Alfred Evert
Puls - Turbine

Zielsetzung
Im vorigen Kapitel Rückschlag-Turbine wurde die Wirkung von pulsierenden Strömungen in Turbinen untersucht, dort hinsichtlich des Schaubergerschen Heimkraftwerkes mit Wendelrohren bzw. der hier entspechend vorgeschlagenen Druckluft-Wasserturbine.

Viktor Schauberger hat andererseits wellenförmige Rotoren eingesetzt, wie beispielsweise diese Abbildung aus einer seiner Patentanmeldungen zeigt. Er hat dieses Bauprinzip angewandt bei seiner Sogpumpe, bei (ufo-förmigen) Flugobjekten, als Klimagerät und zur Herstellung von Heilwasser. Stets hat er dabei auch qualitative Vorgänge im bewegten Medium beschrieben, während hier nur rein mechanische Abläufe dargestellt werden.

Zielsetzung ist also, ausgehend von dieser Grundkonzeption eine möglichst taugliche Turbine zu entwerfen, deren wesentliches Kriterium die pulsierende Strömung des Mediums innerhalb des Rotors sein soll. Außerdem sollen Aspekte der Äther-Theorie bei diesem Maschinentyp geprüft, verdeutlicht bzw. angewandt werden.

Mäander
Bei dieser Konzeption besteht der Rotor aus zwei Scheiben mit konzentrischen Wellen. Zwischen beiden fließt das Medium von innen nach außen. Es muß zuerst untersucht werden, welche Bewegungen dabei zustande kommen. Der Weg des Mediums ist dabei vergleichbar mit der Wasserströmung in einem mäandernden Strom oder Bach, wie schematisch in EVDLWT 31 oben dargestellt.

Die Strömung (blauer Pfeil) will aufgrund Trägheit in gleicher Richtung weiter fließen. An einem Prallhang (A, roter Bogen) wird sie umgelenkt, womit Fliehkraft auftritt. Das Wasser wird gestaut (trotz der dortigen hohen Strömungsgeschwindigkeit) bzw. zentrifugiert. Die relativ hohe Wassersäule bewirkt entsprechenden Druck, welcher in Richtung der Innenkurve (B, grüner Bogen) sich entspannt, in das dort ruhige Wasser hinein. Neben der Strömung in Flußrichtung ergibt sich damit eine rollende Bewegung um die Längsachse, in einer Linkskurve mit dem Uhrzeigersinn, in einer Rechtskurve gegen den Uhrzeigersinn.

Damit gräbt sich der Fluß immer stärker in den Prallhang hinein, wird der S-förmige Flußlauf immer ausgeprägter. Obwohl dieser Fluß einen sehr viel längeren Weg als bei geradem Flußlauf (bei gleichem Höhenunterschied) zurück legt, ist die Bewegung in diesen Mäandern keinesfalls entsprechend träger. Bei diesem Bewegungsablauf wird vielmehr Bewegungsenergie gewonnen, indem der Fliehkraft Raum gegeben ist sich auszuwirken.

Nur bei einem starren Rad wird die Energie aus Fliehkraft fortlaufend vernichtet, während Bewegung auf spiraligen Bahnen (wie hier) einen Zuwachs an Energie bedeutet. Zur kinetischen Kraft der Stömung (C) wirkt rechtwinklig der Druck des Prallhangs (D). Der resultierende Kraftvektor (E) ist länger, d.h. die Strömungsgeschwindigkeit ist erhöht. Allein darauf schon beruht die Selbstbeschleunigung von Wirbeln, wie z.B. bei Tornados. Dieser klare Effekt ist in dieser website mehrfach im Detail ausgeführt.

