Alfred Evert
Zusammenfassung Fluid-Technik

Findungen
Etwa ein Jahr lang hatte ich Literatur zu Schauberger (1885-1958) studiert und ich war enttäuscht, dass viele seiner Vorstellungen und Konstruktionen auch heute noch nicht Realität wurden. Ich habe Literatur der Strömungslehre studiert und dort überhaupt nichts von seinen Ansätzen gefunden. Also beschloss ich - absoluter Laie - seine Überlegungen in moderner Sprache (wenn auch nicht Fachsprache) zu interpretieren und entsprechende Konstruktionen vorzulegen (die nur den rein fluid-mechanischen Bereich betreffen, aber über Schauberger´s Unterlagen hinaus greifen).

In 1998 binnen weniger Monate schrieb ich Patente mit etwa fünfzig Konstruktionen, 200 Seiten Text und 50 Seiten Zeichnungen, brachte diese ´Fluid-Technologie´ als Buch heraus, stellte Zusammenfassungen in meine Website, alle Texte und Zeichnungen zum Download bereit. Ich arbeitete wie in Trance, indem ich mich als Fluid-Teilchen sah und überlegte, wie ich bewegt werden wollte bzw. wie die Umgebung und Abläufe optimal gestaltet sein müssten. Diverse Nachträge stellte ich bis 2002 ins Web.

Nun will ich mich aus diesem Thema zurück ziehen und habe zum Abschluss den neuen Abschnitt Best@Evert eingefügt, um in komprimierter Form einen Zugang zu den vielen Kapiteln zu bieten. Nachfolgend sind nochmals die wichtigsten Beiträge - aus meiner Sicht - aufgelistet:

Strömung in Rohren muss Drall aufweisen

Beim Durchsatz von Flüssigkeiten (aber auch von Gasen) durch Rohre ist hoher Druck aufzubringen zur Überwindung des Widerstands. Dieser hat nichts mit Reibung zu tun und entsprechendem Wärmeverlust.

Die Moleküle werden vielmehr an den Wänden in immer steilerem Winkel zur Rohrmitte hin reflektiert, bis letztlich keine Vorwärtsbewegung mehr existiert. Das Rohr ist ein selbstsperrendes System (außer wenn Fluid durch Rohre hindurch gesaugt wird, dann gilt Bernoulli überhaupt nicht mehr).

Im Rohr muss Fluid in Drallströmung geführt werden, in gewendelten Rohren. Dann erfolgt die Reflektion immer in Bewegungsrichtung (vorwärts-diagonal). Beispielsweise sollten solche Rohre als Sechskant mit gerundeten Ecken ausgeführt sein, dann ist der mittige Hauptstrom praktisch frei von jeglicher ´Reibung´ an der Rohrwand.

In Rohrbogen muss Strömung ein mal gewendelt sein

Konventionelle Rohrbogen sind besonders schädlich und verursachen enormen Widerstand, weil sich unvermeidbar turbulente Strömung, praktisch Stillstand im Rohr ergibt. Ursache dafür ist, dass die Wege des Fluids innen viel kürzer sind als außen.

Nur wenn das Fluid innerhalb des Bogens ein mal gewendelt wird, sind die Wege gleichartig, die mittigen Wege aber kürzer als die äußeren. Das Fluid fließt innen schneller als außen: der Idealfall einer ´Potentialdrallströmung´ wird so erzeugt.

Rohrbogen müssen also gewendelte Wandungen aufweisen oder direkt vor dem Bogen muss z.B. durch Leitbleche ein Drall erzeugt werden.

In Sogbereiche fallen Moleküle mit Schallgeschwindigkeit und erzeugen Beschleunigung

Wird eine Strömung entlang einer zurückweichenden Wand gelenkt, wollen die Moleküle aufgrund Trägheit gerade aus weiter fliegen. Es ergibt sich entlang der Wand ein Bereich relativ geringer Dichte bzw. von Unterdruck.

