Alfred Evert
Drehkondensator-Generator

Anlass und Bitte um Kritik
Ende 2005 sandte mir Andrey Nikolaevich Burenkov aus Odessa eine Ausarbeitung mit der Bitte um Prüfung bzw. um Publizierung im Internet. Diese Schrift Generator of condensed type (GCT) inklusiv Zeichnungen stelle ich hiermit zur Verfügung (in Englisch, Datei ´eft820b.pdf´, 520 KB, 8 Seiten). Burenkov beschreibt darin eine Konstruktion auf Basis zweier Kondensatoren wechselnder Kapazität und stellt Berechnungen an, die z.B. bis zu einer Leistung von 65 kW reichen. Er bittet um Kritik (z.B. per eMail über meine eMail-Adresse, siehe Startseite dieser Website ganz unten).

Für mich ist Burenkovs Konzeption interessant, weil sie ähnlich zu Überlegungen angelegt ist, die ich unter Elektrostatik-Stromgenerator, Elektrostatische Feld-Generatoren und Elektro-Dynamo beschrieben habe, auch Kapitel Äther-Energie-Generator betreffend. Insofern würde mich ebenso interessieren was Fachleute besonders zu Burenkovs Berechnungen feststellen können. Die wesentlichen Elemente diese Konzeption habe ich nachfolgend kurz beschrieben und kommentiert und einige ergänzende Vorschläge angefügt.

Grundelemente
In Bild EV DKG 01 sind schematisch diverse Bauelemente dargestellt. In einem Gehäuse (GE) sind strahlenförmig 60 Platten aus leitendem Material angeordnet in Form von Segmenten mit gleich großem Zwischenraum dazwischen (also jeweils 3 Grad je Platte und Zwischenraum). Bei A sind vereinfachend nur zehn solcher Platten (dunkelblau) eingezeichnet. Diese Platten sind negativ geladen (z.B. mit 3000 V) und werden darum hier Negativ-Platten (NP) genannt. Diese Platten sind untereinander durch eine Leitung verbunden (NV).

In diesem Bild bei B ist schematisch dargestellt, wie analog dazu positiv geladene Platten (PP) auf einem Rotor (RO) angeordnet sind, die ebenfalls untereinander leitend verbunden sind (PV). Die negativ und positiv geladenen Platten stehen sich gegenüber, so dass sie praktisch einen Kondensator bilden.

Bei C ist schematisch ein Querschnitt durch die Längsachse skizziert. Aus Gründen der Symmetrie sind die positiven Platten (PP, rot) beidseits einer Scheibe des Rotors (RO) angebracht und die negativen Platten (NP, blau) entsprechend links und rechts davon im Gehäuse (GE) angeordnet. Alle positiven und negativen Platten sind wiederum jeweils über eine Leitung (PV bzw. NV) verbunden, so dass ein Kondensator aus insgesamt 240 Platten gebildet wird (bzw. hier nur aus 40 Platten).

Neben dieser Baugruppe (links bei C) ist auf gleicher Achse eine entsprechende zweite Baugruppe (rechts bei C) installiert. Beide Rotorscheiben sind fest mit der Welle verbunden, allerdings um eine Phase versetzt (um obige 3 Grad bzw. hier um 18 Grad). Wenn z.B. links die negativen und positiven Platten deckungsgleich stehen, so stehen sie rechts auf Lücke.

Durch die Drehung des Rotors ergibt sich also variable Deckung der Plattensätze, wie bei D z.B. eine hälftige Deckung skizziert ist. Praktisch werden damit zwei Drehkondensatoren abgebildet, welche abwechselnd hohe und niedrige Kapazität aufweisen.

Bewegungsprozesse
In Bild EV DKG 02 ist obiger Längsschnitt um weitere Elemente ergänzt. Die Rotorwelle wird durch einen Elektromotor (EM) angetrieben. Negative Hochspannung (NH) wird über die negative Verbindung (NV) beim Start als Ladung auf die negativen Platten (NP) aufgebracht (und im laufenden Betrieb werden damit Streuverluste nachgeladen). Positive Hochspannung (PH) wird über die Welle und positive Verbindung (PV) auf die positiven Platten (PP) aufgebracht (hier nur andeutungsweise skizziert).

