Zielsetzung
Der wesentliche Lösungsansatz dabei ist, daß Masse auf einer spiralig einwärts führenden Bahn stärker in zentrifugale Richtung zu beschleunigen ist als auf einer spiralig auswärts sich öffnenden Bahn. Entsprechend unterschiedlich sind die auftretenden bzw. erforderlichen Zentrifugal- bzw. Zentripetalkräfte. Wenn die Kräfte der Auswärts- und der Einwärtsbewegung am gleichen Element angreifen, ist die Differenz als nutzbare Energie verfügbar. Diese Konzeption kann realisiert werden mittels einer exzentrisch angeordneten Achse, beispielsweise eines ´Kurbelgetriebes´.
Im Sinne Viktor Schauberger´s stellt dieser Motor eine rein mechanisch arbeitende ´Implosionsmaschine´ dar, bei welcher Nutzenergie durch die Einwärtsbewegung (also zentripetalen ´Sog´) erzielt wird, während die Auswärtsbewegung (durch zentrifugalen Druck) per Fliehkraft automatisch das System in den Ausgangsstatus zurück versetzt.
Zielsetzung dieses Kapitels ist also, einen Motor nach diesen Prinzipien vorzustellen, aber auch das elementare Prinzip dieser Art Perpetuum Mobile klar heraus zu arbeiten.
Exzentrische Achse
Am Ende des Rotorhebels ist ein weiteres Gelenk (PL) installiert, in welchem eine Pleuelstange (PS) schwenkbar gelagert ist. Diese Pleuelstange ist andererseits drehbar um eine Exzenterachse (EA), die exzentrisch zur Systemachse angelegt ist.
Während der Drehung des Systems variiert die Distanz zwischen Exzenterachse und Rotorlager. Über das Hebelsystem von Rotor (RO), Pleuellager (PL) und Pleuelstange (PS) bewegt sich damit die wirksame Masse (MP) auf spiraliger Bahn. In diesem Bild ist die Masse links in einer äußeren Position, unten wird die Masse nach innen geführt, rechts ist die Masse in einer inneren Position, oben kann die Masse wieder nach außen ´fallen´. Die grün gestrichelte Kreise markieren den Bereich zwischen äußerem und innerem Bahnpunkt der wirksamen Masse.
Es ist deutlich zu erkennen, daß die Masse von links außen bis rechts unten sehr stark nach innen gezogen wird durch die Pleuelstange. Entsprechend groß ist die Zugkraft auf die Exzenterachse, die in diesem Bereich im Prinzip rechtwinklig zur Linie zwischen Systemachse und Exzenterachse wirkt. Umgekehrt kann die Masse im Bereich über der Systemachse und Exzenterachse sehr rasch nach außen fallen bzw. übt die Pleuelstange dort weit weniger Zug auf die wirkame Masse aus.
In dieser Konzeption würde also die Exzenterachse unterschiedlich belastet, in diesem Beispiel insgesamt nach unten gezogen. Wenn die Linie zwischen Systemachse und Excenterachse als Hebelarm betrachtet wird (wie bei einer Kurbelwelle), so wirkt die größte Differenz der Kräfte rechtwinklig dazu, ergäbe also ein sehr gutes Drehmoment.
Sichelform
In Bild EV CPS 72 ist das vorige Bewegungsprinzip nun analog zum Kornkreisbild schematisch dargestellt. Als Rotor (RO) bzw. wirksame Masse (MP) werden die Sichelelemente betrachtet. Sie sind im Rotorträger (RT) gelagert, allerdings nicht um eine Rotorachse, sondern in ebenfalls sichelförmigen Lagern (RL).
Der linke Rotor A befindet sich weit außen, der Rotor B wird in seiner Lagerschale nach innen gezogen und der Rotor C ist fast schon in seiner innersten Bahnposition. An der Markierung (grüner Punkt und grün gestrichelter Kreis) kann man erkennen, daß der Masseschwerpunkt dabei nur wenig nach innen wandert (und entsprechend nur geringfügig nach vorn).