In diesen hinein fallen Moleküle, die dorthin zufällig aufgrund ihrer letzten Kollision gestoßen wurden, mit ihrer normalen Molekulargeschwindigkeit. Sie können relativ weit ohne erneute Kollision fliegen. Sie fehlen damit im Herkunftsbereich als potentielle Kollisionspartner. Nachfolgende Moleküle können in diese Richtung ebenso fliegen. Darum ergibt sich in den Sogbereich hinein eine geordnete Strömung von relativ parallel und dicht zusammen fliegenden Molekülen.

Es entsteht eine Strömung von (nahezu) Schallgeschwindigkeit, die als beschleunigende Komponente in die gegebene Strömung eingeht. Nebeneffekt ist verringerter (seitlicher) statischer Druck.

Die bekannteste Anwendung ist der an Tragflächen oder Segeln auftretende Auftrieb. Die für den Vortrieb erforderliche Kraft bzw. der gegebene Wind ist lediglich auslösende Kraft. Der viel höhere Nutzen resultiert aus atmosphärischem Druck, letztlich also Gewichtskraft bzw. Gravitation.

Diese Effekte können aber auch durch rein passive Maßnahmen (Gestaltung der Wände) erreicht werden und sind in vielfältigen Anwendungen nutzbar.

Wechselwirkungen von festen Körpern und Fluid bei Sog oder Druck ist zu beachten

Je nach Zielsetzung sind Sog oder Druck anzuwenden, wie in einer systematischen Tabelle dargestellt ist. Nach diesen Kriterien wurden alle Konstrukte meiner Fluid-Technologie entwickelt.

Beispielsweise kann kinetische Energie einer Fluidströmung ausschließlich durch Druck auf mechanische Teile übertragen werden. Dazu ist ein nur dünner Strahl am festen Körper umzulenken. Die Umlenkung darf nicht durch Sog erfolgen.

Beispielsweise müssen beim Mischen beide Strömungen gleichsinnigen Drall aufweisen und die langsamere muss tangential auf die schnellere eingeleitet werden, umgekehrt darf aus einer Drallströmung nur tangential ausgeleitet werden (sonst ergeben sich die üblichen, enormen Widerstände).

Pumpen müssen fluid-gerecht konzipiert sein - und Sog ist die bessere Alternative

Bei Pumpen wird oftmals der Auslass völlig ungünstig für Strömungen gestaltet. Wie bei vorigem Mischen muss der Auslass immer diagonal-tangential in einen Behälter oder ein Rohr münden.

In Pumpen darf das Fluid nicht im Zick-Zack geführt werden, wie beispielsweise bei gängigen Strahltriebwerken. Das Fluid muss vielmehr eingerollt werden, auch mehrfach ineinander, so dass vielfach in sich verdrallte Strömung entsteht (siehe z.B. Potentialdrallpumpe).

Beschleunigung einer Strömung kann aber keinesfalls nur durch mechanischen Druck erzeugt werden, viel wirkungsvoller ist Sog (wie z.B. im Blutkreislauf). Es ist oft vollkommen ausreichend, nur die Kernströmung durch mechanischen Druck zu beschleunigen, die Nebenströmung (von größerem Volumen) wird mitgerissen bzw. ´verschwindet´ in die schnellere Bewegung hinein - kräfteneutral.

Bei Luft- und Wasserfahrzeugen muss Vortrieb und Auftrieb kombiniert werden

Im Prinzip muss Fluid vor dem Fahrzeug hinter das Fahrzeug transportiert werden. Dazu muss Fluid vor dem Bug weg gesaugt werden, so dass es zugleich Einlass zu den Triebwerken ist. Entsprechend sind Auftriebs- und Vortriebseinheiten, Rumpf und Tragflächen, aber auch die Triebwerke selbst zu konzipieren.

