Alfred Evert
Kongress in Bensheim

Überblick
INET und DVR veranstalteten am 26./27.10.2002 in Bensheim einen Kongress zum Thema ´Neue universale Energielösungen´ (Programm siehe Externe Links, NET-Journal). Bei jedem der zwölf Vorträge waren etwa 100 bis 150 Teilnehmer anwesend. Für alle Beteiligten war diese eindrucksvolle Veranstaltung ein Erlebnis, nicht zuletzt durch viele Pausen-Gespräche mit interessanten Leuten.

Nach einführenden Referaten (Dipl.Ing.Schneider, Prof.Dr.Gruber) wurden u.a. Themen wie Neutrinopower und -Kommunikation (Dr.Meyl), Wasserstoff-Speicherung und Direkteinspritzung (Zeitler), Primzahlkreuz und Raumkreuzer (Dr.Plichta), Raumquantenforschung und Treibstoffaufbereitung (Dr.Weber), Schwingkreise und Energieauskopplung (Wolf), Gebäudesanierung und Bodenbefeuchtung (Mohorn) vorgestellt.

In diesen Referaten wurde erstaunliche Ergebnisse und Einsichten geboten. Ergänzende Informationen zu obigen wie nachfolgenden Themen findet man im Internet, auch z.B. über Externe Links. Kommentieren möchte ich hier nur die Vorträge, die meine derzeitigen Arbeiten tangieren. Nicht alle Kommentare sind total ernst gemeint, wohl aber sind alle Aussagen zur Sache mein voller Ernst.

Tilley´s Batterie-Ladegerät
Carl B. Tilley aus Tennessee kündigte im Internet eine Testfahrt eines Elektro-Autos mit selbstladender Batterie an. In einem alten Ami-Schlitten baute er den Verbrennungsmotor aus, zwölf Batterien und einen Elektromotor und zwei Elektrogeneratoren ein. Bei der Testfahrt brach die Achse. Zum angekündigten zweiten Versuch reisten Schneiders nach USA, der Versuch wurde verschoben, aber Schneiders konnten den Mann in seiner Werkstatt und zuhause besuchen und ein Video davon zeigen.

Man frägt sich, warum Erfinder neuartigste Technik bevorzugt in alten Autos demonstrieren wollen. Tilley will als nächstes sogar ein einmotoriges Flugzeug mit seinem Gerät 24 Stunden in der Luft halten. Andererseits hat er auch stationäre Geräte, z.B. für die Stromversorgung von Beleuchtung und Maschinen in seiner Werkstatt. 80 oder 100 Millionen Dollar will er für seine Erfindung - und wird sie vermutlich nie bekommen.

Bei seinem System bezieht ein Elektromotor Strom aus der Batterie, treibt das schuhkarongroße Gerät an einer Welle an, und dieses speist drei mal mehr Strom zurück. Diverse andere Erfinder berichten von ähnlichen Geräten und Relationen, allen haben Angst vor der Lüftung ihres Geheimnisses und vor einigem mehr.

Ich halte nichts von diesem Gehabe - aber ich glaube, dass solche Maschinen funktionieren. Den ´Trick´ geheim halten zu wollen oder nur selbst verwerten zu wollen - das ist, als wollte man z.B. ´Wechselstrom´ als seine Privatangelegenheit betrachten.

Dieses Tilley-Gerät steht einfach auf dem Tisch ohne Verankerung. Es werden darin also nur geringe mechanische Kräfte und Gegenkräfte wirksam. Es werden damit auch keine Spulen direkt an Magneten vorbei gezerrt. Es wird nur ein ´Feld´ gestört (siehe Anmerkungen im Kapitel ´PM 4. Art´), es wird also eine N-Maschine eingesetzt oder Induktion durch Störung bzw. Umlenkung magnetischen Flusses erreicht (die umfangreiche Beschreibung dazu kann ich erst im Rahmen meiner neuen Äther-Theorie bringen).

Den verschiedenen Ansätzen dieser Batterie/Generator-Techniken liegt ein gemeinsames Prinzip zugrunde, dessen allgemeine Formulierung aber noch nicht vorliegen dürfte. Sobald dieses Prinzip verständlich offen gelegt ist, wird es unzählige Möglichkeiten seiner Anwendung geben.

Bessler und anderes
Seit Monaten hatte Dr.Fiedler angekündigt, sein Modell des Bessler-Rads auf diesem Kongress vorzustellen und nicht wenige waren seinetwegen gekommen. Nicht kam Fiedler, weil er nicht fertig geworden war. Kurzfristig baten mich Schneiders, an seiner Stelle zu referieren.