Man darf bei solchen Sichelformen allerdings die Masse nicht in einem Punkt vereinigt denken. Wie schon früher bei solchen (Pendel-) Formen dargestellt wurde, muß man mindestens zwei Masseanteile betrachten (weil sie sich in unterschiedliche Richtungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegen). Hier kann man z.B. die Masseanteile innerhalb und außerhalb des (zur Systemachse konzentrischen) gestrichelten Kreises beobachten.
Links (A) ist der innere Anteil sehr gering, nach dem Hereinziehen der Masse ist der innere Anteil rechts (D) aber sehr groß. Umgekehrt befindet sich die Masseanteile außerhalb des gestrichelten Kreises weit hinten (links) bzw. werden nach vorn (rechts) beschleunigt (siehe Abstand außen zum nachfolgenden Rotorlager).
Wie bei obiger Beschreibung des Impuls-Prinzips sind hier also zwei Massenteile gegeben, eine mit vorzugsweiser Bewegung in radialer Richtung (ein- und auswärts) und eine mit vorzugsweiser konzentrischer Bewegung (vor- und rückwärts im Drehsinn). Die synchrone Bewegung beider Massen in dieser Art wurde dort als Voraussetzung erkannt für konstante kinetische Energie des Systems insgesamt.
Generell ist bekannt, daß auch bei Ein- und Auswärtsführen von Massen die kinetische Energie eines Rotorsystems konstant bleibt. Wenn Rotormasse nach innen geführt wird, muß ihr Raum für höhere Winkelgeschwindigkeit gegeben werden oder aber wird Drehmoment vom Rotor auf den Rotorträger übertragen. Umgekehrt muß Rotormasse in der Auswärtsbewegung wieder zurück schwenken können auf entsprechend kleinere Winkelgeschwindigkeit oder aber muß für ihre relative Beschleunigung ein Drehmoment vom Rotorträger auf den Rotor (zurück) übertragen werden.
Die Sichelform von effektiver Masse des Rotors wie seines Lagers im Rotorträger ist bestens geeignet für die Konstanz von Drehmoment wie Drehzahl des Systems insgesamt. Einerseits bietet dieses Lager die Möglichkeit zu Bewegung auf zweckdienlichen Bahnen, andererseits kann ein erforderlicher Austausch von Drehmomenten innerhalb einer Masse erfolgen. Es ist also festzustellen, daß trotz relativer Bewegung des Rotors im Rotorträger die Drehzahl des Systems konstant gehalten werden kann mit nur geringem Energieaufwand (nur zur Überwindung von Reibung).
Drehung in der Drehung
Die wirksame Masse wird durch die Pleuelstange nicht in der Vorwärtsbewegung abgebremst, die Rotormasse schwingen vielmehr um das Pleuellager nach vorwärts und einwärts (obwohl der Rotor eigentlich um seine Rotorachse dreht, die aber nicht als Bauteil vorhanden ist). Die Pleuelstange bewirkt nur den Richtungswechsel der Bewegung (während die kinetische Energie der Massen insgesamt davon nicht tangiert ist).
Aus dieser Art Lagerung der wirksamen Massen ergibt sich ein weiterer Vorteil, weil die Massen zusätzlich zu ihrer generellen Drehung um die Systemachse eine zusätzliche Drehung (um den Mittelpunkt des kreisbogenförmigen Rotorlagers) gleich- bzw. gegensinnig zur Systemdrehung erfahren.
In dieser kleinen Animation ist zu erkennen, wie die sichelförmigen Rotormassen in ihren sichelförmigen Lagern ein- und auswärts schwingen (links-oben ganz außen bzw. hinten, rechts-unten ganz innen bzw. vorn). Der Abstand zwischen Rotorspitze und der grau markierten Exzenterachse bleibt konstant (Länge der Pleuelstange), der Radius aller Massen zur Systemachse aber verändert sich laufend.