Durch Drehung des Rotors ändert sich alternierend die Kapazität beider Drehkondensatoren. Der ausgleichende Fluss zwischen den positiven Platten wird über eine Leitung (rot) nahe zur Welle geführt (und hier nicht weiter verwertet).

Der ausgleichende Fluss negativer Ladung wird über die negative Verbindungen (NV) als Primärspule (PS) durch einen Transformator (TR) geführt. In der Sekundärspule (SS) wird Wechselstrom (AC) induziert, der für externe Verbraucher zur Verfügung steht.

Burenkov hat diese Konzeption in seiner Schrift ausführlich beschrieben und hat alle Daten dieser Konfiguration berechnet - und bittet nun um Kritik zu seinen - vielversprechenden - Ergebnissen.

Schwingkreis zwischen Kapazitäten
Burenkov weist dabei besonders auf die Funktion des Transformators zwischen beiden Kapazitäten dieser Drehkondensatoren hin. Dazu sind in Bild EV DKG 03 in der linken Spalte schematisch zwei Kapazitätsflächen (K1 und K2) dargestellt, welche über einen Transformator (TR) verbunden sind. In den Zeilen der linken Spalte sind Ladungsverschiebungen in fünf Phasen skizziert.

Wenn K1 eine höhere Ladung (dunkelblau) und K2 eine geringere Ladung (hellblau) aufweisen, besteht Spannungsdifferenz zwischen beiden, die zu einem Ladungsausgleich führt. Beide Kapazitäten weisen danach gleich große, gemittelte Ladung auf (mittelblau), wie links unten skizziert ist. Dieser Zustand wird erreicht, wenn beide Kapazitäten durch eine direkte Leitung miteinander verbunden sind, aber ebenso wenn ein Widerstand (z.B. dieser Transformator) dazwischen geschaltet wird.

Die Ladung fließt aber nicht einfach nur von links nach rechts, sondern ´schwappt´ zunächst etwas hin und her, d.h. es fließt zunächst mehr als die hälftige Ladungsdifferenz nach rechts. Und eben dieses ´Überschwappen´ wird durch die ´Trägheit´ des Transformators (bzw. durch den in der Sekundärspule induzierten Strom) wesentlich verstärkt. In den Zeilen links ist dieser Vorgang (eines gedämpften Schwingens) durch unterschiedlich intensives Blau markiert.

Dieser bei einfachen Kapazitätsflächen bekannte Effekt ist nun zwischen Flächen wechselnder Kapazitäten noch wesentlich stärker ausgeprägt. Die variable Aufnahmefähigkeit obiger Drehkondensatoren (K3 und K4) ist in diesem Bild in der rechten Spalte durch Kreisflächen unterschiedlicher Größe repräsentiert.

Beim vorigen Prozess wurden Spannungsdifferenzen ausgeglichen (siehe unterschiedliche Blautöne links). Hier jedoch sind diese Differenzen praktisch kaum gegeben, die Ladung entspricht immer der jeweils verfügbaren Fläche (darum nur dunkles Blau aller Flächen rechts). Der Fluss zwischen den Flächen wird nicht durch Spannungsdifferenzen ausgelöst, sondern primär durch die (mechanische) Änderung der jeweils verfügbaren Flächen (hier praktisch der jeweils deckungsgleichen Teilflächen der Kondensatoren).

Wenn die maximale Deckungsfläche (durch Drehung des Rotors) reduziert wird, entsteht dort eine (relative) Über-Sättigung und somit tatsächlich auch eine gewisse Spannungsdifferenz. Dem abfließenden Strom steht in gleichem Umfang auf der anderen Seite eine größere Fläche und damit Aufnahmefähigkeit zur Verfügung. Der Fluss wird nicht auf hälftiges Ausgleichen begrenzt, sondern die Ladung kann praktisch komplett zur jeweils anderen Kapazitätsfläche wandern und das relativ widerstandslos.

Die obige Trägheit eines zwischengeschalteten Transformators führt zu einem wesentlich deutlicheren ´Überschwappen´, so dass praktisch schon zum Ende der Schwingbewegung wieder vorige Spannungsdifferenz für die nächste Phase aufgebaut wird.

