Zielsetzung
Nun gibt es seit Jahren Kornkreisbilder, welche nur drei Ringe unterschiedlichen Durchmessers darstellen. Die Ringe berühren sich jeweils, aber meist um etwa 90 Grad versetzt zueinander. Obwohl dieses Motiv wiederholt auftrat und ich mich oftmals bemühte,
konnte ich bislang aus diesen Bildern keinen Sinn erkennen.
Im vorigen Kapitel wurde festgestellt, daß Fliehkraft durch Materialspannung in den Speichen wie in der Felge kompensiert wird. Beim obigen Feuerrad-Motor wurde durch ein ´Rad´ ohne Felge die Fliehkraftwirkung in den Speichen isoliert. Logisch konsequent ist nun der umgekehrte Ansatz, d.h. Fliehkraft nur in der Felge zu untersuchen. Zielsetzung dieses Kapitels ist also, einen Motor nur mittels ´speichenloser´ Räder (also Ringen) zu konzipieren.
Als Ausgangsbasis soll dieses schöne Kornkreisbild aus 1992 dienen (dessen Geschichte in einschlägigen Büchern beschrieben ist). In EV RRM 02 sind seine Elemente schematisch dargestellt.
Die kleine Kreisfläche darin wird hier als Systemwelle (SW) bezeichnet. Um diese herum ist ein innerer Ring (IR), ein mittlerer Ring (MR) und ein äußerer Ring (AR) angeordnet.
Erstaunlich an diesem Bild (wie an ähnlichen) ist, daß außer der Systemwelle keine mittige Achsen angezeigt sind (also nur Ringe). Die gedachten Achsen liegen jeweils im Winkel von etwa 90 Grad zueinander, aber in unterschiedlichen Abständen. Mehr ist daraus nicht abzulesen. Der ´Witz´ muß also ausschließlich in den Ringen bzw. deren Bewegung begründet sein.
Fliegende Räder
In EV RRM 03 ist rechts (bei A) ein Rad dargestellt, das auf der Unterlage vorwärts (nach links) rollt. Es sind vier Massepunkte (M1 bis M4) eingezeichnet und mit Pfeilen deren prinzipielle Bewegungsrichtung angezeigt.
Die Achse der Rads und damit das Rad insgesamt bewegt sich vorwärts. Der Massepunkt (M1) unten bei der Auflage steht still im Raum, der Masspunkt (M2) hinten wird aufwärts-vortwärts beschleunigt, der Massepunkt oben (M3) weist doppelte Geschwindigkeit in waagrechter Richtung auf, der Massepunkt vorn (M4) wird wieder nach abwärts gezwungen und verzögert.
Bei diesem frei fliegenden Rad (B) wird z.B. die Masse oben nicht mehr gezwungen, seine Bewegungsrichtung nach unten zu ändern. Da die oben befindlichen Massen die weitaus größte kinetische Energie aufweisen, zieht deren Trägheit das Rad insgesamt nach vorn. Alle Massepunkte geben Drehbewegung zugunsten von Vorwärtsbewegung ab. Auch die Masse unten beispielsweise wird nun nicht mehr zum Stillstand gezwungen, sondern fliegt der vorlich-oberhalb befindlichen Masse hinterher. Das (bekannte) Ergebnis ist also, daß Rotation in Translation transferiert wird.
Bei diesem abgebrochenen Lastwagenrad kommt es nun dazu, daß dieses Rad (C) wieder herunter fällt auf die ruhende Unterlage. Aufgrund seiner großen Vorwärtsbewegung wird es heftig abgebremst. Aber nur seine Masse unten wird wieder zum Stillstand gezwungen, die Massen oberhalb ´stolpern´ vorwärts darüber hinweg. Das Rad wird damit wieder in starke Rotation um seine Achse versetzt, seiner zuvor erhöhten Vorwärtsbewegung wegen in entsprechend höhere Drehgeschwindigkeit als zuvor (so schnell wie ein mit dieser erhöhten Translationsgeschwindigkeit abrollendes Rad rotieren würde).
