialer wie in tangentialer Richtung zwischen Rotor und Rotorträger ein gewisser Bewegungsspielraum (BS) gegeben ist. Hier hängt bzw. drückt der Rotor momentan in der Speiche links-unten, alle anderen Speichen sind ohne Last.
Bei G ist dieses Bild komplettiert, indem nun außerhalb des vorigem Rotorring (RO) die wirksame Masse (WM) eingezeichnet ist, beide Ringe mittels Rotorspeichen (RS) verbunden. Die Lastwechsel im mittigen Getriebe erfolgen durchaus taktweise, die Bewegungsänderungen der trägen Masse an langem Radius werden aber ausgeglichener sein, besonders wenn die Rotorspeichen (RS) etwas elastisch sind. Mittig ist wieder das zentrale ´Getriebe´ eingezeichnet, wobei hier die Speichen (SP) nur als einfache Linien zwischen Rotorträger (RT) und Rotor (RO) markiert sind.
Entscheidendes Bauelement
Wie oben angesprochen, hat er nicht nur ein Rad, sondern im Laufe vieler Jahren diverse Räder gebaut. Dabei hat er wohl auch vorige diversen Varianten der Bauelemente getestet, unterschiedliche Aufhängung und Anordnung von Gewichten sowie verschiedene Verfahren zu Steuerung der Bewegungsabläufe. Gewiss hat er dazu auch obigen ´Trick´ der abgewinkelten Kraftlinien erkannt, womit der Aufprall von Gewichten nicht einfach in radiale Richtung verpufft, sondern der Winkel zwischen Hebelarmen gestreckt und Beschleunigungseffekt erreicht wird.
Bessler hat aber auch Räder gebaut ohne äußeren Pendelmechanismus, was er möglicherweise z.B. durch Speichen unterschiedlicher Länge erreichen konnte (wie im vorigen Kapitel in einigen Versionen diskutiert). Es ist ihm andererseits durchaus zu unterstellen, dass er das entscheidende Bauelement bzw. Kriterium zur Nutzung von Gravitation erkannt hatte. Es wird ja berichtet, dass ihm die erste Idee schon bei der Betrachtung eines drehenden Bratspießes kam - und ich vermute, das Spanferkel war nicht ganz konzentrisch aufgespießt.
Richtig rund und wirkungsvoll kann obiges System nur sein, wenn die mit diesem Bild beschriebene, prinzipielle Anordnung exzentrisch zur Systemwelle installiert wird. Das zusätzliche, entscheidende Bauelement bei G ist also die ´außermittige´ Systemachse (SA). Der Rotorträger muss fest verbunden sein mit der Rotorwelle, aber exzentrisch zu dieser Systemachse bzw. zumindest die Speichenlager (SL) müssen exzentrisch dazu installiert sein (konzentrisch also zur Exzenterachse EA).
Statisches oder dynamisches Ungleichgewicht
Auch dieses Heben und Absenken des Rotors kann auf unterschiedliche Weise technisch realisiert werden (siehe obige Überlegungen mit unterschiedlich langen Speichen). Aber nur wenn die Voraussetzungen zur Nutzung von Gravitation und die damit erforderlichen Funktionen durch jeweils dezidierte Bauelemente erfüllt werden, kann die Maschine optimal arbeiten. Bessler hat das erreicht bzw. hat zumindest eine ausreichend wirkungsvolle Maschine gebaut - während man mit heutiger Kenntnis und Technik leicht einen optimalen Motor wird bauen können.
Geheimnisse lüften
Geistig ist die Menschheit in diesen Jahren wohl kaum fortgeschritten. Andererseits wurden in einigen Sachgebieten, z.B. in mentalen Bereichen Fortschritte gemacht (siehe Aufkommen von ´Esoterik´ bzw. verbreitet spirituelle Interessen im Westen) oder Fähigkeiten (wieder) entdeckt - die selbst die Aufdeckung von Geheimnissen ermöglichen. Durch mentale Technik des Remote Viewing kann man Einsicht in räumlich entfernte oder zeitlich zurück liegende - auch zukünftige - Ereignisse bekommen. Vermutlich hatte Bessler nicht geahnt, dass sein Geheimnis nicht sicher war vor Leuten aus der Zukunft, die mental einfach in seine Werkstatt und sogar in seine Maschine hinein sehen.