Sog-Bereiche
Schauberger hat in solchen Rotoren oftmals Luft als Medium verwendet, womit ein zusätzlicher Effekt auftritt. Im Bereich des Prallhangs ist dann hohe Dichte gegeben, während im Bereich der Innenkurve geringer Druck herrscht. Aus dem Bereich hoher Dichte (bei A) werden Moleküle zufällig in Richtung geringer Dichte gestoßen. Sie treffen dort auf weniger Kollisionspartner und können somit längere Wege fliegen, ohne zurückgestoßen zu werden. Aus dem Bereich hoher Dichte ergibt sich damit eine geordnete, sehr schnelle Strömung in die relative ´Leere´ der ausgehenden Innenkurve (zu B) hinein.

Die Geschwindigkeit molekularer Bewegung geht damit als wesentlicher Bestandteil in die allgemeine Strömung ein, welche somit von Biegung zu Biegung schneller wird. Auch dieser (allgemein als Sog-Wirkung bezeichnete) Effekt ist im Rahmen der Fluid-Technologie hier ausführlich dargestellt. Dieser Effekt ist bei kompressiblen Medien voll gegeben, bei Flüssigkeiten dagegen ergibt sich damit nur eine verbesserte Struktur der Strömung (was dennoch höhere kinetische Energie-´Dichte´ bedeutet).

Krumme Bahn
Im vorigen Kapitel wurde die Bahn einer Masse diskutiert, die in einem Rotor innen beschleunigt wird, anschließend sich frei bewegen kann. Es wurde festgestellt, daß die Masse im Prinzip in dieser ursprünglichen, tangentialen Richtung sich weiter nach außen bewegt (Bild EVDLWT 20, von A nach C). Entsprechend wurden dort Kanäle angelegt, nach hinten (im Drehsinn) gekrümmt.

Bei den Rotor-Wellen-Scheiben hier gibt es keine Kanäle, also keine dadurch vorgegebene Bewegungsrichtung. Zwischen den beiden Rotorteilen kann sich das Medium in Form eines flachen Zylinders (entsprechend gewellt) von innen nach außen ausbreiten. Die Bahn der Masseteile ist aber nicht einfach tangential, sondern seltsam gekrümmt wie in EVDLWT 32 schematisch dargestellt.

Links ist obige wellenförmige Bahn skizziert (dünne schwarz / rote Kurven). Das Bild stellt aber eine Draufsicht auf den Rotor dar, diese Wellen verlaufen also in Realität senkrecht zu dieser Rotorfläche. Die konzentrischen Kreise der Wellen-Täler sind markiert (U, dunkelgrau), ebenso die Wellen-Berge (O, hellgrau). Eine Masse soll beobachtet werden, welche bei A auf die dortige Rotorgeschwindigkeit gebracht sein soll (grüner Pfeil). Der Rotor wird also gegen den Uhrzeiger drehend unterstellt.

Im Bereich eines Wellen-Berges (bei B) kann die Masse sich entsprechend ihrer Trägheit weiter in ihrer tangentialen Richtung bewegen. Danach allerdings (bei C) trifft sie auf einen abwärts gerichteten Prallhang. Die Masse wird dort nach unten-vorn umgelenkt. Dabei weist sie natürlich Reibung gegenüber der Rotorwandung auf (wie generell) und wird vom (dort über Grund schnelleren) Rotor mitgerissen. Zwischen Wandung und Hauptstrom wird sich allerdings eine rollierende Schicht aufbauen, sodaß diese Beschleunigung des Hauptstroms durch Reibung relativ unbedeutend ist. Entscheidend sind vielmehr die oben angesprochenen Faktoren.

Auf die relativ geradlinige, tangentiale Strömung (bei B) bewirkt der Prallhang einen Gegendruck. Dieser Druck wird hier von einer schrägen Wandung ausgeübt, die zudem sich schneller nach vorn bewegt. Im Gegensatz zu obigem Kräftedreieck (EVDLWT 32, C-D-E) wirkt hier also die ablenkende Kraft (dortiges D) in einem stumpfen Winkel nach innen-unten. Die resultierende Kraft (dortiges E, hier diagonal im Raum) ist also nochmals größer als die ursprüngliche kinetische Kraft (dortiges C), d.h. eine höhere Strömungsgeschwindigkeit resultiert daraus.