Da das Rad nun nicht mehr durch seine Achse nach unten gedrückt wird, ziehen die nach oben-vorwärts beschleunigten Masseteile die unteren Masseteile wieder hinter sich her. Das abgebrochene Rad springt in weiten Sprüngen dem Lastwagen immer schneller voraus, wie als höchst seltsames Ereignis oftmals geschildert wird.
Die wichtige Erkenntnis daraus ist also, daß die maximal beschleunigten Masseteile eines frei drehenden Rads sich einer Richtungsänderung am stärksten widersetzen und als Konsequenz daraus das gesamte Rad in deren Richtung gezogen wird. Diese Zugrichtung ist nicht genau tangential zur (hier) obersten Masse (weil diese bereits wieder in die Horizontale umgelenkt wird bzw. gezwungen würde), sondern schräg aufwärts nach vorn.
Bodenloses Rollen
Bei dieser Anordnung hier gibt es (im Gegensatz zu obiger horizontalen Auflage) keinen planen Boden, der diese Bewegung behindern könnte. Der Ring kann tatsächlich um die Systemwelle schwingen, weil sein Auflagepunkt auf dem Kreis der Systemwelle abrollen kann.
Die äußerste Masse wird also um die Systemachse herum wieder aufwärts schwingen, ohne daß die Systemwelle entsprechend Kraft dafür aufbringen müßte. Wie schon in vorigen Kapiteln ergibt sich damit, dass Masse aus eigener kinetischer Rotationsenergie wieder auf höhere potentielle Lage kommt (bzw. auf kürzeren Radius), bzw. dass Masse der generellen Drehbewegung aus eigenem Antrieb voraus eilt (genauer gesagt, aufgrund ihrer Trägheit).
Eine bestmögliche Koordination der Drehbewegung beider Elemente wäre gegeben, wenn die Systemwelle als Zahnrad ausgeführt ist und der Ring innen als Zahnkranz. Dieses Voraus-Schwingen andererseits wäre gleichförmiger durch plane (aber kreisrunde) Flächen gewährleistet. Wenn beide Flächen z.B. gummmiert sind, wäre Haftreibung wie rundes Abrollen möglich. Denkbar ist auch, daß teilweise runde Flächen und teilweise Zahneingriff kombiniert werden.
Der Effekt dieses Voraus-Schwingens bzw. dieser tangentialen Trägheitskraft (auf der zur Auflagestelle gegenüber liegenden Seite) kann entsprechend auch bei den nächsten beiden Elementen genutzt werden. Bei B ist dazu der innerer Ring (IR) und mittlere Ring (MR) dargestellt. Die Auflage ist gegenüber oben um 90 Grad (nach links) gedreht, also weist nun die entsprechende starke Trägheit (T2) nach oben.
Bei C ist die analoge Anordnung von mittlerem Ring (MR) und äußerem Ring (AR) dargestellt, wiederum versetzt, also mit nun nach links weisender Trägheit (T3). Wenn diese drei Anordungen ineinander geschachtelt sind, weisen die effektiven Trägheiten umlaufend zur Systemwelle, im Drehsinn des Systems.
Grundkonstruktion
Alle Elemente drehen gegen den Uhrzeigersinn, von innen nach außen mit geringerer Geschwindigkeit, entsprechend jeweiligem Übersetzungsverhältnis. Auch die drei für das jeweilige Vorwärts-Schwingen-Wollen ursächlichen Trägheitskräfte wirken im Drehsinn des Systems.
Das ist im Kornkreisbild der ´Drei Ringe´ nicht dargestellt, wohl aber in anderen Bildern bzw. hierzu habe ich das äußerste Element von ´Halbmond´-Kornkreisen angefügt. Um das mittige System der Systemwelle und der drei Ringe ist dazu ein exzentrischer Ring gelegt, der als Rotorträger (RT) bezeichnet ist (entsprechend der hier üblichen Bezeichnung dieser Funktion).
