Alfred Evert
Saubere Mechanik

Saubere Energie
In vorigen Kapiteln Fliegende Räder und Mond-Getriebe wurden die wichtigsten Gesichtspunkte zu Rotor-Systemen zusammen gestellt. Nutzbare Energie können mechanische Systeme liefern durch geschickte Anwendung der Hebelgesetze, wie in Kapitel Hebel-Ansatz aufgezeigt wurde, sowie nach den Prinzipien eines ´Perpetuum Mobile der Dritten bzw. Vierten Art´, die in Kapitel Regeneration von Gleichgewicht dargestellt wurden.

Bei diesen Maschinen ist immer eine gewisse Unwucht gegeben. Jedermann weiß, dass Unwucht nur durch höchst präzise Maßnahmen zu beseitigen ist - und ebenso ´nervig´ sind Systeme zu bauen, bei denen Unwucht in präzis ausgerichtetes Drehmoment zu überführen ist. Alle Lager beispielsweise müssen sehr genau gearbeitet sein - und darum gelang wohl noch keinem Bastler ein rein mechanisch arbeitendes ´Perpetuum Mobile´ zu bauen.

Ich hielte dennoch für äußerst wertvoll, wenn unser Energiebedarf durch Rotor-Systemen gedeckt würde, weil diese rein mechanischen Maschinen garantiert saubere Energie liefern würden. Die Energie könnte vor Ort, also dezentral gewonnen werden (ohne alle Nachteile z.B. der Stromleitungen). Wenn zugleich umgestellt würde auf Gleichstrom, wäre auch keine Strahlung mehr gegeben.

Es ist mir vollkommen klar, dass kein ´normaler´ Mensch an die Möglichkeit eines Perpetuum Mobile glaubt - ungeachtet aller bekannten Maschinen mit Wirkungsgrad über hundert Prozent. Noch unglaublicher erscheint allen, dass mit rein mechanischen Mitteln ein Mehr-Nutzen erzielbar sein soll - weil man ja die Hebelgesetze kennt. Wie oben beim Doppelpleuel-Motor beispielhaft dargestellt, kann ein Hebel aber in verschiedenen Phasen durchaus unterschiedliche Wirkung zeigen, je nach Bedarf mehr oder weniger Last tragen. Phänomenal ist für mich noch immer, dass jeder die enormen Kräfte aus Unwucht kennt - und alle negieren, dass diese zweckdienlich zu ´kultivieren´ sein sollen.

Bessler-Rad Bessler
Darum plädiere ich so vehement dafür, die Möglichkeiten zur Gewinnung von nutzbarer Energie mittels rein mechanischer Systeme ernsthaft zu prüfen. Nur damit könnte wirklich saubere Energie - in jeder Hinsicht - für alle bereit gestellt werden. Dazu müssten allerdings die Fachleute gewillt sein, solch ´Unmögliches´ (nach) erfinden zu wollen.

Denn es gab zumindest einen Mann, von dem historisch bezeugt ist, dass er fortwährend drehende und Arbeit leistende Räder gebaut hat: Bessler alias Orffyreus. Bessler hat sogar mehrere Räder gebaut, wahrscheinlich auch unterschiedlicher Konzeptionen. Im Internet sind viele Versuche zur Lösung seines Rätsels verfügbar - aber noch keiner konnte ein ´Bessler-Rad´ nachbauen.

Ich habe in meiner Website viele Kapitel mit Untersuchungen zum Bessler-Rad eingefügt. Neue Aspekte konnte ich wohl mit meinen Analysen des äußeren Pendelmechanismus und der Interpretation seiner Funktion beitragen. Mit diesem seltsamen Gestänge können verzögerte Pendelschwingungen zur Steuerung interner Bewegungsabläufen erreicht werden - aber vielleicht diente diese komplizierte Mechanik auch nur zur Ablenkung des im Rad wirksamen, vollkommen einfachen Mechanismus (wie Bessler selbst sagte).

Mechanischer Schwingkreis Der Mechanismus kann aber nicht nur aus simpler Gewichtsverlagerung bestehen (wie die meisten Vorschläge im Internet). Es müssen vielmehr die Kräfte der Gravitation und die der Trägheit kombiniert werden.

Analog zum ´Aufschaukeln´ elektronischer Schwingkreise, müsste durch Überlagerung von Dreh- und Schwingbewegungen auch ein rein mechanischer Schwingkreis aufzuschaukeln sein. Es muss dabei Symmetrie gebrochen werden, beispielsweise durch zeitlicher Zwischenspeicherung von Energie in Federn.

Meine Kapitel zur Bessler-Problematik sind am besten über Index / Sitemap zu finden, beispielsweise Kapitel Bessler-Pendel und folgende, oder Kapitel Bessler und Schwenk-Hebel-Rad und folgende.

Die von mir präferierte Version ist allerdings noch immer der einfach Ring, der in einer runden aber exzentrischen Bahn umläuft (siehe ´Rhönrad´ im Kapitel Fliegende Räder).

Remote Viewing
Meine Beschäftigung mit der Bessler-Problematik brachte für mich ´zufälligerweise´ völlig neue Gesichtspunkte: Freunde wollten am Beispiel des Bessler-Rads die Möglichkeiten des Remote Viewing erproben, d.h. durch einen Blick in Bessler´s Werkstatt, über Jahrhunderte zurück, zur Lösung dieses Rätsels beitragen. Ich hatte zuvor keinen Bezug zu dieser Art von ´(Hell-) Sehen´, aber die Ergebnisse haben mich durchaus nachdenklich gemacht.

In Kapitel Remote Viewing habe ich diese Geschichte beschrieben, in Wesentliches habe ich diese Vorfälle aus meiner persönlichen Sicht kommentiert. Man könnte nun präziser nach-fragen, um noch bessere Details zu erfahren. Aber ich selbst mag nicht ´spicken´, weil ich überzeugt bin, dass unser Job im Jetzt ist, unsere Probleme eigenständig zu lösen - auch wenn wir dazu die Ideen immer von der anderen Seite geschenkt bekommen.

Manche Hinweise bekommt man per Konzentration als Intuition geliefert, manche von anderen Menschen - und ich hoffe, dass der eine oder andere Leser in meiner Website brauchbare Hinweise finden konnte, und sei es nur zur Entwicklung eines mechanischen Nutzen-Generators.

Nach diesen Arbeiten ziehe ich mich aus der Problematik der Rotor-Systeme zurück, um mich konzentrieren zu können auf ´Das phänomenale Eine´, d.h. zur Klärung der Eigenschaften des Äthers beitragen zu können.

Evert / 25.02.2004

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