Zielsetzung
Schleuder-Effekt
Der Schleuder-Effekt ergibt sich daraus, daß die auftretenden Fliehkräfte in Richtung und Betrag nicht vollkommen neutralisiert werden. Zur Antriebskraft addiert sich vielmehr vektoriell die Fliehkraft, so daß insgesamt eine größere resultierende Kraftkomponente entsteht.
Im Gegensatz zu einer konzentrischen Kreisbewegung variieren die Radien, aber auch die Drehpunkte wandern im Raum. In der Natur gibt es keine Kreisbewegung, sondern nur Bewegungen auf spiraligen Bahnen (wobei dort die Achsen in alle Richtungen ´taumeln´). Damit produziert die Natur ständig komplexere Strukturen, d.h. höhere Energiezustände - und darum stirbt dieses Universum niemals am allgemein unterstellten ´Wärme-Tod´.
In vielen Konzeptionen wurde hier dieser Effekt eingesetzt. Auch bei dem in vorigen Kapiteln angesprochenen Bessler-Prinzip tritt dieser Vorgang auf. Als auslösende Kräfte werden ´kostenlos´ verfügbare Energien eingesetzt: Gravitation und Trägheit bzw. Fliehkraft. Bei geschickter Organisation der Bewegungsabläufe werden diese ansonsten ´nutzlosen´ Energien in nutzbare Form überführt.
Doppelschleuder-Effekt
Wem soll ich Laie nun glauben? Mir ist egal, was die Fachleute wozu wie rechnen, ob mit der Geschwindigkeit als einfachem Faktor oder ihrem Quadrat. Ich weiß nur mit absoluter Sicherheit, daß der gängige Begriff der Masse nicht stimmig ist und in der Natur sich nichts rein linear oder zum Quadrat verhält. Die bekannten Formeln sind durchaus tauglich für technische Problemstellungen im irdischen Bereich. Aber schon bei den Satelliten ergeben sich merkwürdige ´Anomalien´. Extrapoliert auf Lichtjahre ins Weltall hinaus sind die Resultate absolut falsch - weil die Formeln nicht das Wesen der Erscheinungen widerspiegeln.
Fachleute lesen nun nicht mehr weiter, weil spätestens jetzt überzeugt von meiner totalen Ignoranz. Das Ignorieren von Fakten durch eben diese Fachleute ist aber weit tragischer. Fakt ist z.B., daß Beschleunigen-aus-dem-Stand und Beschleunigen-aus-Bewegung bzw. Verzögerung um gleichen Betrag an Geschwindigkeit deutlich unterschiedliche Beträge an Energie erfordern. In jedem Labor mit entsprechender Meßtechnik kann das durch einfache Versuche festgestellt werden.
Die Erklärung hierfür ist z.B. unter Äther, Gravitation und Trägheit beschrieben. Allerdings ist die dortige Vorstellung von ´Phantomkörpern´ noch immer ein Denken von festen Körpern im Äther. Erst in den späteren Kapiteln dieser Äther-Kontinuum-Theorie ist die zutreffende Beschreibung nur noch von Bewegung in der Bewegung dargestellt. Es gibt keine ´Masse´ noch unterschiedliche ´Materien´, sondern nur Bewegungen des einzig realen Stoffes Äther. Besondere Bewegungsstrukturen erwecken den Anschein von Materie, deren ´Masse´ umfaßt einen viel größeren Raum von erforderlichen Ausgleichsbewegungen. Das so bewegte Volumen an Äther variiert mit der Geschwindigkeit des ´materiellen Körpers´.
Auf der Ebene materieller Körper kann es keine abgeschlossenen Systeme geben, weil alles eingebettet ist in dem einen Äther. Ein ´System´ muß darum viel weiter gefaßt werden. Hier z.B. bei dieser Doppelscheuder ist die Bilanz der Drehmomente erst wieder stimmig, wenn die vom Hindernis eingebrachte Arbeit / Energie / Leistung einbezogen wird.
Wiederum bezichtigt man mich der Ignoranz bei meiner Behauptung, dieses Hindernis (wie jede Speiche an einem Rad) würde Arbeit leisten (wer das bezweifelt, stelle sich als Speiche oder als Hindernis zur Verfügung). Es ist mir egal, wie Physiker den Beitrag dieses Hindernisses (oder der Speichen) nennen, aber er darf nicht ignoriert werden, sondern ist ein entscheidender Faktor bei diesem System (wie anderen, s.u.).