Ich entschuldige mich rückwirkend bei Bessler, dass ich mittelbar daran beteiligt war. Andererseits war mir wichtig, dass er nur ein mal ´geisterhaft´ belästig wurde und diese ´Spionage´ nicht durchgezogen wurde mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Ich wollte Besslers Trick nicht exakt kennen lernen, weil ich davon ausgehe, dass wir unseren Fortschritt uns selbst erarbeiten müssen, technisch wie mental. Das gelegentliche Schauen in die Vergangenheit mag zulässig sein. Neugierde hinsichtlich des Geheimnisses der Zukunft, besonders seiner persönlichen, dürfte kaum zulässig sein bzw. schlicht zwecklos bzw. mit negativen Folgen.
Es werden gefühlsmäßige Eindrücke notiert, aber auch dem Verstand ein Urteil erlaubt (jedoch beides deutlich unterschieden). Dieser Viewer z.B. notierte nachlassend fallend sich verlierend weich und beurteilt das als natürlich. Dann folgt kraftvoll bissig energetisch wie Stahl hart und das sei künstlich. Es handle sich um Bewegung Energie Strömung wiederkehrend aus einer natürlichen Quelle. Er empfindet ein auf und ab endlos uneben wechselnd hart und weich oder wiederkehrend wiederaufnahme fließend schwächer hart werdend aufsitzend und dass dieses Natürlichem ähnelt, im Übrigen aber sein Verstand dazu keine Ahnung hat.
Ein anderer Viewer z.B. ergänzt um leicht ansteigend mit Rückkurve Spitz linksseitig, dann gerade zurückgebogen nach links hart, gefolgt von Öffnung nach rechts Richtungswechsel vorwärtsstrebend dynamisch lebendig symmetrisch und zuletzt nach vorn dann abgeknickte Struktur bis Ende im Boden verschwindet.
Ein dritter Viewer hält fest hakenförmiger Beginn S-förmig nach unten weich, dann hinauf schräg nach oben rechts kleiner Bogen eng zurück und nach links weich und dass Konzept / Idee / geistige Bedeutung gegeben sei. Ein anderer Viewer nennt weich und hart auf und ab geschwungen aufwärts im Bogen um die Ecke leicht nach unten fallend geschlängelt hin und her wie Zeitlupe als erste Eindrücke.
Alle Viewer kommen auf die Form der Bewegung zu sprechen. Für einen erscheint diese von oben stop was luftiges schräg eintauchend Bewegungsrichtung etwas Rundes es setzt sich taucht ein Fläche / Erde leicht eingewölbt, was den Eindruck von Ruhig als ob Beruhigendes geschieht ergibt.
Ein anderer Viewer sieht ein Teil zackig kantig wie Metall und eine Bewegung am Anfang zögerlich und gebremst dann Beschleunigung Bewegung nach unten, dann abgehackte Bewegung klacken, anschließend Zeitlupe rückwärts bezogen auf Zeit. In einem runden Kasten hebt er hervor ist wichtig Zeit in Bewegung geht schnell vorwärts dann langsam zurück. Er malt auch ein großes Ding innen metallisch rot heiß Musik?, dazu außen herum doofer Geruch schweißig beißender Geruch wie Qualm und sein Verstand bemerkt dazu, das wäre komisch.
Dieser Viewer hier gibt eine ebenso präzise Beschreibung der Bestandteile (Kasten oben rechts, leider schlecht zu lesen): Speichen Schrauben Bänder aus Metall teilweise auch Holz komplex und filigran sehr beweglich. Dann stellt er fest, die unterschiedlichen Bewegungen müssen genau aufeinander abgestimmt sein, um gewünschten Effekt zu erzielen wobei der gewünschte Effekt ist Bewegung der Zeit.
Mittig in diesem Bild zeichnet er großes Ding dreht in verschiedene Richtungen wie 2 Räder die in der Mitte verbunden sind 1) links nach rechts 2) oben nach unten. Mittig (durch Pfeil von oben links markiert) sieht er einen Antrieb Schalter Kabel, den er auf anderen Blättern auch als Kopf / "Intelligenz / Steuerung" bezeichnet.
Der Aufgabe entsprechend entwickelte dieser Viewer auf folgendem Blatt klare Vorstellungen (oben links): Zentrisch angeordnet Ausrichtung Anordnung zentrale Funktion kleine, lokale Bewegungen Ursprung Zentrum Quelle Generator Bewegung Betriebsamkeit.