Also machte ich ein paar Folien, besorgte einen Hoolahoop-Ring (oder wie das Ding sich schreibt), erklärte wie Boris Becker einen unterschnittenen Ball spielt - und dass so meine Version des Bessler-Rads, der Rhönrad-Motor funktioniert.

Dann beschrieb ich die (in diesen Kreisen bekannte) Theorie der Gezeiten, die Wirkung der hohen Flut auf die Küste und dass so mein Mondrad-Motor und Gezeiten-Kraftwerk funktioniert.

Ich stellte das ´Mondgetriebe´ dar, am Beispiel des Doppelstern-Sonnenrads, die Hebelwirkungen am ´Feuerrad-Motor´, die Trägheitswirkung im Ringrad-Motor, lies ´Räder fliegen´, fuchtelte mit diesem Hoola-Dinges unwuchtig herum. Ich beschwor die Zuhörer mir zu glauben, dass man Unwucht so organiseren kann, dass sich nutzbares Drehmoment ergibt. Ich stellte die Prinzipien des Heraus-Bremsens bei gleichzeitiger Selbstbeschleunigung dar, dem Bildungslevel der Teilnehmer entsprechend anspruchsvoll, als abstraktest denkbare Aussage, in Form des Perpetuum Mobile der Dritten Art, anwendbar in vielen Bereichen der Physik.

Ich hatte erwartet, dass nun die Leute vor Begeisterung auf den Tischen trampeln - aber man verhielt sich gesittet. Ich war ziemlich sauer - auf mich, weil ich wieder einmal viel zu emotional in einen Vortrag gegangen war, zu viel rüber bringen wollte, viel zu schnell, als dass man folgen könnte, geschwiege denn irgendeiner hätte irgendwas dabei verstehen können. Ich war mit mir stinkesauer, auch wenn mir einige sagten, ich sei unterhaltsam gewesen. Pausen-Clown vor dem Abendessen.

Kreuzrad-Motor
Auf Kongressen gibt es zum Glück auch Pausen und bei diesen standen immer viele Gruppen beisammen und diskutierten über ´Gott und die Welt´. Ein mir bislang Unbekannter zog mich zur Seite mit ´der Vortrag war grosse Klasse, mit den diversen Bewegungen der Räder usw., besonders der Trick mit dem Mond-Getriebe. Aber man kann heute ungleichförmige Umdrehung auch mit Zahnrädern erreichen.´ Er kritzelte etwas unrundes Rundes auf einen Schmierzettel und meinte, den Rest könne ich mir leicht ausdenken.

Im Ringrad-Motor hatte ich die abgebrochenen LKW-Räder beschrieben und angemerkt, dass Techniker leicht ein mechanisches Abbild mit ´holpriger Strasse´ und darüber fliegendem Rad bauen könnte. Ich brauchte zwei Tage, um durch diesen Hinweis meinen Hinweis zu konkretisieren mit dem Kreuzrad-Motor. Ob wohl ein Zahnradbauer mir glauben wird?

Künstler
Noch ein Unbekannter stellte sich vor mit ´der Unwucht-Motor läuft, sogar viel einfacher als der Ihre, meiner z.B. derzeit mit Faktor 3.´ Den Mann kannte ich seit Monaten durch diverse mails, freute mich nun aber endlich Georg Künstler persönlich kennen zu lernen. Dieser Mann gab mir entscheidende Hinweise auf die ungleichförmige Drehung des Bessler-Rads insgesamt, siehe Bessler-Problem gelöst, so wie er in meiner website Erklärungen für von ihm erkannte Effekte fand.

Obwohl sich Künstler noch keine zwei Jahre mit Themen der Freien Energie beschäftigt, hat er Projekte in diversen Sachgebieten (siehe Externe Links) auf die Beine gestellt. Auch er ist kein gelernter Naturwissenschaftler und kann darum mit verblüffender Klarheit Schlußfolgerungen ziehen, z.B. mit dieser Aussage: ´Der zweite Hauptsatz sagt, dass alle Prozesse nur von warm nach kalt verlaufen können. Das stimmt. Also entziehe man einem System die (ohnehin überschüssige) Wärme - und man erhält den gleichen Prozess.´ Ob wohl noch einer darüber nachdenkt?

Wie bei mechanischen Systemen das Heraus-Bremsen von Energie keinesfalls zu einer Verzögerung führt (sondern neben nutzbarem Drehmoment aus Bremsen, durch Einbringen der Gegenkraft zusätzlich das System beschleunigt wird), so muss auch aus anderen Systemen ´heraus genommen´ werden (und damit kann eventuell schon Nutzen erreicht werden), in jedem Fall aber wird der Prozessverlauf damit begünstigt.