Es ist mir auch egal, ob ein Perpetuum Mobile erster oder zweiter Klasse unmöglich sein soll. Ich versuche nur, ein ´etwas fortwährend sich bewegendes´ zu konzipieren - bei Nutzung der im System Universum frei verfügbaren Kräfte (so wie die Natur unzählige - wortwörtlich - Perpetuum Mobile aufweist).
Exzenter-Noppen-Getriebe
Das Rad oben weist ungleichförmige Radien auf und läuft auf einer nicht ebenen Bahn, so daß die Radachse sich horizontal bewegt. Unten ist diese Bahn um eine Systemachse geführt, so daß die Radachsen konstante Entfernung zur Systemachse aufweisen. Die Drehung des Rotorträgers ist somit konstant, die Drehung der Rotoren um ihre Achse aber aufgrund der variablen ´Übersetzung´ unterschiedlich schnell. In progressiver Weise wird damit obiger Schleudervorgang erreicht. An einer Noppe wird die Drehung des Rotors um seine Achse abrupt abgebremst, womit Energie als Drehmoment über den Rotorträger in das System eingespeist wird.
Kein Fachmann hat sich bislang an dieser Konzeption interessiert gezeigt, keiner konnte zu einer kritischen Stellungnahme bewegt werden, geschweige denn ein Modell zu bauen oder die Kräfteverhältnisse per Simulationsprogramm zu prüfen. Fachleuten ist verboten, über Energie-´Gewinn´ nachdenken zu dürfen.
Würth-Fliehkraft-Pumpe
Es hat sich auch erwiesen, daß bei höheren Drehzahlen die Drehung der Rotoren nur minimal ungleichförmig sein muß, also keinesfalls obige große Noppen erforderlich sind. Nach meinen Überlegungen müßte die Steuerung wie bei obigem Exzenter-Noppen-Getriebe rein mechanisch über ungleichförmige Zahnräder zu erreichen sein. Mit diesem Bild wurde z.B. vorgeschlagen, wie die normale, ´apfelförmige´ und symmetrische Bahn der wirksamen Masse durch geringfügige Variation der Winkelgeschwindigkeit des Rotors zu einer asymmetrischen Bahn verformt werden müßte, um ein wirksames Drehmoment zu erreichen.
Es wäre wiederum eine reizvolle Herausforderung für jeden Technik-Studenten, nach den bekannten Formeln der Mechanik ein entsprechendes Simulationsprogramm zu erstellen. Andererseits werden nach den Erkenntnissen zum Bessler-Prinzip der vergangenen Wochen nun Rotorsysteme auch mit einfachen Zahnrädern zu realisieren sein, wie später dargestellt wird.
Organisation der Kräfte
Der Wind wird dort nur als auslösende Kraft eingesetzt, um die normale, chaotische Molekularbewegung zu ordnen (durch Sogwirkung auf der Hinterseite, während auf der Vorderseite der normale Luftdruck lastet). Damit wird ein Mehrfaches der Windkraft als Auftrieb und trotz ungünstigem Winkel an Vortrieb erreicht.
Bei allen obigen Systemen werden ebenso zwei Kräfte kombiniert: Gravitation und Trägheit. Im Gegensatz zur kinetischen Energie der Molekularbewegung sind diese Kräfte bereits gerichtet. Die Gravitation wirkt stets vertikal, die Trägheit stets in Richtung der aktuellen Bewegung. Bei einer Bewegung um eine Achse wirkt die aus Trägheit resultierende Fliehkraft stets in radiale Richtung.
Wie die Molekularbewegung ist die Gravitation eine konstant gegebene Kraft. Im Gegensatz zum Wind kann Fliehkraft in beliebigem Umfang praktisch kostenlos produziert werden. Es kommt also nur darauf an, beide Kräfte sinnvoll miteinander zu kombinieren durch Organisation geeigneter Bewegungsabläufe. Analog dazu kann bei Rotorsystemen auch eine konstante Fliehkraft (aus Drehung um eine Systemachse) mit einer variablen Fliehkraft (aus Drehung um eine umlaufende Rotorachse) kombiniert werden.