In der Aussparung des Rotorträgers kann der äußere Ring drehen. Diese Aussparung ist exzentrisch zur Systemachse angelegt. Der Außenumfang des Rotorträgers ist hier konzentrisch zur Systemachse angelegt, d.h. der Rotorträger kann um die Systemachse drehen.
In diesem Bild ist oben also ein schematischer Querschnitt durch den Ringrad-Motor dargestellt, darunter ein Längsschnitt durch die Systemachse. Der Antrieb (AN) erfolgt an der Systemwelle und der Abtrieb (AB) an der Hohlwelle des Rotorträgers. Beide Wellen sind natürlich im Gehäuse (GE) drehbar gelagert. Natürlich könnten wiederum mehrere solcher Module entsprechend versetzt angeordnet werden.
Umlaufende Unwucht
Indem alle Massen drehend in Drehbewegung sind, bewegen sich alle Massen auf spiraligen Bahnen. Alle Ringe wollen aufgrund Trägheit um ihren jeweiligen Auflagepunkt nach vorn schwingen (in Richtung ihre dort maximalen kinetischen Energie). Sie ziehen damit ihren jeweiligen Auflagepunkt (den nächst kleineren Ring) im Drehsinn des Systems hinter sich her (durch den etwa 90 Grad weiter hinten gegebenen Zahneingriff bzw. dortige Haftreibung).
Erst der äußere Ring gibt dieses Drehmoment an den Rotorträger ab. Dort akkumulieren sich also alle wirksamen Trägheitskräfte zur insgesamt wirksamen Trägheit (T4), welche an schiefer Ebene (im Bild nach oben links) wirkt, also an langem Radius mit gutem Hebelamr zur Systemachse.
Dort erst wird letztlich die Umlenkung der Massen wirksam (während ohne diese Einbettung in den Rotorträger die Fliehkräfte alle Massen auf größtmöglichen Radius führen würden). Der eigentliche Effekt dieser Konstruktion ist also wiederum eine verzögerte (hier räumlich verlagerte) Umlenkung von Masse in Kreisbewegung (wie in anderen Kapiteln ebenfalls diskutiert).
Bauvarianten
Das können Elemente sein, welche die sichelförmigen Räume zwischen den Ringen komplett ausfüllen. Diese Funktion könnte aber auch durch kleinere Elemente erfüllt werden, wie beispielsweise das (nur einmal beispielhaft) eingezeichneter Distanz-Element (DE), das z.B. jeweils in umlaufenden Nuten geführt sein könnte. Diese Elemente müssen nicht den maximalen Abstand stets festhalten, könnten z.B. auch ein federndes Element enthalten. Es bleibt Technikern überlassen, die beste Lösung für diese Funktion zu realisieren.
Die anderen Laufflächen könnten rund sein, so dass Kräfte nur per Haftreibung übertragen werden. Diese Laufflächen könnten als Zahnkränze und Zahnräder geformt sein, eventuell auch in Kombination mit runden Abrollflächen.
Seltsamerweise spielt das Übersetzungsverhältnis in diesem System keine Rolle. Es könnten z.B. auch nur zwei oder aber vier Ringe installiert werden. Man ist damit auch ziemlich frei in der Wahl der Durchmesser bzw. Masse der Ringe.
Allerdings wird die beste Zugwirkung nur erreicht, wenn die Achsen etwas weniger als 90 Grad zueinander versetzt sind (so wie bei obigem fliegenden Rad die Trägheit schon vor der Horizontalen wirksam wird, also nach schräg oben vorwärts zieht).