Während einer Umdrehung um die Systemachse führen die Massen eine pulsierende Ein- und Auswärtsbewegung durch. Alle Massen bewegen sich dadurch auf einwärts gekrümmten, spiraligen Bahnen, die sich anschließend wieder nach auswärts öffnen. Die absolute Geschwindigkeit aus der Summe aller Teilmassen bleibt konstant, also auch die kinetische Energie aller Massen insgesamt. Zur Aufrechterhaltung dieser Bewegungen ist theoretisch keine Energie aufzuwenden (außer zur Überwindung der geringen Reibung).
Drehmoment an der Kurbelwelle
Diese Kräfte werden aufgefangen durch die Exzenterachse, die hier in Summe stark nach unten gedrückt würde. Die Differenz dieser wirksamen Kräfte kann genutzt werden, wenn die Exzenterachse nicht (wie bislang unterstellt) still im Raum steht, sondern drehbar um die Systemachse angelegt wird (wie im realen Betrieb und nachfolgend unterstellt), beispielsweise in Form einer Kurbelwelle.
Vorn am Rotor ist ein Pleuellager (PL) installiert, um welches schwenkbar die Pleuelstange (PS) ist. Das mittige Ende der Pleuelstange wird durch eine Kurbelwelle geführt, also drehbar gelagert um eine Exzenterachse (EA), welche exzentrisch zur Systemachse (SA) angelegt ist. Der Rotorträger ist drehbar konzentrisch um die Systemachse.
Jede Pleuelstange dreht bzw. schwenkt ungleichförmig, d.h. jeder Rotor erfordert eine eigene Pleuelstange bzw. jede Pleuelstange muß auf anderer axialer Ebene installiert werden. Viele solche Module sind aber neben einander zu installieren, analog z.B. zur Bauweise von Kurbelgetrieben in Verbrennungsmotoren (mit 2 bis 16 ´Zylindern´).
Diese Skizze zeigt nur beispielhaft eine prinzipielle Lösungsmöglichkeit. Dieses Prinzip kann technisch in vielfältiger Weise realisiert werden. Beispielsweise kann auf dem Rotorträger für jeden Rotor eine eigene Kurbelwelle installiert werden, die durch ein mittiges Zahnrad zum gemeinsamen Abtrieb zusammen gefasst werden können. Dann könnten auch mehrere Rotoren in einer axialen Ebene angeordnet sein. Wenn z.B. je drei Rotoren versetzt arbeiten, könnten drei Rotoren in der Einwärts- und drei Rotoren in der Auswärtsbewegung sich befinden und damit ein Bild analog zu obigem Kornkreis zeigen.
Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß ein Pleuelgetriebe auf einfache Weise auch in nur einer axialen Ebene zu bauen ist. Hier müßte dazu beispielsweise das Pleuellager so groß angelegt werden, daß es die Exzenterachse umfasst. Auch der Rotor könnte als kompletter Ring (mit exzentrischer Bohrung) um das Pleuellager angelegt werden. Im Prinzip ergeben sich damit Formen, wie sie beim Kornkreisbild ´Dreifacher Halbmond´ ausführlich diskutiert wurden. Diverse Module lassen sich damit auf einer mittigen Kurbelwelle sehr kompakt bauen.
Je nach Zielsetzung kann also dieses Bewegungsprinzip mit unterschiedlicher Technik realisiert werden. Bei nachfolgender Beschreibung der Betriebsweise wird aber die oben beschriebene Version mit nur einer normalen Kurbelwelle zugrunde gelegt.
Betriebsweise
Obige Animation zeigt den Bewegungsablauf bei im Raum feststehender Exzenterwelle. Im laufenden Betrieb wird sich die Exzenterachse bzw. die Kurbelwelle aber ebenfalls um die Systemachse drehen, finden diese relativen Bewegungen also während der Drehung des gesamten Systems statt.