Alternative Variationen
In Bild EV DKG 04 ist dieser Aufbau noch einmal schematisch dargestellt. Die Kapazität von Kondensatoren K1 und K2 kann variiert werden durch wechselnden Abstand beider Platten (PP und NP) zueinander. Anstatt linearer Bewegung verwendet Burenkov die Drehbewegung der positiven Platten, um variierende Kapazität des jeweiligen Kondensators zu erreichen. In beiden Fällen werden Kräfte bei Annäherung wie bei Entfernung der Platten zueinander wirksam. Burenkov hat auch diese Kräfte berechnet und bittet auch hier um Überprüfung.

Nach meiner Überzeugung wären weit geringere Kräfte (für die Drehung des Rotors) erforderlich, wenn beide Kondensatorplatten ortsfest installiert wären und lediglich ein Dielektrikum (DI) zwischen beiden bewegt würde, wie schematisch bei K3 und K4 skizziert ist. Es treten dann anstatt Lorentz-Kräften nurmehr Coulomb-Kräfte auf.

Burenkov geht davon aus, dass Stator und Rotor aus dielektrischem Material gebaut sind bzw. zumindest die Zwischenräume zwischen den Platten eine Schicht aus Dielektrikum aufweisen. Auf dieser Basis berechnet er die potentiellen Spannungen zwischen Stator und Rotor. Ich vermute allerdings, dass sein Rechenweg eigentlich auf diese Konstellation K3 / K4 (Dielektrikum zwischen negativen und positiven Platten oder nur Luft dazwischen) anzuwenden wäre.

Auffällig bei Burenkovs Konzeption ist auch, dass der Fluss positiver Ladung nicht genutzt wird. Ich kann ohnehin nichts mit dem Begriff ´positiver Ladung´ anfangen (weil es nach meinem Verständnis ohnehin nur mehr oder weniger - negative - Ladung gibt, siehe oben genannte Kapitel) und halte die positive Seite dieser Schaltung ohnehin für überflüssig. Dann ergibt sich eine wesentlich einfachere Konzeption, wie bei K5 und K6 schematisch skizziert ist.

Dielektrikum-Kondensator
In Bild EV DKG 05 ist die Version mit Dielektrikum zwischen Kondensatorplatten schematisch dargestellt (also vorige K3 / K4 - Konstellation). Auf den Rotorscheiben (RO) sind jeweils seitlich Platten aus Dielektrikum (DI) montiert, in Form und Anzahl entsprechend zu den negativen Platten (NP) und positiven Platten (PP), die nun beide im Gehäuse ortsfest installiert sind.

Die positiven Platten sind wiederum über eine Leitung (PV, rot) des linken und rechten Kondensators verbunden. Diese Leitung ist mit externer ´positiver´ Hochspannung (PH, grün) verbunden.

Die negativen Platten des linken und rechten Kondensators werden über eine Leitung (NV, blau) verbunden, die ebenfalls extern durch Hochspannung (NH, grün) versorgt wird (nur beim Start und nachfolgend nur zum Ausgleich von Ladungsverlusten). Die Verbindung der negativen Kondensatorplatten wird als Primärspule (PS) über den Transformator (TR) geführt, um obigen Neben-Effekt (des ´Überschwappens´) zu erreichen und als Haupt-Effekt einen Wechselstrom (AC) für externe Verbraucher zu generieren.

Burenkov sah in seinen Berechnungen insgesamt 240 Platten vor (während es hier nur noch 120 sind, diese Baugruppen aber doppelt angelegt sein könnten). Burenkov sah einen Rotor mit einem Radius von rund 30 cm vor, der aufgrund Fliehkraft nur begrenzte Drehzahl zuließe.

Es wäre gewiss vorteilhaft, wenn man Maschinen mit vergleichbarer Leistung in kleinerem Bauvolumen realisieren könnte. Dazu bietet sich die einfachere Konzeption mit nur negativen Kapazitätsflächen an, wie sie oben in Bild EV DKG 04 bei K5 und K6 skizziert wurde.

Zylinderförmige Alternative
Kompakter zu bauen und mit höherer Drehzahl zu fahren wäre eine zylinderförmige Anordnung der wirksamen Flächen, wie beispielsweise in Bild EV DKG 06 schematisch dargestellt ist.