Kräfte-Diagramm
Es sei noch einmal verdeutlicht, daß nur bei einem starren Rad die Fliehkraft schon zum Zeitpunkt ihres Entstehens durch die zentripetale Hubarbeit der Speiche vollkommen kompensiert wird. Fliehkraft der Masse und Zugkraft der Speiche wirken dort zeitgleich und fortwährend mit gleichem Betrag. Obiges Kräftedreieck müßte also mit Kanten der Länge null gezeichnet werden, womit auch die Resultierende null ist.

Hier dagegen kann dieses Kräftediagramm tatsächlich wirksam werden, weil hier der Fliehkraft (bzw. Trägheit) realer Raum gegeben wird, sich in tangentialer Bewegung zu äußern. Erst zeitversetzt wirkt auf diese seitlicher Druck welcher die Umlenkung in zentripetale Richtung auslöst. Die Umlenkung erfolgt aber nicht auf eine Kreisbahn, d.h. die Fliehkraft wird nicht total kompensiert. Durch das Ausweichen des Mediums (hier) nach unten, erfolgt das Einlenken der tangentialen nur auf eine spiralige Bahn.

Das Kräftediagramm zeigt zweifelsfrei den Zuwachs an kinetischer Energie und auch die Quelle dieses ´Energiegewinns´: der Gegendruck durch die schräge Rotorwandung. Durch zentripetale Hubarbeit einer ´Speiche´ werden die Fliehkräfte des Rotors vollkommen kompensiert, weil beide in radiale Richtung weisen und somit keinen Winkel aufweisen. Hier aber weisen die Richtungen von Rotor-Gegendruck und kinetischem Strömungsdruck einen Winkel auf, also ist eine (deutlich längere) Resultierende gegeben.

Beschleunigt und umgelenkt
Natürlich gelten auch hier die obigen Gesichtspunkte einer nach jeder Umlenkung besser geordneten Strömung. Bei Verwendung von gasförmigen Medien kommt auch hier die Beschleunigung in die Sogbereiche hinein als ganz wesentliche Komponente erhöhter Geschwindigkeit hinzu.

In diesem Bild EVDLWT 32 ist der weitere Bahnverlauf der beobachten Masse A schematisch aufgezeigt. Wann immer die Masse sich auf einem Wellenberg befindet (B und F), kann sie sich nach außen bewegen, relativ frei auf ziemlich gerader Bahn in tangentialer Richtung (blaue Geraden). Ebenso sind ihre Bewegungsmöglichkeiten im Bereich eines Wellentals (D und H). Sobald aber die Masse sich entlang einer schrägen Rotorwandung (C, E und G) bewegt, wird sie nach unten bzw. oben sowie vorlich umgelenkt (rote Kurven). Bei diesen Umlenkungen ergibt sich jeweils obiger Geschwindigkeitszuwachs.

Insgesamt wandert also die Masse zwischen diesen wellenförmigen Rotorscheiben auf Bahnen nach außen, welche teilweise tangential und teilweise spiralig wieder nach innen gekrümmt sind. Im Gegensatz zu der Bewegungsbahn auf oder zwischen planen Rotorscheiben, wird hier durch die Wellenform des Rotors die Masse stärker beschleunigt und immer wieder in mehr tangentiale Richtung umgelenkt.

Das Medium strömt damit am Rand des Rotors in (dort) nahezu tangentialer Richtung mit erhöhter Geschwindigkeit ab. Die Beschleunigung der Strömung erfolgt einerseits aufgrund (Haft-) Reibung zwischen Medium und der nach außen immer schneller sich bewegenden Rotoroberflächen. Diese Beschleunigung kostet Kraftaufand, allerdings nur im Umfang dieser relativ geringen Haftreibung.