Es sind also viele bautechnische Varianten denkbar und machbar. Entscheidend ist nur, dass umlaufende Unwucht erreicht wird, egal in welcher technischen Ausführung. Durch die einfachen Hebelwirkungen dieser Konzeption sind optimale Relationen für Fachleute leicht zu ermitteln.
Message
Ich kam zuletzt wesentliche Schritte voran durch die Kombination der Aussagen verwandter, zumeist zeitlich auch zusammenhängend erschienener Kornkreise. Darum bin ich glücklich, daß ich nun auch die Aussage der Bilder mit den drei Ringen in ein - zumindest für mich - stimmiges Konzept transformieren konnte.
Gerade als ich die Zeichnungen dieses Kapitels fertig gestellt hatte, schickte mir ein Kollege den Hinweis auf einige aktuelle Bilder, darunter diese eindrucksvolle Darstellung vom August. Für mich lautet seine Botschaft: ´Jungs, kapiert endlich. Man muß Ringe exzentrisch um Wellen drehen, dann laufen die Ringe selbsttätig der Drehung voraus. Fangt endlich an richtig zu drehen.´
Für manche Leser mag dies erbärmliches ´Kaffeesatzlesen´ sein, andere mögen dieses Bild ähnlich interpretieren. In jedem Fall steht im Raum: wer macht diese Kornkreise? Das ist absolut klar: Fälscher. Man schätzt, daß in diversen Jahren zwischen 20 und 80 Prozent aller Kornkreise ´hoax´ waren. Aber wer macht die anderen, unzweifelhaft echten Kornkreise? Wer an diesem Thema und meiner Antwort schon gar nicht interessiert ist, übergehe die nächsten beiden Abschnitte - aber bitte nicht die ´Unwucht Aufgabe´.
Materie und Geist
Besonders beschränkt sind relativ großräumige Bewegungen. Darum gibt es nur diese wenige chemische Elemente (und die meisten davon können nur ´überleben´, indem sie mit anderen zusammen kleben, Moleküle bilden), es gibt elektromagenetische Strahlung, auch Ladung oder Gravitation. Aber was da zählbar, wiegbar oder meßbar ist an physikalischen oder chemischen Erscheinungen, das ist der geringste Anteil, weil grobste Teil aller Bewegungsmöglichkeiten.
Für feinere Bewegungsstrukturen aber sind unendliche Möglichkeiten offen, durch unendliche Überlagerungen (weit komplexer als z.B. simple Sinus-Schwingung) können unendlich viele ´geistige Teile´ existieren. Aber niemals ist ein Teil wirklich getrennt vom anderen (so wie es auch keine wirklich abgegrenzten Materie-Teilchen geben kann).
Geistige ´Einheiten´ sind überall und jederzeit (weil ihre ´Schwingung´ im gesamten Universum ungedämpft vorhanden ist), sie können sich aber auch lokal konzentrieren (indem ein ´Resonanzkasten´ aufgebaut wird). Mancher ´Geist´ nisten sich zeitweise (für ein Leben) in materielle Körper ein (die z.B. aussehen wie ein Mensch, deren Materie allein keinesfalls den Menschen ausmacht).
So gibt es uns ´Hiesige´, aber die meisten ziehen das Drüben vor, weil frei von jeder materieller Beengung. Freiwillig in materielle Beschränkung gehen geistige Individuen nur, um wieder mal das Grobe zu erleben bzw. um zu erproben, wie die Seele (als Bindglied zwischen Geist und Materie) sich bewährt zwischen den groben Gegebenheiten wie zwischen Menschen. Manche nehmen sich auch einen bestimmten Job vor.
Das Hiersein macht natürlich nur Sinn, wenn man den totalen ´Durchblick´ von drüben nicht mitnehmen kann, zusammen mit der Beschränkung auf das Materielle die geistigen Fähigkeiten radikal begrenzt werden (für die hiesige Lebenszeit weitgehend ausgeblendet). Nur dunkel erinnert sich mancher an seine eigentliche Existenz - im Feinstofflichen. Meistens beschäftigen Hiesige sich mit den materiellen Bauklötzen. Damit sich die Hiesigen nicht gar zu sehr verzetteln, helfen die Kollegen von drüben ab und an nach - per seltsamen Zufällen, als Hinweise - oder eben gelegentlich per Kornkreisbildern (wenn viele Hiesige tangiert sind).