Im zylinderförmigen Gehäuse (GE) sind fünf negative Platten (NP, blau) fest installiert mit entsprechend großen Zwischenräumen. Der Rotor (RO, rot) ist sternförmig gebildet und außen sind fünf mal eine Schicht aus Dielektrikum (DI, gelb) installiert. Indem der Rotor um seine Systemachse (SA) dreht, ergibt sich unterschiedliche Deckung zwischen den Platten und dem Dielektrikum, d.h. variierende Kapazität.

Dieses Bild zeigt links einen Querschnitt durch die Längsachse des Systems in einer Phase hoher Kapazität (beispielsweise bei K1). Rechts im Bild ist geringe Kapazität gegeben (beispielsweise bei K6), weil dort der Rotor-Stern um eine Phase versetzt angeordnet ist. Über Verbindungsleitungen (NV) zwischen beiden Baugruppen (z.B. zwischen K1 und K6) wird somit der gewünschte Ladungsfluss zustande kommen.

Optimale Stromführung
Jeder Heimwerker kann elektrische Schaltungen in seinem Haus oder in Geräten irgendwie ´zusammen-schrauben´ und es funktioniert irgendwie schon. Ordentliche Handwerker bauen jedoch ´saubere Verbindungen´, weil Elektronen an allen Kanten und Spitzen ´davon fliegen´. Dies geschieht beispielsweise hier beim Hin-und-Her-Schwappen von Ladung zwischen den Kapazitätsflächen, wo es durchaus zu ´Übersättigung´ kommen kann. Tatsächlich stellt die Abschirmung bei Elektrostatik-Maschinen ein besonderes Problem dar.

Ich bin der Überzeugung, dass Strom keinesfalls per Elektronen durch einen Leiter fließt, sondern praktisch ausschließlich entlang der Oberflächen von Leitern. Die kugelförmige Gebilde ´freier´ Elektronen entstehen erst, wenn Teile der Ladung vom Leiter weg hinaus in Freien Äther gestoßen wurden. Die Ladung selbst aber ist eine ´Decke´ spezieller Ätherbewegung, die durch Freien Äther auf die Leiteroberfläche gleichmäßig angedrückt wird bzw. um runde Leiter rundum. Dieses Bewegungsmuster (Ladung) kann auch einen Bewegungsimpuls entlang eines Leiters erfahren - dann wird es Strom genannt (Details sind in oben genannten Kapiteln beschrieben).

Damit dieser Strom möglichst frei von störenden zusätzlichen ´Verwirbelungen´ von statten gehen kann, ist eine möglichst glatte Oberfläche der Leiter erforderlich, besonders bei den Übergängen von einem Bauteil auf andere. Am Beispiel dieser seltsam ´zwiebelförmigen´ Platten soll das verdeutlicht werden.

Zwiebelförmige Kapazitätsflächen
In Bild EV DKG 07 ist bei A ein Querschnitt durch diese zwiebelförmige, negativ geladene Platte (NP) dargestellt. Sie wird teilweise abgedeckt durch das Dielektrikum (DI) des Rotors.

Auf allen Oberflächen dieses Bauelements und aller Verbindungsleitungen befindet sich Ladung, d.h. eine Schicht spezieller Ätherbewegung. Durch das feinere Schwingen Freien Äthers wird diese Schicht gleichmäßig angedrückt, d.h. bildet auch eine überall gleich dicke Schicht (was nach gängiger Lehrmeinung - fälschlicherweise - aufgrund Abstoßung der gleichnamigen Elektronen zustande kommt).

Im Bereich der Abdeckung wird dieser Ätherdruck reduziert, d.h. im Spalt zwischen Platte und Dielektrikum nimmt diese Ladungsschicht wesentlich größere Stärke an (dunkelblau markiert). Der Druck auf freie Flächen drückt dieses Bewegungsmuster in den geschützten Bereich hinein (wo sich laut gängiger Meinung nun mehr Elektronen dichter beisammen aufhalten und sich also noch stärker abstoßen müssten).