Weiter nennt er (mittig): hin / her Bewegung viereckig kleine Teile pausenlose Bewegung, beschreibt davon (unten links) ein viereckiges Teil dunkel gummiartig Block fest glatte Oberfläche relativ leicht (wie Stift) 5-6 cm lang bewegt sich ohne Führung.
Auf einem anderen Blatt zeichnet er noch einmal einen siebenstrahligen Stern, mittig hinein aber weitere weiche Teile. Dort führt er zur Funktion aus: Erzeugung wichtig (lebens-), es enststeht etwas dabei und zur Bekanntheit: es ist bekannt aber das Dahinterliegende ist unbekannt, letztlich stellt er zur Hin- und Herbewegung fest: höheres Gesetz liegt zugrunde, keine autonome Bewegung, alleinige Bewegung der Teile hat keinen Sinn, nur Gesamtheit ist sinnvoll, Teile berühren sich nicht.
Zum einem ´zackigen Teil´ vermerkt er zackig steht ggf. für zögerliche Vorgehensweise, abgehackte Anweisung oder starker Metalleindruck hart + kantig + dunkel als wie von da Anweisungen kommen. Das große Ding soll damit gesteuert werden, wobei es die Eigenschaften metallisch dunkel rundlich kann fliegen innen hohl eventuell Leute drin hat und seine Ratio erklärt darum, dass es ist wie Ufo.
Der Viewer kommt offensichtlich in andere Regionen - während er gleich danach wieder präzise die ineinander greifenden Räder beschreibt. Ein anderer Viewer stellt analog dazu Steuerung groß wie Fernseher aus verschiedenen Teilen zusammen gesetzt läßt rein und raus dar.
Ein Viewer stellt Zusammenhänge auf relativ abstrakter Ebene dar: das Target (T) bedeutet für ihn Energie aufgrund natürlich weicher Technik ohne Schadstoffe, nicht durch (Verbrennung bzw. Vernichtung ?) natürlicher Materialien. Er unterstellt ein Konzept absichtsvolles Tun, wie Stempel aufdrücken, Zeichen, Verbindung schaffen zu etwas anderem und nennt die Energieform Licht feinstofflich weiß-gelb-angenehm. Zur Zeit vermerkt er Vergangenheit + Zukunft, schwer zu fassen für uns, von woanders, "Zeitverschiebung".
Und ein Viewer fasst zusammen: Erster Eindruck: natürlich, viele Bestandteile mit künstlichen Anteilen, im Target gibt es einen Bereich, der konzentrisch angeordnet ist, es ist Bewegung, die geordnet nach einem höheren Plan abläuft, erkennbar, das Interessante befindet sich im Innern, es ist klein, fest und kompakt, Teile davon sind flüssig, es findet eine konzentrische Bewegung der kleinen Einzelteile statt, die Einzelteile sind quadratische Blöcke von 5-6 cm Länge. Durch die Bewegung entsteht laufend etwas, die Umgebung und was dahinter liegt ist unbekannt, nicht greifbar (sehr komplex), die steuernde Umgebung wirkt gefährlich.
Ein Viewer beschreibt die Maschine so: viele Rohre und Verbindungen, schlüpfrig, exakt, sind mehrere, klappern, gebogene Spitze, Abschlußteil, lanzenförmig. Zum Bewegungsablauf nennt er: Freier Fall, Vorsprung, gebogen fallend, spiralig, nach unten enger werdend, verläuft sich, besser richten, aufwärts scharf steigend, Richtungswechsel, sehr gezielt, scharf begrenzt, zackig. Schwierig (?) zu interpretieren: kurze chaotische Phase, Ordnung durch Impuls eventuell durch Veränderung durch Kontakt zum Teil, blitzschnell, durchfallendes Licht? Teil B kommt nach Teil A, weil A nur bestimmte Zeit Kontakt halten kann.
Er beschreibt wieder die Fallbewegung links, von oben, stop, was ´Luftiges´, schräg eintauchend.. Und nochmals: von oben kommende Bewegung mit anschließender Kreisbewegung, es sei aber nicht herunterfallend, vielmehr eintauchend, etwas Weiches, das nicht wie Steinboden, harte Erde sei. Und nochmals: etwas Rundes, es setzt sich, als ob nichts wiegt.