Da alles aus nur dem einen Stoff besteht, gibt es keinen ´Medienbruch´. Selbstverständlich kann ´Geist´ darum sein Medium manipulieren (wie wir selbstverständlich Materie ´manipulieren´), z.B. indem ein entsprechender Resonanzkasten aufgebaut wird (manche mögen das Astralkörper oder Aura nennen). Hiesigen erscheint es dann als veränderte Materie (z.B. gebogene Kornhalme) oder ähnlich wie Materie (z.B. Ufos) oder als sei eine ´Idee´ in den Resonanzkasten Hirn gefallen (über die der Hiesige dann angestrengt nach-denken kann bzw. muß aufgrund seiner beschränkten ´geistigen´ Fähigkeiten).
Glauben und Wissen
Für Materialisten gibt es logischerweise nur Materie - und vielleicht irgendwelchen ´mysteriösen´ Nebel drum herum. Was zählt ist Zählen und Wiegen und Messen und das funktioniert immer einwandfrei, das Resultat ist mit Namen belegt. Aber - was das Wirkliche hinter dieser Wort-Hülse ist, das mag kein Naturwissenschaftler mit seinem Instrumentarium zu sagen (bestenfalls mit ´nebelhaftem´ Mysterium ver-klären).
Für Materialisten kann logischerweise weder das Universum noch das Leben einen Sinn haben, bestenfalls den der biologischen Entwicklung. Also muß man sich als Mächtigster erweisen und materielle Güter anhäufen (es gibt keine anderen, konsequenterweise), also logischerweise auch andere hemmungslos ausbeuten. Auch was danach kommt oder was Umwelt anlangt, ist ´natürlich´ total egal. Offensichtlich hat diese Logik der Egoistik derzeit globale Hochkonjunktur.
Wenn dagegen geistige Existenz als primär betrachtet wird, dann hat Hiersein nur Sinn, wenn geistige und mentale Entwicklung dabei heraus kommt. Das kann einer nicht allein, sondern nur im Verbund Mit-Mensch wie Mit-Umwelt. Dann dient Wohl-Wollen dem Wohl-Ergehen aller, den spirituellen Existenzen im Hüben wie Drüben. Die ethische Haltung von Altruismus (aus Eigennutz) ist logische Konsequenz.
Wiederum ist jederman frei zu glauben, welcher Art Entwicklung nach seinem Geschmack mehr Sinn macht. Aber eine Konsequenz ist immer gegeben: dass wir durch unser Handeln wie allein durch unsere Gedanken die mentale Umwelt beeinflussen, immer, hüben wie drüben. Reine Materialist sollten sich fragen, welche Umgebung ihnen wichtiger ist: die angehäuften materiellen Werte oder das Wohlwollen anderer. Daraus ergibt sich, welchen ´mysteriösen Nebel´ es vorzugsweise zu lüften gilt, worauf der Fokus des Interesses gerichtet ist.
Meinen Fokus will ich nächstens darauf richten, plausibel zu machen für beide Anschauungen, wie und warum alles untrennbar zusammenhängend ist durch das gemeinsame Medium des Äthers. Und ich vertraue darauf, daß mir die Freunde von Drüben wieder Anregung geben und Ideen zu-fallen lassen.
Dieses Kapitel wurde nun eine Mischung aus Überlegungen zu einfacher Mechanik und Spekulationen zu philosophischen Problemen. Aber gerade das ist der Punkt: völlige Konzentration auf nur einen Aspekt kann keine wirklich guten Ergebnisse bringen. Die abschließenden Bemerkungen sollen aber nochmal auf oben diskutierte Technologie konzentriert sein.