Wenn nun bei A das Dielektrikum nach oben wandert, gibt es unten an dieser Platte zunehmend Fläche frei. Die bislang dicke Ladungsschicht wird zusammen gedrückt und nach hinten (hier also unten) um die Zwiebel herum in die negative Verbindungsleitung (NV) gedrückt. Sie wird diesen Weg (siehe Pfeil) wählen, weil die Aufprägung dieser Vorwärtsbewegung auf dieser Seite leichter vonstatten geht als durch die ´dicke Schicht´ der restlich abgedeckten Fläche hindurch (dieses Platt-Drücken selbst ergibt die oben erwähnte Vorwärts-Bewegungs-Komponente der Ladungsschicht).

Entsprechendes gilt für die andere Phase, in welcher zunehmend Fläche abgedeckt wird, wie bei B schematisch dargestellt ist. Die Schicht zwischen Dilektrikum und Platte ist im Bereich der bisherigen Abdeckung (hier unten) bereits aufgefüllt. Mehr Ladung kann nur von oben in die oben neu gebildete Abdeckung einfließen (siehe Pfeil).

Die Ladung bewegt sich also von der Leitung her kommend (B) um diese ´Zwiebel´, rund herum und in der nächsten Phase (A) wieder zur Leitung zurück. Natürlich sollten dazu alle Kanten schön gerundet sein. Durch oben genanntes ´Überschwappen´ bestand die Gefahr von Übersättigung, welche bei dieser Bauart reduziert wird. Die überschüssige Ladung wird praktisch rund um diese Fläche wieder zurück gedrückt in die Leitung (und damit werden Streuverluste wesentlich reduziert).

In diesem Bild bei C ist dargestellt, dass dieses Fließen am besten durch quadratische Grundflächen erreicht wird, wobei durchaus mehrere solcher Elemente neben einander installiert sein können. In diesem Bild bei D ist noch einmal im Querschnitt dargestellt wie z.B. zwei solcher Ladungselemente gegenüber dem Dielektrikum angeordnet sind.

Natürlich muss der Übergang von diesem Bauelement zur Leitung absolut glatt verlaufen, damit diese Strömungen nicht unnötig gestört werden. Die Verbindungsleitung sollte dazu aus relativ dickem Draht bestehen und dieser sollte durchgehend sein bis zur korrespondierenden ´Zwiebel´ bzw. Kapazitätsfläche auf der anderen Seite der Maschine. Alle Verbindungen sollten zudem gleich lang sein.

Parallel-Wicklung
In Bild EV DKG 08 ist schematisch der Transformator dargestellt. Als Sekundärspule ist hier ein Draht eingezeichnet (grün), dessen Enden mit AC gekennzeichnet sind. Die Verbindungsleitungen zwischen allen korrespondierenden Kapazitätsflächen sollten nicht miteinander verbunden sein, sondern einzeln eine Wicklung als Primärspule darstellen, beispielsweise durchgängig zwischen K1 und K6, K2 und K7 etc.

Der Effekt dieser Art Wicklung ist, dass Ladung auf allen Leitungen (NV) parallel in diesen Transformator eintreten und darin praktisch eine parallel laufende ´Welle´ ausbilden. Zwischen diesen Primärleitungen wird damit auch in allen Abschnitten der Sekundärleitung eine parallele Strömung induziert.

Bei herkömmlicher Wicklung entsteht diese Welle praktisch immer nur an der jeweiligen Spitze der Ladungsbewegung entlang des einen Drahtes. Es wird dort ´eng´ für die Ätherbewegungen, es wird eine unnötige hohe Schicht aufgebaut, welcher der Freie Äther entsprechenden Widerstand entgegen stellt. Mit dieser Parallel-Wicklung wird gleichzeitig auf der gesamten Länge der Sekundärleitung ein Fluss initiiert, d.h. mit weit weniger Widerstand eine viel kräftigere Strömung erzeugt.

Dieser parallele Fluss an allen Teilen der Sekundärwicklung bewirkt natürlich auch zum Ende einer Phase, dass immer noch Ladungsfluss in den Primärwicklungen induziert wird, d.h. die abgebende Kapazitätsfläche ´leer gesaugt´ wird und die aufnehmende Kapazitätsfläche entsprechend ´übersättigt´ wird.