Ein dritter Viewer sieht eine Steuerung, groß wie Fernseher, aus verschiedenen Teilen zusammen gesetzt, steuert Öffnungsmechanismus, läßt rein und raus. Er beschreibt ein Pulsieren, will eigentlich nach draussen, so als wenn es ran geholt wird, und wieder verschiebt, es gibt dadurch Massezuwachs.
Dieser Bewegungsablauf wiederholt sich beim nächsten Viewer: am Anfang zögerlich + gebremst, dann Beschleunigung, Bewegung nach unten, geht schnell vorwärts dann langsam rückwärts, wie Zeitlupe und er betont das ist wichtig! und noch einmal wenn bestimmter Punkt erreicht ist, läuft Zeit wie in Zeitlupe rückwärts, also gedehnt/gebogen, ist entscheidender Faktor, ohne die gebogene Zeit ist Vorhaben nicht möglich.
Bleibt nur die Frage, was gebogen oder gedehnt ist, die Zeit oder die Bewegungsbahn. Das alles ist natürlich fürchterliches Gestammel - aber mit den Anmerkungen in oben genannten Kapiteln doch etwas besser einzuordnen.
Für mich hat sich die Situation insofern verändert, als ich früher mit dieser zentralen Steuerung, groß wie ein Fernseher, mit vielen Teilchen, die sich raus und rein bewegen und eines dem andern folgt, Kontakt bekommen und doch nicht lang in Kontakt bleiben nicht viel anfangen konnte - weil meine früheren Lösungsvorschläge keine mittige Steuerung hatten. Nun, mit obigem Rotorträger-Speichen-Getriebe scheint mir, dass dieser Lösungsansatz ziemlich nah bei Besslers Rad liegt.
Generelle Prinzipien und das Generellste
Diese ´zufällig´ im Zusammenhang mit Bessler erlebten Erfahrungen des Remote Viewing sind für mich ebenfalls prinzipieller Natur - und darum habe ich dieses Thema hier noch einmal angesprochen. Wenn über Jahrhunderte hinweg ´ein Schatten´ konkreter Vorkommnisse so präsent ist, dass er von ganz normalen Leuten wieder ´aufzuspüren´ ist - dann müssen diese Vorkommnisse ihre Spuren in ganz materieller Weise hinterlassen haben: im Äther.
Für mich ist glasklar, dass alle physikalischen Erscheinungen (Materie, Kräfte, ´Felder´) nur Wirbel in der Substanz des Äthers sein können. Aber auch alles Mental-Geistige kann nicht nur abstrakt sein, sondern sind (feinere) Wirbel im gleichen Medium. Und all solche ´Schwingungen´ überlagern sich in vielfältigster Weise, alles hängt mit allem total materiell zusammen - weil es real als ´materielle´ Substanz nur den Äther und seine vielfältigen Bewegungsmuster gibt. Remote Viewing funktioniert - und wenn die geplanten Maschinen funktionieren und die Beschreibungen der Viewer zutreffend sind - dann möchte ich daran erinnert haben, dass dieses rein ´geistige´ Sehen so real ist wie die physikalische Wirklichkeit einer Maschine.
Äther
Real gibt es nur die Äther-Substanz, die universumweit in ständigem Schwingen ist (vielfach überlagerte kreisende Bewegungen). In der Nähe von Himmelskörpern wird die Symmetrie des Schwingens (z.B. durch den ´Erd-Schatten´) gestört, das Schwingen bekommt ´Schlagseite´. Genauso wie sich bei vorwärts stürmenden Meereswellen das Wasser nicht vorwärts, sondern nur im Kreis bewegt, allerdings oben schneller als in der Tiefe, so ´rauschen Gravitationswellen´ gegen die Erde - aber nicht etwa der Äther selbst, sondern nur seine Bewegungsstruktur hat vorige Schlagseite (jeweils in der Mitte vieler ´Bewegungsröhrchen´).
Es gibt nicht einerseits Materie, die andererseits durch Äther ´durchdrungen´ sein könnte, es gibt nichts außer Äther und seiner Bewegungen. Materie oder materielle Körper sind nur Wirbelsysteme des Äthers im Äther. Vorige asymmetrische Gravitationsbewegung drückt Materie-Wirbel nach unten. Am Hebelarm oder z.B. obiger Rotorspeiche ergibt dies die Gewichtskraft der wirksamen Masse bzw. ´Schwere Masse´.