Unwucht Aufgabe
Naturwissenschaftlern wie Techniker müssen nur diese Unwucht-Aufgabe lösen:
Ich denke mit diesem Bild, den obigen Überlegungen hierzu, aber auch schon in vorigen Kapiteln, habe ich ausreichend Ansatzpunkte geliefert. Den Rest der Arbeit sollten nun wirklich die zuständigen Fachleute übernehmen.
Nur für den Fall, daß irgendein Fachmann noch ´ungläubig´ ist: dann führe man den Versuch mit dem vom Lastwagen abgebrochenen Rad als exaktes Experiment durch. Man beachte, daß das wieder aufspringende Rad einen Schub auf die Strasse ausübt. Man muß dann nur noch eine (holprige) Strasse zum Kreis biegen und darin Räder frei fliegen lassen. Der Schub auf die Strasse kann heraus gebremst werden, ohne die Rotation der Räder zu bremsen (im Gegenteil, diese werden relativ zur ´Strasse´ noch schneller). Anstelle ´großvolumigen Strassenbaus´ werden Feinwerktechniker aber elegantere Lösungen finden - z.B. nach obigen Prinzipien.
Nur für den Fall, daß irgendein Fachmann ´ungläubig´ nach der Energie-Konstanz frägt: das abgeschlossene System ist nicht das Rad, sondern Rad plus Strasse. Die Strasse bewegt sich relativ zum wieder aufprallenden Rad, im Tennis würde man es wohl einen ´Topspin´-Schlag nennen. Nur inklusive des Beitrags der Strasse ist die Bilanz ausgeglichen.
Diese Gegenkraft kann man verpuffen lassen (der Aufschlag auf der festen Strasse wirkt als Drehmoment auf die Erdachse) oder diese ´Strasse´ kann man an kürzerem Radius um eine leichter drehbare Achse einrichten. Dann kann man dieses Drehmoment aus diesem ersten System heraus bremsen, z.B. indem in einem zweiten System ein Magnet durch eine Spule gezogen wird und elektrischen Strom erzeugt. Diesen Beitrag des ´Hindernisses´ als nutzbare Energie zu beachten, das habe ich in vielen Kapiteln dieser website reklamiert.
Jede falsch konstruierte oder falsch beladene Waschmaschine wandert durch die Waschküche (bzw. muß an ihrem Ort festgehalten werden). Man konstruiere die Waschmaschine so ´falsch´ und belade sie so ´schlecht´, dass sie im Kreis herum wandert (und dieses Drehmoment heraus gebremst werden kann).
Jeder Verbrennungsmotor mit Kurbelgetriebe schüttelt sich fürchterlich. Nur durch aufwendige Zusatz-Gewichte und Ausgleichswellen etc. ist er ´ruhig zu stellen´. Man baue die Kurbelwelle so ´falsch´ und hänge so ´ungünstige´ zusätzliche Masse an, dass dieses Konstrukt Unwucht im Drehsinn aufweist. Mehr als fünf bewegte Teile werden nicht erforderlich sein, mehr Kraftaufwand als zur Überwindung von Reibung wird nicht erforderlich sein, aber das eigen-willige Rotieren ist nur mit viel Energie - (Gewinn) zu bremsen.
Ich glaube, damit abschließend meinen Beitrag hinsichtlich Rotorsysteme geleistet zu haben und hoffe, andere greifen die Ideen auf und bauen unwuchtige Motoren.
Evert / 17.10.2002
Im früheren Kapitel Räder auf bewegten Bahnen wurden elementare Grundlagen diverser Bewegungsformen diverser Räder beschrieben. Im vorigen Kapitel Doppelstern-Motor wurde dargestellt, wie die ansonsten unproduktive Fliehkraft - besonders an unwuchtigen Rädern - im Drehsinn eines Systems zu ordnen ist.