Beim Anfahren des Systems muß der Rotorträger auf eine Nenndrehzahl hoch gefahren werden, beispielsweise mittels eines Elektromotors. In dieser Startphase (wie bei eventuell später gewünschten Beschleunigungsphasen) sollte am Abtrieb keine Last anliegen. In dieser Start- (oder Beschleunigungs-) Phase muß die wirksame Masse eine absolute Geschwindigkeit erreichen, damit Trägheit der Bewegung gegeben ist bzw. bei deren Umlenkung in kreis- bzw. spiralförmige Bahn entsprechende Fliehkräfte auftreten.
Die Situation entspricht anfangs der in obiger Animation dargestellten. Durch die Differenz der wirksamen Kräfte ergibt sich einseitiger Druck auf die Exzenterachse. Die Kurbelwelle müßte festgehalten werden, wenn sie im Raum still stehen sollte. Wenn aber keine Last anliegt, wird die Kurbelwelle gleichsinnig zum System in Drehung versetzt, letztlich ebenfalls mit Systemdrehzahl drehen (und damit keine Relativbewegung der wirksamen Masse im Rotorträger mehr gegeben sein).
Sobald nun aber am Abtrieb Last angelegt wird, dreht die Kurbelwelle langsamer als der Rotorträger, was zur pulsierenden Bewegung der Rotoren führt. Wenn z.B. die Kurbelwelle nur halbe Systemdrehzahl aufweist, wird die wirksame Masse während einer Rotorträger-Umdrehung nach innen gezogen und während der nächsten wieder nach außen fallen.
Je langsamer der Abtrieb in Relation zur Systemdrehzahl dreht, desto häufiger wird die Masse pulsieren, desto höher wird also das nutzbare Drehmoment sein. Der Masse muß aber ausreichend Zeit zur Verfügung stehen, um allein aufgrund Fliehkraft wieder ihre äußere Bahnposition erreichen zu können. Andererseits wird die Kurbelwelle automatisch wieder die Systemdrehzahl annehmen, wenn am Abtrieb keine Last (mehr) anliegt.
Die Anzahl von ´Arbeitstakten´ in der Zeiteinheit hängt natürlich auch von der Systemdrehzahl ab, die analog zum Anfahren auch im laufenden Betrieb durch Energieeinsatz erhöht werden kann. Dieses System kann also mit unterschiedlicher Last gefahren werden, steuerbar über die Systemdrehzahl wie die relative Drehzahl des Abtriebs.
Idealer Motor
In diesem Motor ist auch bereits die Funktion eines Automatikgetriebes integriert (je langsamer der Abtrieb zur gegebenen Systemdrehzahl dreht, desto höheres Drehmoment liegt an). Nur bei gewünschter Beschleunigung der Systemdrehzahl wäre sinnvoll, ein ´Turboloch´ in Kauf zu nehmen (also kurzfristig die Last abzukoppeln). Andererseits sind die wirksamen Fliehkräfte so hoch, daß die Gewichtskräfte unbedeutend sind. Dieser Motor kann also mit vertikaler oder horizontaler Achse gebaut werden bzw. auch im laufenden Betrieb kann die Systemachse in beliebige Richtung weisen.
Der große Unterschied zu allen anderen Motoren oder Generatoren ist aber, daß beim Sonnenrad-Prinzip nichts explodiert (wie bei gängiger Technik des Verbrennens und Explodierens, deren verheerende Wirkung vor langer Zeit schon Viktor Schauberger beschrieb). Im Sonnenrad-Motor wird vielmehr Energie nutzbar durch ´Implosion´ von Masse. Im Takt des Hinein-Ziehens wird Arbeit geleistet. Das Hinein-Ziehen von Masse ergibt sich aus der Verzögerung der Kurbelwelle bzw. deren relativ langsamem Drehen (die ohne Last automatisch wieder die höhere Systemdrehzahl annimmt).