In jeder Positon wirkt auf die Masse die Gravitationskraft (GK) vertikal nach unten. Ebenso wirkt jeweils in radialer Richtung die Zentrifugalkraft (ZK). Aus beiden Kräften ergibt sich eine resultierende Kraft (RK), die allerdings in immer andere Richtung weist. Der gestrichtelt Kreis zeigt an, wohin diese Kräfte insgesamt wirken: symmetrisch und (in Relation zur Systemachse) um die Gewichtskraft nach unten verlagert.
Im Bild unten (B) soll die Masse rundum drehen, nun aber an einem frei schwingenden Pendel geführt sein. Die Gewichtskräfte (GK) wirken unverändert, aber die Fliehkräfte (ZK) weisen aufgrund der ungleichförmigen Winkelgeschwindigkeiten unterschiedliche Beträge auf.
Phasenverschiebung
Als wichtigen Hinweis führt er dort aus, daß Aufschaukeln einer Schwingung nur mittels Phasenverschiebung erreicht werden kann. Das ist hier noch nicht der Fall, weil die Bahn der Masse wie wirksame Kräfte symmetrisch sind. Es kommt also darauf an, einen ´Überschuß´ an Kräften zeitweilig zu speichern, um phasenversetzt diese Energie wieder ins System einbringen zu können.
Federung
Ich habe oftmals Überlegungen mit dem Konstruktionselement einer Feder angestellt. Aber Federn sind mit höchst unterschiedlicher Charakteristik anzulegen, so daß ihr Verhalten und Wirken nur schwer zu beurteilen sind. Außerdem sind Federn stark beanspruchte Teile, können brechen und Unheil anrichten. Wann immer möglich, suchte ich also nach anderen Lösungsmöglichkeiten. Dieses erforderliche Zwischenspeichern von Energie wäre ebenfalls machbar per Pendel-Steuerung bzw. wurde das Bessler-Pendel hierfür auch eingesetzt (zumindest in einer seiner Bauvarianten).
Andererseits war mir immer klar, daß in Speichen per Materialspannung die Fliehkraft tatsächlich ´vernichtet´ wird. Wenn gegebenen Kräfte aber nicht vernichtet, sondern sinnvoll genutzt werden sollen, dürfen keine starren Speichen eingesetzt werden, darf die Spannung nicht konstant sein, müssen also Geschwindigkeit bzw. Radien variieren. Und all das ergibt sich automatisch bei Verwendung von Federn an den Speichen bzw. Ersatz von Speichen durch irgendwelche elastisch federnde Elemente.
Spannen und Entspannen
Der Abstand des Massepunktes zur Systemachse (SA) variiert während einer Umdrehung, die Masse bewegt sich also nicht mehr auf konzentrischer Bahn. Die Gravitationskraft (GK) wirkt weiterhin vertikal nach unten in jeder Position. Anstelle der Fliehkräfte ist hier jedoch die jeweilige Trägheitskraft (TK, grob geschätzt nach Betrag und Richtung) eingezeichnet, sowie die aus beiden Kräften resultierende Kraft (RK).
Die Trägheit ist keinesfalls nur eine potentielle Energie (ebensowenig wie Fliehkraft nur eine ´Scheinkraft´ ist). Wenn hier die Masse in radiale Richtung beweglich ist, so bestimmt die Resultierende aus Gewichts- und Trägheitskraft die Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit der Masse in direkter Weise. Lediglich die Wirkung auf die Feder bzw. durch die Feder verändert zusätzlich Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung der Masse (wobei der Pendelmechanismus zunächst als gewichts- und reibungslos betrachtet wird).
Asymmetrien
Im obereren Bereich (von etwa 3-Uhr bis 11-Uhr) weist die Resultierende nach innen, sodaß auch die Fliehkräfte (blaue Linien, zur Systemachse weisend) negativ sind. Aufgrund der Gewichtskraft lastet die Masse dort auf den Speichen bzw. wird die Feder nach innen belastet.