Man darf gespannt sein, was Künstler mit seinen un-konventionellen Schlußfolgerungen noch alles zustande bringt. Es könnte sein, dass gelernte Naturwissenschaftler diese ´Naivität´ des Denkens nachahmen sollten. Wir waren uns jedenfalls einig, dass dieses ´verkehrte´ Denken des Weg-Nehmens mit automatischem Hinein-Geben der richtige Ansatz ist für viele Prozesse, in vielen Anwendungen.

PM 4. Art
Mein Freund Höhndorf liess es sich wieder mal nicht nehmen ´Reklame´ zu machen, indem er meinen uralten Artikel Denkblockade verteilte. Das passte mir nicht so besonders, weil ich genau an diesem absolut klaren Beispiel von ´Overunity´ in letzter Zeit herum kaute - weil ich es nicht mit den Aussagen meines Perpetuum Mobile Dritter Art erklären konnte, andererseits behaupte, dieses Prinzip sei allgemein gültig.

Vielleicht war mir darum nicht gelungen, die Zuhörer von meinem PM 3.Art zu begeistern. Schon während des Vortrags und bekräftigt durch nachfolgende Gespräche und Referate war mir klar, dass es einer Ergänzung bedurfte. Vier Tage brauchte ich, um diese als Perpetuum Mobile Vierter Art zu formulieren. Und nun behaupte ich erneut, dass mit diesen beiden Prinzipien die Möglichkeit zur Nutzung Freier Energie abstrakt und allgemein gültig definiert sind. Ob ich damit einen mehr überzeugen kann?

Für mich ist überzeugend, dass manche stabilen Zustände sehr leicht zu stören, zu ändern oder umzulenken sind (wie das Segel die Gleichverteilung des Drucks). Alle Re-generierung des labilen zum stabilen Zustand stellt immer eine Form von Bewegung dar. Und aus dieser, von der Natur bereitgestellte Bewegung ist nutzbare Energie zu generieren, unmittelbar oder mittelbar, nicht nur am Segel beim Druckausgleich, sondern in praktisch allen Gebieten der Physik. So konnte ich mich klar überzeugen.

Auf diesem Kongress aber schwirrte mir noch der Kopf, von diesen Ansätzen und Diskussionen zu anderen Themen, bis in den frühen Morgen (labiler Zustand). Hätte ich nicht Schatz und Wild noch hören wollen, so hätte ich meinen Wirrkopf gleich nach Hause gefahren (um stabilen Zustand zu regenerieren).

Windhamster
Ich kannte Jürgen Schatz nicht persönlich, kannte nur den im web verfügbaren Artikel, aus dem dieses (inzwischen überholte) Bild stammt. Jürgen Schatz arbeitet seit 1993 an diesem Projekt und musste dabei einig derbe Niederlagen einstecken. Sein Grundgedanke ist folgender:

Schatz: Windhamster Am Umfang eines senkrechten Zylinders sind Klappen, durch welche Wind einströmt (bzw. welche der Wind auf der andern Seite automatisch schliesst). Im Innern des Zylinders wird ein Wirbelwind entstehen, der nahe beim mittigen ´Auge´ eine Turbine antreibt (während die Strömung nach oben abfliesst).

Per eindrucksvollem Video wurden die Strömungsverläufe im Windkanal dargestellt. Andererseits konnte sich Schatz diese Vorgänge analog zu Ladungsbewegungen erklären, durch Formeln einschlägiger Physiker sogar rechnerisch belegen. Unvermittelt sagte er dann, dass die Erklärung der Vorgänge im Fluid am klarsten aber bei Evert nachzulesen seien. Ich war von den Socken, als er später auch noch Herstellern von Windkraftanlagen empfahl, zusammen mit Evert wesentliche Fortschritte erreichen zu können.

Nun ist es guter und lieber Brauch, dass sich Referenten auf Kongressen gegenseitig hoch-loben. Aber Schatz kannte mich nicht persönlich, hatte seine Lösung schon Jahre vor mir selbstständig entwickelt. Im Gegensatz zu mir brachte er konkrete Modelle zustande und konnte seine Ergebnisse auch theoretisch per Formeln belegen. Er hätte meine rein fiktiven Behauptungen mit keiner Silbe erwähnen müssen. So aber schenkte er mir die Bestätigung, dass ich durchaus zweckdienliche Aussagen zustande bringen, aus rein fiktiven Überlegungen zutreffend Realität beschreiben kann.