Die Kurbelwelle wird zurück gehalten, indem durch sie z.B. ein Elektrogenerator angetrieben wird. Dann wird die Masse indirekt durch den Magneten herein gezogen, indem der Magnet einen elektrischen Strom im Leiter erzwingt. Dieser Motor könnte z.B. auch direkt eine Wasserpumpe antreiben. Dann ist es das Gewicht oder die Trägheit des geförderten Wassers, das die Arbeit des Herein-Ziehens indirekt leistet. Mit diesem Motor könnten z.B. auch direkt die Räder eines Fahrzeugs angetrieben werden. Dann ist es der Luft- oder Fahrwiderstand, welcher indirekt die Masse im Sonnenrad-Motor nach innen zieht.
Es muß also das System auf die gewünschte Drehzahl gebracht werden, die dann mit geringem Aufwand konstant gehalten werden kann. Damit wird Trägheitskraft außerordentlich preiswert produziert bzw. beständig erhalten. Phasenweise wird die Richtung dieser Trägheit abgelenkt, was normalerweise Energieeinsatz erfordert. Hier ist dazu aber nur die relative Verzögerung der Kurbelwellendrehung bzw. die Verhinderung ihrer sonst automatisch stattfindenden Beschleunigung erforderlich.
Widerstand gegen Widerstand
Wenn die an der zweiten Materie erzwungene Veränderung ein gewünschter Effekt ist (indem elektrischer Fluß, Fluid- oder Fahrzeugbewegung erzeugt wird), dann ist Nutz-Energie gewonnen in dem Sinne, daß damit der übliche Energieaufwand eingespart wird. Bei diesem ´Perpetuum Mobile´ bewegt sich also nichts ohne Grund, wird nur eine Energieform in eine andere überführt, wie bei allen energetischen Prozessen.
Die Veränderung der Trägheitsrichtung an der ersten Materie (der Rotormasse) wird durch die Mechanik des Kurbelgetriebes erzwungen (durch deren relativ langsames Drehen mit der dadurch erzwungenen pulsierenden Bewegung). Die für das Hereinführen der wirksamen Masse notwendige Kraft wird über das Getriebe (die Kurbelwelle bzw. nachgeschaltete Wellen zum ´Verbraucher´) in das System des Sonnenrad-Motor herein geholt.
Theoretisch muß der Verbraucher-Widerstand gleich dem Trägheits-Widerstand der Rotormasse sein. Natürlich muß etwas Energie abgezweigt werden für das Anfahren des Systems (bzw. dessen eventueller Beschleunigung auf höhere Drehzahl) sowie zur Überwindung von Reibungsverlusten. Analog zu Verbrennungsmotoren kann z.B. mittels Elektro-Generator / Motor und -Akkumulator ein autonomes System erreicht werden.
Den entschieden größeren Anteil an Energie aber ´importiert´ dieses System aus dem Widerstand von Verbrauchern, womit (im logischen Umkehrschluß) dieses System an obiger zweiten Materie (im Verbraucher) zweckdienliche Arbeit leistet.
Perpetuum Mobile
Seltsamer Weise treibt dieser ´Motor´ aber nicht einen Verbraucher an, sondern der Verbraucher betreibt den Arbeitstakt des Hereinziehens der Rotormasse. Nur weil diese relative Verzögerung innerhalb einer generellen Drehbewegung statt findet, wird damit auch im Verbraucher eine Drehbewegung gegen dessen Widerstand erzwungen - und dieses stellt den energetischen Nutzen in diesem Verbund von Sonnenrad-Motor und Verbraucher dar.
Besser kann ich diese ´geschickte Organisation von Bewegungsabläufen´ nicht beschreiben.
Aber es wäre nun doch sehr wünschenswert, wenn mir Fachkundige den Fehler in meinen
Aussagen und Schlußfolgerungen aufzeigen würden - oder ernsthaft an die Konkretisierung dieses Lösungsansatzes gingen. Als Logo dieser neuen Technik sauberer Energie bietet sich das Kornkreisbild des Sonnenrads an.