Zuletzt wurde dort beim Feuerrad-Motor heraus gearbeitet, daß dazu Räder ohne Felgen zweckdienlich sind, indem wirksame Masse nur in Form rückwärts gerichteter Arme eingesetzt wird.
Die Außen- und Innen-Durchmesser scheinen so angelegt, daß sich jeweils ein Verhältnis von drei zu vier ergibt. Wenn diese Räder innen als Zahnkranz und außen als Zahnrad gebildet wären, ergäbe sich also eine Übersetzung von 27 zu 64. In anderen Bildern sind die Relationen anders, z.B. mit Relationen von insgesamt eins zu zwei.
In oben genanntem Kapitel ´Räder auf bewegten Bahnen´ wurde unter anderem beschrieben, warum das abgebrochene Rad z.B. eines Lastwagens diesen in großen Sprüngen überholt. Dieser Sachverhalt soll nochmals kurz dargestellt werden, weil wesentliche Elemente der Bewegungen und der Kraftwirkungen an frei drehenden Rädern von Bedeutung für obige Ringe sind.
Die Änderungen von Geschwindigkeit und Richtung der einzelnen Massepunkte wird dem Rad aufgezwungen, durch das auf seiner Achse lastende Gewicht und seine (Haft-) Reibung an der Auflage. Wenn das Rad sich frei bewegen könnte, würde es sich diesen ständigen Änderungen widersetzen können. Das geschieht beispielsweise, wenn dieses Rad aus seiner Befestigung bricht.
Diese Überlegungen sollen nun auf obiges System der ineinander geschachtelten Ringe übertragen werden. In EV RRM 04 bei A sind zunächst die beiden inneren Elemente dargestellt, also die Systemwelle (SW) und der innere Ring (IR). Diese Anordnung ist ein Spiegelbild obigen Kornkreisbildes (um die hier übliche Drehung gegen den Uhrzeigersinn weiterhin unterstellen zu können) und etwas gedreht (damit der Ring per Gewichtskraft hier auf der Systemwelle hängt - wobei das reale Rotorsystem vorzugsweise mit vertikaler Achse eingesetzt wird).
Wenn die Systemwelle in Drehung versetzt wird, wirft sie links die Masse abwärts. Diese Beschleunigung ins Fallen (bzw. in Auswärtsbewegung) hinein kostet wenig Kraftaufwand. Unten erreicht die Masse höchste Geschwindigkeit mit entsprechender Trägheit (T1). Wie oben ausgeführt, will die Masse dort tangential weiter fliegen. Sie kann an großem Radius am besten verbleiben, wenn sie nun wie ein Pendel um den Auflagepunkt schwingt.
In EV RRM 05 sind diese vier Elemente in obiger Konstellation ineinander geschachtelt: die Systemwelle (SW), der innere Ring (IR), der mittlere Ring (MR) und der äußere Ring (AR). Die obigen Trägheiten (T1 bis T3) sind in entsprechender Richtung durch Pfeile markiert.
Sobald die Systemwelle gedreht wird, tritt der beschriebene Effekt beim innersten Ring ein - die restliche Anordnung würde aber ´auseinander fliegen´, d.h. der mittlere und äußere Ring würden insgesamt ihre Position an größtmöglichem Radius um die Systemachse einnehmen wollen. Also müssen obige Teile zusammen gehalten werden, in dieser jeweils rechtwinkligen Anordnung zueinander.
Alle wirksamen Massen auf den Ringen sind konzentrisch angeordnet, es gibt hier also keine Unwucht aufgrund exzentrischer Masse. Unwucht wird vielmehr erreicht, indem die Drehachse exzentrisch zur gesamten Ringmasse angelegt ist. Diese Räder werden nicht an einer mittigen Welle geführt, nur auf der Systemachse gibt es eine Welle.