Materie endet nicht an ihrer Oberfläche, sondern beeinflusst Äther auch weit außerhalb. Wenn ein materieller Körper in Bewegung versetzt wurde, wandert seine Wirbelstruktur durch den (prinzipiell ortsfesten) Äther, wobei ein weit größerer Bereich von Äther in diese Bewegung eingebunden ist. Äther ist lückenlos, unelastisch, d.h. eine Bewegung darin bedingt Bewegungsänderung im weiten Umfeld zugleich. Das ist die Erscheinung von Trägheit, der ´Trägen Masse´.
Der Bewegung des Äthers ist also Gravitations-Asymmetrie aufgeprägt, und wenn diese ergänzt wird durch einen aufwärts geführten Materie-Wirbel, neutralisieren sich beide Aufprägungen oder schwächen sich Erscheinungen der schweren und trägen Masse gegenseitig ab. Dieser Körper weist am Hebelarm weniger ´Netto-Gewicht´ auf.
In der Abwärtsbewegung überlagern sich Gravitations- und Trägheits-Aufprägung addierend. Wenn dieser Körper durch den Hebelarm verzögert oder in andere Richtung gezwungen wird, widersetzt sich dieser Ätherwirbel den Bewegungsänderungen mit viel größerer Kraft, erhöhtem ´Brutto-Gewicht´.
Energie und Kraft
Man kann aber Kräfte auch so organisieren, dass ein sekundärer Effekt entsteht (hier vorige Stütz- bzw. Gegenkraft), die einen bestimmten Nutzen erfüllt (Drehmoment ergibt) - ohne die primär wirksamen Ätherwirbel an ihrem Fortbestand bzw. ihrer Fortbewegung wesentlich zu stören. Das wird hier erreicht, indem einerseits Bewegungsmuster der Gravitation und der Trägheit so kombiniert werden, dass sie sich zu mehr oder weniger Energie zweier Massen addieren oder subtrahieren. Andererseits werden diesen ungleich ´kraftvollen´ Massen keine Gegenkräfte frontal entgegen gesetzt, sondern versetzt dazu (nahe der Achse).
Mit dieser Maschine wird natürlich keine Energie zusätzlich produziert, alle Energie ist letztlich konstant (aber nur wenn man Äther als lückenlose Substanz betrachtet). Als kostenlose Energie wird hier Gravitationskraft eingesetzt. Durch rotierende Masse tritt zusätzlich Trägheit auf (die nach Anfahren weiterhin kostenlos zur Verfügung steht). Im Auf- und Abwärts der Bewegungen resultieren differenzierte Kräfte - die hier nicht direkt abgeführt werden, sondern nur die Gegenkräfte aus der Umlenkung ihrer Bewegungsrichtungen werden genutzt und davon wiederum nur so viel, dass die Masse weiterhin Trägheit durch fortgesetzte Rotation aufweist.
Vier Geheimnisse
Remote Viewing half beim Aufdecken des Bessler-Geheimnisses, ist aber selbst für fast alle noch ein Geheimnis. Die Technik funktioniert, es sind ausreichend Beweise für erfolgreiche und zutreffende Einsichten dokumentiert. Was dieses ´Sehen aus der Ferne´ letztlich möglich macht, das ist aber noch keinesfalls geklärt. Für mich steht nur fest, dass dies alles nicht nur ´rein geistig abstrakte Sache´ sein kann, sondern ´rein mechanisch-materielle Basis´ bedingt. Mechanische Bewegungen von Bauteilen müssen Spuren hinterlassen, die Jahrhunderte lang noch aufspürbar sind - aber auch die Gefühle der damals versammelten Menschen (sogar einfacher und deutlicher). Dieses kann nur in einem ´verlustfrei arbeitenden Medium´ statt finden - dem Äther.
Dieses dritte Geheimnis zu lüften machen sich Naturwissenschaftler schwer, indem sie in Teilen denken, Wahrheit in immer noch kleineren Partikeln suchen - und letztlich nichts als Bewegung finden. Bewegung bedingt ein bewegtes Medium. Es sind nicht vielerlei Medien erforderlich, eines ist voll ausreichend. ´Alles ist aus dem Einen´ - simple Aussage fast aller alten Weltsichten - aber ein weiter Weg für solche, die nur einerseits Materie und andererseits Nichts als real unterstellen. Wenn aber das Geheimnis um das wahre Wesen des Äther gelüftet sein wird, hat dieses weitreichende Folgen.