Evert / 27.06.2002
Bei Barbury Castle, Wiltshire, erschien 1997 dieses Kornkreisbild, das ´Sonnenrad´ genannt wurde. Dieses Motiv trat in vielen Variationen auf und alle vermitteln den Eindruck von Bewegung. Dieses System kann man sich drehend vorstellen, aber noch ´lebendiger´ wäre der Eindruck bei zusätzlich pulsierenden Bewegungen. Ausgehend vom Eindruck dieses und ähnlicher Kornkeisbilder soll in diesem Kapitel ein entsprechender Bewegungsablauf vorgestellt werden.
Bei früheren Konzeptionen, beispielsweise dem Impuls-Prinzip und Centripetalpowerspider, konnte am Abtrieb nur ungleichförmige Drehung erreicht werden. Mit der vorliegenden Konzeption des Sonnenrad-Motors soll sowohl Antrieb wie Abtrieb konstant drehen, also gut verwertbare Drehbewegung gegeben sein.
Das Bewegungsprinzip ist zunächst stark vereinfacht in Bild EV CPS 71 dargestellt. Um die Systemachse (SA) drehbar ist ein Rotorträger (RT). Auf diesem sind Rotorlager (RL) installiert, in welchen hebelförmige Rotoren (RO) schwenkbar gelagert sind. Auf jedem Rotor ist wirksame Masse (MP) installiert.
Die Exzenterachse soll zunächst als im Raum feststehend betrachtet werden (während im realen Betrieb die Exzenterachse um die Systemachse dreht, z.B. wie eine Kurbelwelle, siehe unten). Der Rotorträger soll um die Systemachse drehen (hier stets gegen den Uhrzeigersinn unterstellt).
Das obige Kornkreisbild zeigt ringförmige und sichelförmige Elemente, beide ´anscheinend´ in Drehung. Wenn dieses Bild auf voriges Prinzip übertragen wird, sind anstelle eines geraden Hebels nun der Rotor bzw. die wirksame Masse sichelförmig angelegt. In diesem Kornkreisbild ist keine exzentrische Achse dargestellt, wohl aber zeigen ähnliche Kornkreisbilder durchaus exzentrische Elemente.
Der Rotorträger dreht um die Systemachse (SA), während um die Exzenterachse (EA) wiederum die Pleuelstange (PS) drehbar ist mit ihrem Pleuellager (PL) vorn am Rotor (nur links beim Rotor A sind Pleuellager und Pleuelstange eingezeichnet, die natürlich bei den anderen Rotoren analog vorhanden sind).
Die Sichelform hat zudem den Vorteil, daß Kraftwirkungen aus der Umlenkung bewegter Teilmassen nicht nur an einer Rotorachse insgesamt wirken, sondern jede Teilmasse durch direkte Auflage am jeweiligen Radius und jeweiligen Winkel wirksam werden kann.
In der Einwärtsphase (obige Rotorpositionen von A nach D) dreht die Masse gleichsinnig zum System, also einwärts. Dieses bedeutet, daß in der nachfolgenden Auswärtsphase (Rotorpositionen von D zurück zu A) geringere Fliehkräfte auftreten. Umgekehrt drehen die Massen in dieser Auswärtsphase gegen den Drehsinn des Systems, womit nachfolgend hohe Kräfte zur Umkehr dieser relativen Drehbewegung notwendig werden. Die bereits oben festgestellte, einseitige Belastung an der Exzenterachse wird damit nochmals verstärkt.
Ein Ungleichgewicht der Kräfte ist allerdings an der Exzenterachse gegeben. Das Herein-Ziehen der Massen stellt eine starke Umlenkung der Trägheitsrichtung dar (wesentlich stärker als bei Umlenkung nur auf eine Kreisbahn). Umgekehrt wird in der Auswärtsphase die Trägheit weniger stark umgelenkt, sodaß dort geringere Fliehkräfte
auftreten (weit geringere als auf konstanter Kreisbahn). Zu diesen unterschiedlichen Fliehkräften treten noch Trägheitskräfte aus der relativen Rotordrehung gleich- bzw. gegensinnig zur Systemdrehung.
