Im Internet sind auch viele hundert Versuche aufgeführt mit Nachbauten zu Besslers Rädern - allerdings konnte praktisch noch keines voll funktionsfähig vorgeführt werden. Die meisten Ansätze basieren auf statischem Ungleichgewicht, das sich aber nicht realisieren lässt. Die simplen mechanischen Hebelgesetze gelten unerbittlich, egal auf welch komplexe Weise die jeweiligen Massen an fixen oder beweglichen Hebeln montiert werden.
Auch ich habe in meiner Website eine Unmenge an Untersuchungen und Vorschlägen vorgestellt - von denen manche total untauglich, andere ´fast lauffähig´ sind oder wären. Manchmal habe ich mich gedanklich durchaus ´im Kreis gedreht´ - wie viele und was verständlich ist. Mich ´ärgert´ aber dass ich in diesem Thema nicht konsequent vorwärts kam und bislang noch immer kein konkreter Beweis für selbstlaufende Räder existiert. Nach all diesen Fehlversuchen liegt nahe, Bessler als Schwindler abzutun - aber ich bin davon überzeugt, das wir nur zu dumm sind seine Leistung wieder zustande zu bringen.
In diesem Kapitel möchte ich nur kurz ansprechen, welche meiner vielen Ausarbeitungen der letzten Jahre aus meiner heutigen Sicht einigermaßen interessant sind. Mit den nachfolgenden Kapiteln denke ich - unverbesserlicherweise - dass ich nun entscheidende Prinzipien aufzeigen kann und wirklich aussichtsreiche Lösungsansätze vorliegen. Zunächst jedoch zu meinen frühen Arbeiten:
Möglicherweise interessant
Vermutlich wird das wiederum nur ´Spinner-Kollegen´ interessieren - aber es besteht konkreter Anlass, dass auch die Allgemeinheit bald ein laufendes, rein mechanisches Perpetuum Mobile wird besichtigen können - auch wenn das die gängige Lehre noch immer verbietet. In jedem Fall: interessante Aussichten in naher Zukunft. Im nächsten Kapitel Gravitations-Motor mit Exzenter-Getriebe werden obige Gesichtspunkte nun neu geordnet.
Evert / 04.06.2006
Lebensgeschichte
Zu diesem Bessler alias Orffyreus gibt es einige schriftliche Dokumente und er hat selbst diverse Schriften verfasst - und dennoch blieben seine ´selbstlaufende´ und Arbeit verrichtende Räder ein Mysterium seit nun dreihundert Jahren. Im Internet sind diese Unterlagen leicht zu finden, z.B. unter www.besslerwheel.com oder Volker Keller hat diese unter www.besslerrad.de umfangreich dokumentiert.
Interessante Aussichten
Im Zusammenhang mit dem Bessler-Rad hatte ich gewisse ´Begegnung der dritten Art´ - indem Höhndorf und Jelinski zur Klärung des Problems mittels Remote-Viewing einen Beitrag leisteten. Diese Erlebnisse und Ergebnisse habe ich in den Kapiteln Remote Viewing und Zu Besuch bei Bessler geschildert - und jeder darf sich seinen Teil dazu denken. Auch in nachfolgendem Kapitel Geheimnisse habe ich dieses Thema noch einmal aufgegriffen.
Mit Kapitel Trägheit und Schwerkraft im Rad wurde mir die ´Potential-Differenz´ zwischen ab- und aufwärts bewegter Masse bewusst. In Rädern bewegen sich Massen nicht nur auf und ab oder nur im Kreis, sondern beschreiben ´seltsame´ Bahnen, die ich z.B. in Kapitel Räder auf bewegten Bahnen dargestellt habe. Ich habe dann auch den Prozess des Fallens im Rad und die sich ergebenden Fallkurven untersucht, beides relevant für die Drehzahl von Bessler-Rädern - wie generell für diese Problematik. Ein wichtiger und grundlegender Effekt ist z.B. auch im Kapitel Fliegende Räder dargestellt.
Mit Kapitel Bessler-Hebel-Rad habe ich beispielsweise einen guten Ansatz heraus gearbeitet: dass die im Abwärts aufgebaute kinetische Energie zwischen zu speichern ist, um zeitversetzt in Drehmoment umgewandelt zu werden. Eine analoge Lösung stellt auch der Vorschlag eines Federkraft-Motors dar - aber beide sind noch nicht bestätigt.
Dagegen haben Bastler einige Modelle zum Mechanischen Gravitationsmotor ´fast´ zum Laufen gebracht - und dieser Ansatz wir in verbesserter Form weiter geführt. Der Pendelrad-Motor stellt ebenfalls eine interessante Variante dar, wenngleich vermutlich zu komplex (zumindest für den Modellbau). In vereinfachter Form wird dieser Ansatz nochmals aufgegriffen.
Die generelle Basis der grundlegenden Prinzipien zur Nutzung von Gravitation wurden aber bereits mit der ´schönen´ und klaren Konzeption des Rhönrad-Motors erarbeitet. Andererseits wurde mit dem Kreuzrad-Motor ein ebenso genereller Aspekt aufgezeigt, das Zusammenwirken von Translation und Rotation, wobei ein klar nutzbarer Effekt auftritt. Beide Gesichtspunkte werden in folgenden Kapiteln aufgegriffen und kombiniert.
Aus der inzwischen verwirrenden Vielfalt meiner Untersuchungen zum Bessler-Rad können vorige wenige Kapitel als ´geistige Trainings-Einheiten´ für die folgenden Kapitel verwendet werden. Andererseits wird nachfolgende hinsichtlich einiger Details auf diese Kapitel zurück verwiesen. Auch wenn ich nun einige der vorigen Aspekte wieder aufgreife bzw. neu kombiniere - es dürfte nicht mehr nur ein Drehen im Kreise sein, weil durchaus neue Gesichtspunkte diskutiert werden.
Energie aus Gravitation
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