Diese breitflächige Strömung läuft schließlich aus und geht bei Phasenwechsel ebenso breitflächig in umgekehrte Richtung über, praktisch ein paralleles Umschwingen, ohne zusätzliche Verwirbelung. Bei normaler Wicklung dagegen muss die Spitze der gegenläufigen Strömung entlang des einen Drahtes das gesamte Feld ´umpflügen´ - mit entsprechend hohem Widerstand. Mit dieser Parallel-Wicklung wird also keine hohe Spannungspitze entwickelt (mit nur geringer Strommenge, wie häufig bei Elektrostatik-Anwendungen), es wird vielmehr bei relativ geringer Spannungsdifferenz große Ladungsmenge transportiert.

Obige Zeichnung veranschaulicht allerdings das Prinzip nur schematisch. Wesentlich ist, dass die Primärwicklung aus vielen parallel geführten Drähten besteht, dazwischen jeweils die Sekundärwicklung. Aber auch diese Sekundärwicklung kann aus ebenso vielen Drähten bestehen. Die Primärwicklung könnte z.B. aus einem flachen Bündel von 25 Leitungen bestehen und neben jeder ist jeweils eine von 25 Leitungen als Sekundärwicklung angelegt (deren Enden vor und nach dieser Spule zum Verbraucher hin zusammen gefaßt sind).

Vielen Lesern mag dieser Transformator wie obige Zwiebel ziemlich eigenartig vorkommen und unbedeutend, weil es genügend Trafos und Kondensatoren gibt, die sehr gut arbeiten. Dennoch will ich hervorheben, dass bekannte elektronische Bauelemente höchst seltsame Resultate ergeben können, wenn sie in spezielle Schaltkreise eingefügt sind. Darüber hinaus haben viele Erfinder lauffähige Maschinen gebaut, besonders mit elektronischen und elektrostatischen Elementen, die nicht erfolgreich nachgebaut werden konnten (vermutlich weil irgend eine Leitung, Verbindung oder Element eben nicht vollkommen gleich war).

Was ich betonen möchte: gängige Bauelemente sollten nicht nur nach ihrer Funktion oder Formel eingesetzt werden, vielmehr sollten die dahinter stehenden realen Prozesse beachtet werden. Alle elektronmagnetische Erscheinungen sind Vorgänge im Äther und Äther ist ein zusammen hängendes Ganzes, so dass jede Bewegung auch Nachbarbereiche tangiert, wozu Induktion ein deutliches Bespiel ist, also sind obige parallele Bewegungsvorgänge adäquat zum Äther - und Maschinen sollten bestmöglich nach den Erfordernissen des Äthers gebaut werden.

Schwingkreis-Generator
In Bild EV DKG 09 ist schematisch ein Längsschnitt durch diese Maschine dargestellt. Im Gehäuse (GE) ist der Rotor (RO) gelagert, welcher durch einen Elektromotor (EM) angetrieben wird. Der Rotor ist sternförmig angelegt (wie oben in Bild EV DKG 06 dargestellt, wobei links und rechts dieser ´Rotor-Stern´ um eine Phase versetzt ist) und an seinen äußeren Flächen sind Schichten aus Dielektrikum (DI) angebracht.

In der dargestellten Position befindet sich die Flächen des Dielektrikums gegenüber den Kapazitätsflächen obiger negativer Platten (NP) im linken Teil der Maschine, während rechts diesen ´Zwiebeln´ kein Dielektikum gegenüber steht. Durch dunkles und helles Blau sind die momentan unterschiedlichen Ladungen der jeweiligen Kapazitätsflächen markiert.

Jede einzelne Kapazitätsfläche links ist mit der korrespondierenden Kapazitätsfläche rechts verbunden (NV, blau) durch gleich lange Drähte. Im Transformator bilden diese Drähte die Primärspule (PS, wie oben beschrieben), während in der Sekundärspule (SS) der Wechselstrom (AC) generiert wird für externe Verwendung (grün, natürlich auch transformierbar in Gleichstrom, z.B. zum Laden einer Batterie). Beim Start werden alle Flächen durch externe, negative Hochspannung (NH) geladen, welche im laufenden Betrieb nurmehr Verluste nachzuladen hat.

Wenn der Rotor beispielsweise mit einem Durchmesser von 15 cm angelegt wird, sind obige fünf Platten mit rund 5 cm Kantenlänge zu installieren. Wenn die Maschine rund 60 cm lang ist, können zehn quadratische Platten neben einander installiert werden. Die wirksame Kapazitätsfläche ist dann insgesamt 1250 qcm groß (10 * 5 * 25 qcm), d.h. es sind zwei Hälften mit je 625 qcm gegeben. Die gesamte Oberfläche der ´Zwiebeln´ plus Oberflächen aller Leiter wird schätzungsweise 10.000 qcm umfassen.