Das vierte Geheimnis bleibt - zumindest in diesem Augenblick für mich - ob oben beschriebenes Perpetuum Mobile nun tatsächlich funktionieren wird.
Vielleicht auch erst, oder zumindest wesentlich besser, als ´Gravitationsmotor mit Doppel-Gelenk´, wie im übernächsten Kapitel diskutiert. Zuvor aber will ich noch einen generellen Beweis für die Nutzung von Gravitation plus Rotation anführen in Form von DePalmas ´Spinning-Balls´ Experimente.
Evert / 07.04.2006
Vor etwa sechs Jahren erfuhr ich von den seltsamen Geschichten um einen seltsamen Herrn Johann Bessler, der sich seltsamerweise auch Orffyreus nannte und Räder gebaut haben soll, die sich fortwährend drehten und auch noch Arbeit verrichten konnten - ohne erkennbaren äußeren Antrieb, was hoch-offiziell bestätigt wurde durch hochrangige Persönlichkeiten, vor nun ziemlich genau 300 Jahren.
Ich bekenne solch naiver Spinner zu sein. Monatelang habe ich mich mit dieser Problematik beschäftigt. Im Internet gibt es viele Unterlagen zu Bessler bzw. Orffyreus, es gibt Tausende Vorschläge zur Lösung des Bessler-Geheimnisses und hunderte - in aller Regel untaugliche - Modelle zum Beweis dieses Perpetuum Mobile. Ich habe bei weitem nicht alle Unterlagen studiert und auch nicht alle Arbeiten der anderen Forscher. Ich wollte - wie immer - nicht durch Vorwissen belastet sein und ´frei´ nachdenken können.
Pendel-Problem
In diesem Bild EV GM 240 sind zwei der bekanntesten zeitgenössischen Stiche von Besslers Rädern dargestellt. Links ist das Rad einmal von der Seite gesehen und einmal aus frontaler Sicht gezeichnet. Vom Rad selbst ist nur die äußere Hülle zu sehen, aber auffallend sind diese seltsamen Pendel (die Pendelarme sind blau, ihre drei Gewichte sind grün markiert). Dieser Pendelmechanismus wird in der Literatur kaum erwähnt, aber ich wollte dessen Funktion ergründen und habe dazu diverse Analysen angestellt (siehe oben genannte Kapitel).
Erhöhtes Drehmoment
In vorigem Kapitel Gravitationsmotor mit variablen Speichen wurde mit EV GM 227 dargestellt, dass durch zeitweilig höhere Belastung erhöhtes Drehmoment zu erreichen ist. Hier in Bild EV GM 241 ist nochmals dargestellt, dass dabei der Rotor (RO) sich weiter vorwärts dreht als der Rotorträger (RT), d.h. der Rotor den Rotorträger stärker mit nach vorn zieht. Es wird damit ein Winkel zwischen Systemachse (SA), Speichenlager (SL) und Rotorlager (RL) gebildet, welcher bei Lastwechsel gestreckt und damit der Rotorträger wieder beschleunigt wird.
Bei A ist ein Pendel skizziert, mittels welcher eine Last (grün) hin und her schwingen könnte - praktisch wie ein Kind auf seiner Schaukel. Aber eigentlich ist diese Lagerung eine stabile und ohne Antrieb kommt die Last in ihrer untersten Position zur Ruhe. Gefährlich labil wird die Situation erst, wenn dieses Kind auf den Sitz steht.
In den vorigen Lösungsansätzen ist dieser stehende Pendelarm wirklich nur ´virtuell´ gegeben, wie bei E skizziert ist. Dieses Bauelement wird hier generell als Rotor (RO) bezeichnet und hat generell die Form eines Rings. Damit erst wird erreicht, dass der Schwerpunkt wirksamer Masse relativ hoch in der Maschine positioniert ist und damit große Labilität der Lage entsteht. Der Rotor liegt damit niemals an der Systemwelle an, kann aber um die inneren Steuerungselemente herum drehen bzw. schwingen. An diesem Rotor-Ring müssen Lager (RL) zur Aufnahme obiger Speicherbolzen (SB) vorhanden sein.
Es steht zu vermuten, dass Bessler diese prinzipiellen Bauelemente eingesetzt hat, wenngleich sie technisch in vielen Variationen ausgeführt sein können. Bessler hat durch obigen äußeren Pendelmechanismus erreicht, dass die Welle nicht gleichförmig drehen konnte. Andererseits hat er offensichtlich wechselnde Last am System abgenommen, womit wiederum die Welle phasenweise schneller und langsamer dreht. Damit konnte er erreichen, dass sein Rad fortwährend drehte und zugleich auch Arbeit verrichten konnte.