Im Prinzip könnten die Ringe lose in dieser Anordnung eingefügt sein. Der äußere Ring wird durch den Rotorträger geführt. Der mittlere und innere Ring können sich frei bewegen, könnten also im Stillstand in andere Positionen rutschen. Beim Starten oder Beschleunigen des Antriebs im laufenden Betrieb ist ebenfalls nicht sicher gestellt, daß diese Ringe ihre Position beibehalten. Wenn die Ringe als Zahnkranz bzw. Zahnrad gebildet sind, könnte es damit Probleme geben. Im laufenden Betrieb jedoch werden die Ringe automatisch die richtige Stellung einnehmen. Um die erforderliche Konstellation stets zu gewährleisten, sollten jedoch ´Abstandshalter´ eingebaut werden.
Das gilt auch für die Konzeption aller Laufflächen. Der äußere Ring muß im Rotorträger gleitend gelagert sein, also außen eine runde Gleitfläche aufweisen. Der Andruck des äußeren Rings auf sein Lager im Rotorträger könnte aber auch durch Rollen (oder Wälzlager etc.) übertragen werden, wie z.B. in EV RRM 07 skizziert ist. Die Rolle (R1) unten hält den äußeren Ring exzentrisch zur Systemachse. Die Rolle (R2) oben rechts nimmt die Fliehkräfte radial zur Systemachse auf. Die Rolle (R3) oben links nimmt die wirksamen Trägheitskräfte auf bzw. drückt die Massen wieder nach innen.
Vielleicht ist für einige Leser reizvoll, die technische Ausführung dieses Kornkreisbildes zu studieren bzw. dessen Aussage ´erraten´ zu wollen (bevor ich meine nenne).
Jahrelang habe ich mich mit bestimmten Kornkreisbildern beschäftigt, aber erst in den letzten Wochen gelangen mir wohl wirklich zutreffende Schlussfolgerungen (z.B. besonders in vorigen beiden Kapiteln). Lange Zeit wollte ich komplette Zeichnungen von Konstrukten heraus lesen, aber es fehlten oft wichtige Details. In den Kornkreisen scheint vieles in einer Schrift mit bestimmten Symbolen geschrieben zu sein (und in der Literatur wird über höchst erstaunlichen ´Schriftverkehr´ berichtet).
Es gibt nur einen einzigen, real existierenden Stoff, Äther, unteilbar, lückenlos. Dieser schwingt in sich. Es sind damit keinesfalls alle Bewegungen möglich, weil alles mit allem in Resonanz stehen muß.
Natürlich ist jederman frei, zu glauben oder zu wissen oder zu glauben zu wissen was er mag. Es macht aber einen Unterschied zu glauben, was elementarer ist: Geist oder Materie (wenn schon nicht glaubwürdig erscheint, es gäbe nur das Eine aus dem Alles ist).
Hier geht es nur um Probleme primitiver Mechanik, wenngleich Zielsetzung natürlich ist, die Umwelt durch absolut saubere Energie zu entlasten wie für alle wirklich Freie Energie verfügbar zu machen.
1. Trägheit und Fliehkraft in rotierenden Systemen ist problemlos zu erzeugen, wobei die auftretenden Kräfte vielfach höher sind als die zur Aufrechterhaltung der Rotation erforderlichen (nur zur Überwindung von Reibungsverlusten).
2. Normalerweise wirken Fliehkräfte radial und kompensieren sich an konzentrischer Achse, also muß man entweder exzentrische Massen einsetzen oder Masse auf nicht konzentrischer Bahn führen, so dass Asymmetrie von Kraftwirkungen gegeben ist.
3. Die Bewegungsabläufe dürfen nicht nur um eine Achse konzentrisch erfolgen, sondern zugleich um mehrere Achsen, so dass die wirksame Differenz aus Trägheits- und / oder Fliehkräften tangential zur Systemwelle weisen.
Nachtrag Perpetuum Mobile
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