Ab etwa 11-Uhr-Position kann das Gewicht zur Beschleunigung der Drehung wirksam werden, wobei das Gewicht zunehmend weniger in radiale Richtung wirkt. Die Feder kann sich wieder nach außen entspannen, d.h. die Masse auf einen größeren Radius führen, womit das Gewicht an größerem Hebelarm wirksam und die Drehung somit beschleunigt wird. Ab etwa 10-Uhr weist die Trägheitsrichtung (grüne Linie, tangential zur Bahnkurve) nach außen mit zunehmendem Betrag. Ab der 9-Uhr-Position bewirkt die Resultierende ein Fallen der Masse nach außen auf größere Radien, d.h. dort tritt nun eine zentrifugale Kraftkomponente in Erscheinung (blaue, nun nach außen weisende Linien).
Diese Fliehkräfte wirken auf die Feder, die zunehmend belastet wird. Der entsprechende Gegendruck lenkt das bislang nahezu senkrechte Fallen der Masse nach rechts, so daß also die Bewegungsbahn der Masse im Drehsinn des Systems gekrümmt wird, letztlich bis hin zur Kreisbahn.
Trampolin-Effekt
Bei einer kontinuierlichen Kreisbahn findet permant eine Umlenkung in tangentiale Richtung statt. Hier aber fällt die Masse von oben-innen nach außen-unten, kurzfristig tritt eine Belastungsspitze auf, welche die Feder auf maximale Spannung bringt - so wie ein Trampolin-Springer die Gummiseile des Trampolin-Netzes. Ebenso schnell kann sich die Feder wieder entspannen aufgrund der veränderten Richtung und des verringerten Betrages der wirksamen resultierenden Kraft.
Dieser Vorgang findet hier etwa zwischen 5- und 4-Uhr-Position statt. Weil die Kurve das Ergebnis dieser Entspannung darstellt, sind hier praktisch keine radialen Kräfte eingezeichnet. Nur die Masse bewegt sich hier ohne radiale Kraftkomponente. Die Entspannung der Feder in dieser Phase stützt sich natürlich an der Speiche ab, d.h auf dem System lasten sehr wohl radiale Kräfte.
Doppeltes Schleudern
Danach erfolgt ein zweiter, aufwärts gerichteter Schleuder-Prozess. Er basiert auf dem ohnehin schon aufwärts gerichteten Abschnitt einer Kreisbahn zwischen 5 und 4 Uhr. Er wird aber ausgelöst durch die dortige Entspannung der Feder, sodaß die Masse in zentripetale Richtung beschleunigt wird. Bis zur 3-Uhr-Position weist diese Richtung aufwärts, sodaß sich beide Bewegung zur aufwärts-einwärts gekrümmten Spiralbahn addieren.
Nach den Erhaltungssätzen von Energie und Drehmoment müßte das zu schnellerer Winkelgeschwindigkeit führen. Da die Masse auf immer kleinerem Radius ihre oberste Position erreicht, erfährt der Pendelmechanismus ein zusätzliches Drehmoment. Anstelle der ´unproduktiven´ Arbeit starrer Speichen werden mit diesen ´flexiblen´ Speichen die auftretenden Belastungsspitzen (aus frei verfügbarer Gravitation und Trägheit) phasenversetzt in nutzbares Drehmoment umgesetzt.
Doppelte Arbeit
Hier werden im ersten Arbeitstakt die starken Belastungen in Federspannung überführt. Es wird dabei die gleiche Funktion erfüllt, aber die auftretenden Kräfte werden nicht vernichtet, sondern gespeichert. Diese Energie steht für den zweiten Arbeitstakt wieder zur Verfügung. Die erforderliche Funktion wird erfüllt und (nach dem Hochfahren des Systems) steht anstelle weiteren Aufschaukelns bzw. Beschleunigens ein Energiebetrag frei zur Verfügung - ohne Verbrauch von üblicherweise eingesetzten Energieformen.
Bessler-Prinzip
In diesem Kapitel soll erinnert werden an einige in diesem Zusammenhang wichtige Phänomene. Zur Abwechslung muß ich hier auch etwas ´Frust ablassen´ über die mangelnde Mitarbeit von Fachleuten. Als Ergebnis sollen hier aber die essentiellen Voraussetzungen und Effekte für mechanische Perpetuum Mobile dargestellt werden.