Bei Turbinen muss dichte und geordnete Strömung am Einlass organisiert werden

Es ist durchaus möglich ´mehr Wind´ zu machen oder Strömung auf eine Wasserkraftanlage hin zu konzentrieren, d.h. ohne Stauwerke die natürlichen Strömungen zu nutzen, z.B. auch Meeres- oder Gezeitenströmung.

Bei Turbinen bringt pulsierender Durchsatz entscheidend mehr Leistung

Bei Turbinen muss keinesfalls ein kontinuierlicher Durchsatz gegeben sein. Wenn der Auslass zeitweilig geschlossen wird, kann die gegebene Strömung nur im Drehsinn ausweichen und wird somit in tangentialer Richtung beschleunigt. Das ist entscheidendes Prinzip bei Schauberger´s ´Repulsine´.

Wenn aus einer Düse ein Wasserstrahl austritt, ergibt sich um die Düse ein Luftwirbel, so dass der atmosphärische Luftdruck (oder auch erhöhter Druck) nicht direkt gegen den Staudruck des Wasserstrahls gerichtet sein kann. Durch Überdruck kann auf diese Weise sogar Wasser hoch gepumpt werden. Das ist entscheidendes Prinzip bei Schauberger´s ´Druckbereichen´.

Bei Turbinen können die Druckwellen resonanter Schwingungen genutzt werden

Wenn der Auslass von Düsen abrupt geschlossen wird, ergibt sich ein Rückschlag (analog zum Hydrostatischen Widder). In einem Resonanzraum kann diese Druckwelle gespiegelt werden. Die Düse muss geöffnet und geschlossen werden in Resonanz mit der Laufzeit dieser Druckwelle, z.B. im Wasser.

Bei geöffneter Düse fliegt das Wasser mit normaler Molekulargeschwindigkeit (mindestens Schallgeschwindigkeit) gegen die Turbinenschaufeln. Der Rotor mit den Turbinenschaufeln sollte in einem Druckluftbereich sein, so dass Wasser die wenigen Zentimeter hoch gepumpt wird (bzw. durch die Druckwelle aus dem Vorratsbehälter nach gesaugt wird).

Die vorige Resonanz-Turbine (wie einige andere Konstrukte) ist ein selbstlaufenden Motor, der seine Energie aus molekularer Bewegung schöpft. Ein Wirkungsgrad von über 100 % ist so selbstverständlich wie Auftrieb, wo das wirksame Potential (d.h. die Druckdifferenz zwischen Ober- und Unterseite einer Tragflächen) keinesfalls mit entsprechendem Energie-Aufwand produziert werden muss. Ein Wirkungsgrad von 300 % ist z.B. auch bei einer Wärmepumpe üblich.

Dieser Mehr-Nutzen ist per Fluid-Technologie überall zu erreichen, wenn chaotische Molekularbewegung zeitweilig und lokal in geordnete Strömung überführt wird (wozu z.B. lediglich ein Sogbereich zu organisieren ist). Die unbegrenzte Energie der normalen Molekularbewegung wird dann zu einer kurzzeitig wirksamen und nutzbaren Kraft.

Solche Aussagen erscheinen den meisten Menschen ´lästerlich´ und Naturwissenschaftler verteidigen vehement die Erhaltungssätze gegen jeden vermeintlichen Angriff. Eine Wärmepumpe hat z.B. einen Wirkungsgrad von 300 % - aber neuerdings wird das zum Ausdruck gebracht durch die ´Aufwandszahl´ 0.33 - wer immer damit ´beruhigt´ werden soll.

Der Konstanz aller Energie schaden obige Resonanz-Turbine so wenig wie eine Wärmepumpe. Solche ´Perpetuum Mobile´ stellen nur einen kurzfristigen Umweg dar, mit irgendeinem Nutzen für irgendwelchen Zweck. Solche temporären Umleitungen zu finden war mein Ziel - und sollte Ziel jedes Naturwissenschaftlers sein. Im nächsten Abschnitt ´Natur-Nutzungs-Gesetz´ weise ich auf den prinzipiell erfolgversprechenden Weg hin.

Evert / 20.01.2004

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