In Bild EV CPS 74 ist schematisch ein Modul dieses Motors skizziert, oben als Querschnitt und darunter als Längsschnitt. Der Rotorträger (RT) weist eine kreisrunde Bohrung auf als Rotorlager (RL, hier z.B. zwei weitere per gestrichelten Kreisbogen markiert). In diesem Lager befindet sich der Rotor (RO) mit seiner prinzipiellen Sichelform, inklusive der mit dem Rotor fest verbundenen wirksamen Masse (MP).
In einigen der vorigen Konstruktionen wurde ebenfalls pulsierende Bewegungen rein mechanisch erreicht. Dort war aber meist erforderlich, daß die Abtriebswelle ungleichförmig dreht, also kein kontinuierlich anliegendes Drehmoment gegeben war. Bei dieser Konzeption hier bewegt sich nur die Pleuelstange ungleichmäßig, die Kurbelwelle aber dreht gleichförmig und ebenso der Rotorträger. Wenn mehrere Module eingesetzt werden, ist also an der Kurbelwelle ein konstantes Drehmoment anliegend.
Dieser Motor verhält sich also wie ein Verbrennungsmotor, nur daß dieser Sonnenrad-Motor sehr viel kompakter gebaut und mit sehr viel höheren Drehzahlen gefahren werden kann. Da Fliehkraft im Quadrat zur Geschwindigkeit wächst, müssen die wirksamen Massen nicht besonders schwer sein. Dieser Motor kann also nicht nur zur stationären Energieversorgung eingesetzt werden, sondern z.B. auch in Fahrzeugen mit unterschiedlichem Bedarf an Leistung.
Die Kraft für diese Verzögerung wird dadurch aufgebracht, daß z.B. elektrischer Fluß durch einen Leiter gezwungen oder daß Fluid gegen die Gravitation hoch gedrückt oder Luft zur Seite geschoben werden muß (im Elektrogenerator, durch die Wasserpumpe oder per Fahrzeugantrieb). Die erforderliche Zentripetalkraft zur Richtungsänderung einer ersten Materie (die der wirksamen Masse) wird indirekt erbracht durch den Widerstand gegen Zustandsänderung einer zweiten Materie (also beispielsweise obiger Elektronen- oder Wasser- oder Luft-Massen).
Es ist also gegenüber herkömmlichem Energiefluß zwischen Motoren und Verbrauchern ein gedanklicher Umkehrschluß erforderlich. Hier wird die Last des Verbrauchers in den Sonnenrad-Motor eingespeist, praktisch von rückwärts wird die Zentripetalkraft für das Pulsieren der Rotormasse geliefert. Der Widerstand (jeglicher Art) im Verbraucher wird übertragen (per mechanischer Bauelemente) als Widerstand gegen die Zentrifugalkräfte der Rotormassen.
Das Besondere an diesem Sonnenrad-Motor ist nun aber, daß dieses System keinen ´Schaden´ erleidet durch die Umlenkung von Trägheitskräften in der ´Arbeitsphase´, sondern die gleiche Bewegungsträgheit in der ´Erholungsphase´ die Masse nach außen führt und damit die Ausgangssituation wieder automatisch herstellt. In diesem Sinne ist dieses System ein ´fortwährend drehendes´ Perpetuum Mobile, das ´freie Energie´ nutzbar macht.
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Obiges Aussage ist nicht mehr ganz korrekt: nach einer weiteren Nacht konnte ich das generelle Prinzip von Perpetuum-Mobile der Dritten Art und deren generelle Bedeutung sehr komprimiert zum Ausdruck bringen.
Nachtrag Perpetuum Mobile
Perpetuum Mobile
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