Bereits 1999 habe ich mit diesem Bild die von Dr. Habbel eingebrachte Problematik des Schleuderns dargestellt. Seine und meine Behauptung waren und sind, daß bei Bewegung auf spiraligen Bahnen ein Energiezuwachs zustande kommt. Da alle Fachleute wissen, daß so etwas nicht zulässig ist, konnten weder er noch ich irgend jemand dazu bewegen, die beim Schleudern auftretenden Kraftwirkungen exakt nachzurechnen.
Mit folgendem Bild EVGM 41 habe ich Anfang 2000 eine von Dr. Pavel Imris in einer Patentbeschreibung aufgedeckte Unstimmigkeit der Erhaltungssätze hier zur Diskussion gestellt. Der Versuchsaufbau ist denkbar einfach: eine Masse (MP) dreht um eine Achse (SA) an langem Radius (R1), ein Hindernis (H) tritt auf, so daß nun die Masse um einen kleineren Radius (R2) dreht. Die Frage ist: welche Beträge weisen kinetische Energie (E1 / E2) und Drehmomente vor / nach dem Hindernis auf?
In anderthalb Jahren konnte ich nur drei Fachleute dazu bewegen, diese Patentschrift anzuschauen. Der eine Physiker unterstellte seinem promovierten Kollegen primitivste Rechenfehler. Der andere bezweifelte die dort aufgeführten empirischen Meßwerte. Der dritte erst bestätigte, daß die Drehmomente vor / nach dem Hindernis eine Differenz aufweisen.
Beim obigen harten Aufschlag am Hindernis verpufft Energie in Materialspannungen. Darum war mein Anliegen in vielen Konzeptionen, die Funktion dieses Hindernisses (bzw. von Speichen) in ´elastischer´ Form auszuführen. Bereits vor drei Jahren habe ich z.B. dieses Exzenter-Noppen-Getriebe konzipiert (im download Schwungsysteme im Rahmen meiner Ausarbeitungen zu den Experimenten von Felix Würth enthalten, dortiges Bild 46 und 47).
Letztes Jahr war es nun Felix Würth gelungen, diesen Effekt zu erreichen mit einfachen Zahnrädern anstelle dieses aufwendigen Noppen-Getriebes. Die unterschiedliche Drehung der Rotoren wird dabei durch Steuerbewegungen an einem mittigen Zahnrad erreicht. Anhand eines einfachen Modells dieser Würth-Fliehkraft-Pumpe konnten sich schon viele von der Wirkungsweise überzeugen.
Mittels ´Pumpbewegungen´ lässt sich dieses System in kurzer Zeit zu beängstigender Drehung ´aufschaukeln´. Zur Steuerung muß ein Hebel hin und her bewegt werden, d.h. der Kraftaufwand ist in Summe neutral. Das wurde inzwischen auch praktisch durch besser konstruierte Modelle bewiesen. Allerdings ist die Steuerung dieses Würth-Systems technisch nur sehr schwierig zu realisieren, egal welche Prozesse dafür verwendet werden.
Die Umformung frei verfügbarer Kräfte in nutzbare Kraftwirkung ist tatsächlich nur eine Frage der geschickten Organisation. Das belegt z.B. eindeutig die Wirkung des Segels, wie im Artikel Warum das Segel nicht zieht beschrieben.
Resultierende Kräfte
Im Bild EV SKM 12 sind Gravitations- und Fliehkräfte dargestellt. Im Bild oben (A) wird um die Systemachse (SA) eine Masse (MP) an einer Speiche (hier nicht dargestellt) konzentrisch mit konstanter Winkelgeschwindigkeit geführt.
Die resultierenden Kräfte (RK) sind (gegenüber dem gestrichelten Kreis) oben eingedellt und unten ausgebeult. Gegenüber dem Durchschnitt weisen sie somit einen ´8-förmigen´ Verlauf auf - wie von Harald Chmela im obigen Kapitel Mechanische Schwingkreise angesprochen.
Der zweite wichtige Hinweis in den letzten Wochen war für mich die vielfache Nennung von ´hart-weich´ aller Viewer obiger Remote Viewing Sitzungen. Das sind nichtssagende Worte - oder die Beschreibung der wesentlichen Eigenschaften von Federung.