Auf diesem einen Quadratmeter befindet sich überall gleiche Ladung. In der dargestellten Phase befinden sich jedoch auf der vom Dielektrikum abgedeckten Fläche von 625 qcm die zehn- oder hundert- oder tausendfache Ladung - in Abhängigkeit vom eingesetzten Dielektrikum und von der Spaltbreite. Real dürfte man gegenüber theoretischen Werten vermutlich nur die Hälfte erreichen - aber diese zusätzliche Menge an Ladung auf den wirksamen Kapazitätsflächen obiger 625 qcm ist für Hin-und-Her-Bewegung verfügbar.

Dieser Strom wird produziert durch den Andruck des Freien Äthers auf die Bewegungsstruktur bzw. -schicht der Ladung. Die Drehung des Rotors ist dabei nicht Ursache, sondern nur Auslöser dieser durch den Äther geleisteten Arbeit, während der Rotor ursächlich nur die wechselnde Abdeckung von Kapazitätsflächen bewirkt. Der Aufwand für die Rotordrehung wird nur ein Bruchteil des damit ausgelösten Stroms sein.

Die Menge des Stromflusses ist abhängig von der gefahrenen Drehzahl. Dieser kompakte Rotor könnte z.B. mit 6.000 rpm gefahren werden, so dass je Sekunde bei 100 Umdrehungen jeweils 10 mal ein Stromstoss im Transformator induziert wird, also 1.000 Impulse je Sekunde produziert werden.

Die Fläche von 625 qcm entspricht etwa der eines Blatt Papiers. Die maximal aufzubringende Ladung auf einer entsprechend großen Leiterfläche, abgedeckt durch ein Dielektrikum, würde der Äther 3.600.000 mal je Stunde durch den Transformator schieben. Wieviel kWh leistet der Äther in dieser Maschine damit praktisch kostenlos? Wenn Burenkovs Rechenweg auf diese Anwendung adaptiert wird, ergeben sich entsprechende Leistungswerte.

Andererseits, wenn man herkömmlich von Plus- und Minus-Pol ausgeht, könnte man den ganzen Rotor als positiven Pol betrachten (durch positive Hochspannung geladen). Durch den sternförmigen Querschnitt ergibt sich gegenüber den negativen Platten ein Luftspalt wechselnder Distanz (wie bei K1 bzw. K2 aus obigem Bild EV DKG 04). Wenn auf den erhabenen Sektoren des Rotors eine Schicht Dielektrikum aufgebracht ist, gleiten positive Platten inklusive Dielektrikum an den negativen Platten vorbei. Zumindest für diese Versionen müßten Fachleute anhand bekannter Formeln alle Daten theoretisch ermitteln können.

Ausblick
Andrey Burenkov würde gern Kritik zu seiner Konzeption und besonders zu seinen in obiger Schrift dargestellten Berechnungen erfahren. Ich würde gern wissen, was Fachleute zu meinen ergänzenden Hinweisen und Vorschlägen zu sagen haben bzw. was bei Berechnung des vorigen Schwingkreis-Generators sich theoretisch ergeben könnte. Wir beide bedanken uns schon im voraus für diese Hilfe.

Anmerken möchte ich, dass diese Konzeption natürlich noch nicht die endgültige Lösung darstellen wird. Ich sehe vielmehr die obige Anordnung wiederum nur als Auslöser für ein Aufschaukeln von sehr viel mehr Ladung auf sehr viel mehr Kondensatoren, beispielsweise um den Effekt einer Kondensator-Kaskade zu erreichen (analog z.B. wie er bei Hyde oder der Testatika wohl eingesetzt wurde, siehe vorgenannte Kapitel). Auch hierzu würde ich natürlich gern Meinungen und Hinweise von fachkundigen Lesern begrüßen. Ich hoffe, diese Ausführungen sind für einige interessant genug für intensives Mit-Denken und -Suchen einer erfolgreichen Lösung.

Evert / 17.12.2005

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