Bessler (wie noch heute die meisten Forscher) hat wohl zu Beginn auch nur eine Konzeption von statischem Ungleichgewicht angestrebt (obiges Spanferkel). Offensichtlich hat er dann Gewichte elastisch gelagert und durch ungleichförmige Drehung der Systemwelle auch Drehmoment erreichen können (was die meisten Forscher heute nicht wieder zustande brachten, vermutlich weil zu sehr im Denken der gewohnten gleichförmigen Drehung verhaftet). Aber erst durch Beschleunigung der Rotorachse gegen die Schwerkraft ergibt sich Addition / Subtraktion von Trägheits- und Gravitationskräften und somit eine Maschine dynamischen Ungleichgewichts.
Bessler hat dieses Geheimnis nie preisgegeben. Die zeitgenössischen Beobachter konnten es nicht ergründen. Danach wurde Bessler für unglaubwürdig erklärt - und / oder trotz enormer technischer Fortschritte in den vergangenen drei Jahrhunderten blieb Besslers Rad ein Geheimnis.
Protokolle aus der Vergangenheit
Ich habe meine Erlebnisse, Erfahrungen und (Fehl-) Interpretationen 2001 im Kapitel Remote Viewing und 2003 nochmals in Zu Besuch bei Bessler beschrieben - und dieses mag noch immer des Nach-Lesens und -Denkens wert sein. Im Zusammenhang mit den aktuellen Überlegungen möchte ich nur einige Passagen wiederholen. Vielleicht mag der eine oder andere Leser Ähnlichkeiten zu Vorstehendem erkennen. Die unterstrichenen Texte sind wörtliche Zitate aus den Protokollen der ´tagträumenden´ Viewer (zur Technik und Wertung siehe obige Kapitel).
Auf einer anderen Seite erzählt er von oben kommende Bewegung mit anschließender Kreisbewegung von etwas fester als ob nichts wiegt andererseits von etwas Weiches.
Der Viewer hebt nochmals hervor (unten rechts): Zusammenarbeit der Teile fein aufeinander abgestimmt regelmäßig Gesamtkonzept liegt zugrunde.
Ein anderer Viewer beschreibt die Energie als mit der Luft/Höhe Verbundenes, ´wie Wind schwebt und gleitet´, sekundenschnell (Realzeit), wie in Zeitlupe für mich (andere Zeit) und von oben kommende Bewegung mit ansonsten Kreisbewegung, kann auch durch Stein.
In meiner Website habe ich nicht nur die Erfindung von Maschinen vorstellen wollen, sondern war immer bemüht, das generelle Prinzip und generelle Effekte von Bewegungsabläufen heraus zu arbeiten. Mit den aktuellen Überlegungen konnte ich vermutlich das grundlegende Prinzip, die Voraussetzungen und das generelle Schema zur technischen Umsetzung einer Nutzung von Gravitation mit rein mechanischen Mittel ausreichend beschreiben.
Einiges davon habe ich in meiner ´Äther-Physik´ bereits beschrieben und werde noch Jahre daran weiter zu arbeiten haben. Hier will ich zu Gravitation und Trägheit nur folgendes ausführen:
Es gibt keine ´Energie´, Energie ist nur ein nichts sagender, abstrakter Sammelbegriff. Energie kann letztlich immer nur reale Bewegung des und im realen Äther sein. Energie wird zu Kraft, wann immer Ätherbewegungen eines Wirbelsystems ein anderes beeinflusst. Man kann die Bewegung von Wirbelsystemen so organisieren, dass eine ´Energieform´ (d.h. bestimmtes Bewegungsmuster) in eine andere transferiert wird (wie bei üblichen Anwendungen). Man kann tatsächlich auch Kräfte neutralisieren bzw. so aufeinander wirken lassen, dass nur mehr Wärme übrig bleibt (oder die normalen Verluste gängiger Anwendungen).
In diesem Kapitel habe ich diverse ´Geheimnisse´ vermengt. Besslers Geheimnis wird nicht ewig Bestand haben und gerade mit diesen letzten Kapiteln ist wohl der Weg zum Nachbau seiner Maschinen bereitet.
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