In obigem Kapitel Mechanische Schwingkreise wurde eine Feder-Konstruktion vorgeschlagen, welche die Abläufe beim Aufschaukeln einer Überschlag-Schaukel nachbilden soll. In Bild EV SKM 14 sind die Positionen der Massepunkte (MP) aus der dortigen Animation nochmals abgebildet. Diese Bahn ist weder empirisch noch rechnerisch ermittelt und gewiß noch nicht optimal. Dennoch können anhand dieses Bildes der erforderliche Bewegungsablauf und die Kraftwirkungen aufgezeigt werden.
Erst in einem zweiten Schritt (im Bild unten) kann nun diese resultierende Kraft (RK) aufgelöst werden in die radial wirkende Komponente der Fliehkraft (FK) und eine im Drehsinn wirksame Kraft (DM, praktisch das jeweilige Drehmoment darstellend). Gegenüber den obigen Bildern zum konstant drehenden Rad wie zum frei schwingenden Pendel mit konstantem Radius ergeben sich hier vollkommen andere Verhältnisse.
Die Kreisbahn sollte aber keinesfalls schon in der 6-Uhr-Position erreicht sein. Die Feder sollte vielmehr so konzipiert sein, daß erst etwa bei 5-Uhr die maximale Spannung (oder eventuell ein Anschlag) erreicht ist. Dort lastet dann die gesamte zentrifugale Kraft auf der Speiche wie bei einer normalen Kreisbahn. Zugleich weist dort die Trägheit bereits wieder nach oben, d.h. teilweise gegen die Richtung der Gewichtskraft. Gegen diese rasch geringer werdende Belastung kann sich nun die Feder wieder entspannen.
Zuerst findet hier ein Vorgang des Abwärts-Schleuderns der Masse statt, basierend auf Gravitationskraft und unterstützt durch die Entspannung der Feder zwischen 11- und 9-Uhr. Anschließend lenkt die erneute Kompression der Feder die Bewegung nach rechts auf eine spiralige Bahn. Dieser Schleudervorgang endet damit erst etwa bei 5 Uhr mit der tiefsten Position der Masse.
Im vorigen Kapitel wurde diskutiert, wie und warum ein Kind das Schaukeln zustande bringt. Zum Ende der Abwärts- und anfangs der Aufwärtsphase muß der Schwerpunkt an möglichst langem Radius geführt werden. Dabei muß das Gewicht gegen die Schwer- und Fliehkraft mit den Armen gehalten werden. Zum Ende der Aufschwungphase muß der Schwerpunkt wieder möglichst nahe zur Systemachse hin bewegt werden. In erster Linie muß dazu der Körper in radiale Richtung gezogen werden, wiederum durch Zug mit den Armen. Das Kind setzt Energie ein, die zwar in schönes Schaukeln umgesetzt wird, letztlich aber ´verbraucht´ ist.
Die Voraussetzungen und Effekte dieser Konzeption könnten nun in kurzer Form so ausgedrückt werden:
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Man muß eine konstante und gerichtete Kraft (der lotrecht wirkenden Gravitation oder der radial wirkenden Fliehkraft eines Rotor-Träger-Systems) überlagern mit einer variablen Kraft (der Fliehkraft eines sich mit ungleichförmiger Geschwindigkeit bewegenden Pendels oder der Fliehkraft einer Masse auf einem Rotor).
Die Massen müssen an variabel langen Radien geführt werden
Die auftretenden überdurchschnittlichen Kräfte |
Dieses Prinzip zur Nutzung der frei bzw. kostenlos verfügbaren Energien kann mit unterschiedlichster Technik ausgeführt werden.
Mitarbeit
Von vielen Freunden erhalte ich wertvolle Hinweise und tatkräftige Unterstützung unterschiedlichster Art. Aber über mangelndes Interesse der Fachleute mit einschlägigen Kenntnissen mußte ich mich oben einmal ´bitter beschweren´. Ich kann wiederum nur dieses Prinzip als Lösungsansatz aufzeigen. Im folgenden Kapitel werde ich auch eine Grundkonstruktion und später diverse Bauvarianten darstellen.
Die konkrete Arbeit des Modellbaus wie der technisch sauberen Ausarbeitung oder auch theoretische Berechnungen muß ich anderen überlassen. Ich hoffe sehr, daß einigen dieses Thema reizvoll genug erscheint, um gemeinsam diese Problematik zu einem positiven Ende führen zu können.
Evert / 04.08.2001
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