Der entscheidende Fakt aber, den Schatz mit dieser Maschine ermitteln und bestätigen konnte: der Wirbelwind im Zylinder wird durch das Heraus-Bremsen an der mittigen Turbine keinesfalls verzögert, sondern im Gegenteil ganz klar erkennbar beschleunigt. Man muss in solchen Systeme mittig Masse heraus nehmen - und die äußeren Massen stürzen beschleunigt nach innen - wobei Molekulargeschwindigkeit als wesentliche Komponente zur Strömung insgesamt beiträgt (und molekulare Bewegung der Luft ist dreifach schneller als Orkangeschwindigkeit).

Genau dieses hatte ich vor Jahren schon als Wirkung des Sogs beschrieben, zuletzt in obigem Gezeiten-Kraftwerkt. Und eben dieser Fakt bestärkte mich, dieses Prinzip als Perpetuum Mobile Dritter / Vierter Art nochmals allgemein gültiger zu fassen.

Ich bin überzeugt, dass Schatz in absehbarer Zeit diese Maschine produktionsreif hat. Anstelle hoher Windräder wären sehr viel niedrigere Türme nur erforderlich, aber mit viel größerem Umfang des Zylinders. Auf Nachfrage diverser Teilnehmen nannte Schatz auch einige weitere Entwicklungsschritte. Ich bin überzeugt, dass er bald auch ohne natürlichen Wind auskommt, weil man mittig nur etwa zehn Prozent der Luftmasse absaugen muss, um den Tornado ´in der Dose´ aufrecht erhalten zu können. Ich hatte dies früher u.a. als Rohrpumpenwirbler beschrieben, aber Zylinder und Turbine des Windhamsters sind viel einfacher und stabiler zu bauen bei gleicher oder besserer Wirkung.

Dr. Wild´s Energiefeld
Dr. Hermann Wild kenne ich seit einigen Jahren aus diversen Vorträgen. Ich habe sein Buch ´Technologien von gestern - Chancen für morgen´ (ISBN 3-906571-13-0) gelesen und bin gespannt auf weiter ungewöhnliche Aspekte in seinem neuen Buch ´Die vergessene Energie´ (ISBN 3-935910-04-5, ab Dezember 2002). Ich schätze Dr. Wild sehr, weil er als Naturwissenschaftler sich nicht scheut, nach dem Gemeinsamen zwischen physikalischen und psychischen Kräften zu forschen.

In diesem Referat führte er zunächst anhand der ´Phänomene´ der N-Maschine aus, welcher Art Energiefeld gegeben sein müsse, das nach ´Aktivierung´ auch nutzbare Energie ermöglicht. Zum andern führte er Energiefelder an (wie Erdstrahlung usw.), die mit technischen Messgeräten nicht feststellbar sind (darum aber keinesfalls deren Realität zu negieren ist). Er arbeitete heraus, dass beide Energien durchaus einige ähnliche bzw. gleiche Charakteristik aufweisen. Seine Schlußfolgerung ist also, dass es ein generelles Energiefeld geben muss, das je nach Umständen oder Anregung unterschiedliche Erscheinungen zeitigt.

Ich sehe das Gemeinsame im gemeinsamen Medium des Äthers. Wie Wild bin ich bemüht, zwischen Materiellem und Geistigem eine Brücke zu schaffen. Wild kann abei auf fundierte naturwissenschaftliche Kenntnisse zurück greifen - während ich mich nur durch Zufälle leiten lasse.

An diesem Nachmittag ergaben sich für mich zufällige Hinweise im Doppelpack: Schatz erklärte sich die Fluidbewegungen in seinem Windhamster in Analogie zu elektromagnetischen Vorgängen (was stimmig ist, aber auch als abwegig eingeschätzt werden könnte). Wild zeigte die Parallele zwischen physikalischen und psychischen Kräften anhand elektromagnetischer Phänomene auf (und hätte dafür viele andere als N-Maschinen beispielhaft anführen können). Naiverweise beschloss ich also, nun vorrangig die Erscheinung des Elektromognetismus mit meiner Äther-Theorie erklären zu sollen - zumindest für mich selbst. Der weitere Gedankenaustausch mit Dr.Wild wird dabei hilfreich sein - im optimalen Fall zum beidseitigen Erkenntnis-Zugewinn.

Zusammenfassung
Ich habe hier meine Eindrücke und Erfahrungen auf diesem Kongress geschildert. Andere Teilnehmer haben gewiss ganz andere Schwerpunkte gesetzt und andere Erkenntnisse gewonnen. Die vielen Gespräche am Rande zeigten deutlich, dass für alle Beteiligten dieser Kongress sehr lehrreich war. Wenn man sich für alternative Physik interessiert, findet man nur schwer Gesprächspartner - wohl aber auf Schneider´s Kongressen (und dafür ist ihnen Dank zu sagen).

Evert / 02.11.2002

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