Im wesentlichen aber leistet der Rotor die Arbeit der Beschleunigung nur durch sein Standhalten in zentripetaler wie axialer Richtung, also nur durch den Gegendruck an den schrägen Rotorwandungen. Diese ´Arbeit´ kostet keinerlei Kraftaufwand, weil sie auf rein passive Weise zustande kommt, nur durch Gegenhalten der Rotorwandungen, letztlich also durch Spannung im Material.

Die Strömung könnte nun am Rotorrand nach hinten umgelenkt werden, der kinetische Strömungsdruck somit in Drehmoment auf den Rotor transformiert werden. Zuvor jedoch soll die gegenseitige Beeinflussung von Medium und Äther diskutiert werden. Drei prinzipielle Formen von Ätherströmungen bei rotierender Masse fester Materie sind dazu in EVDLWT 33 schematisch dargestellt.

Äther an Speichen und Bumerangs
Wenn z.B. ein fester Körper in Form eines radial ausgerichteten Stabes (A) um eine Systemachse rotiert (hier gegen den Uhrzeigersinn), so wird innen um diese ´Speiche´ ein Phantom-Körper aus Äther generiert. Der Phantom-Körper bewegt sich dort in tangentiale Richtung (B) und wird diese auch beibehalten. Der Phantom-Körper ´rutscht´ also bei weiterer Drehung des Stabes auf diesem nach außen. Innen muß der Phantomkörper immer wieder erneuert werden, während dessen Äther außen weiterhin tangential abfließt. Äther wird auf diese Weise durch Rotation von Materie zentrifugiert.

Der Äther wandert dabei auch durch diesen Stab von innen nach außen, der Stab wird auf Zug beansprucht (allgemein als Fliehkraft bezeichnet). Der Stab bewegt sich außen zu schnell für den innen generierten Phantom-Körper, d.h. der Stab bricht fortwährend aus seinem Phantomkörper nach vorn aus. Rotierende Systeme wie dieser Stab sind somit nicht nur dem Luftwiderstand ausgesetzt, sondern auch Ätherwiderstand (mit einer ´Masse´ vergleichbar Wasser, allerdings sehr viel ´flüssiger´).

Wenn dieser Stab nach hinten gekrümmt wäre, würde die ständige Erneuerung des Phantom-Körpers in wesentlich geringerem Umfang erforderlich. Darum drehen ´bumerang-förmige´ Rotorarme bzw. Speichen sehr viel leichter (vergleiche hierzu meine Ausarbeitungen zu Würth-Rotor-Systemen). Solche Rotoren lassen sich mit relativ geringem Kraftaufwand beschleunigen, setzen aber einer Verzögerung höheren Widerstand entgegen (weil die nachfolgende Ätherströmung senkrecht auf die gekrümmte Rückseite solcher Rotorarme trifft).

Äther an Scheiben
Wenn eine runde Scheibe (C) rotiert, bildet sich um diese ein Phantom-Körper aus Äther. Die Materie verbleibt im wesentlichen innerhalb ihres einmal ausgebildeten Phantom-Körpers. Nur die Ätherbewegung entlang der Außenflächen will ihre Richtung beibehalten, sodaß auch dort eine Zentrifugierung (D) statt findet. Die hier dargestellten Bewegung wird sich natürlich rund um die Achse ausbilden, spiegelbildlich dazu auch an der Unterseite, sodaß sich in Summe zwei weitläufige Ringwirbel ergeben. Aufgrund der lotrechten Ätherströmung der Gravitation werden diese aber nicht symmetrisch sein.

Äther an Ringen
Die schrägen Flächen der wellenförmigen Rotoren stellen Ringe (E) dar, an deren Außenseite Äther nach außen tangential abfließt und auf die Innenseite des nächsten Rings trifft. Dort ergibt sich ein ´Ätherstau´ bzw. übt die (in Bewegungsrichtung nach innen gekrümmte) Wandung einen Gegendruck aus. Aufgrund der schrägen Stellung ergibt sich eine gemeinsame Druckfront, die nach vorwärts unten gerichtet ist.

Die waagerechten Abschnitte in den Tälern und auf den Bergen der Wellen stellen praktisch flache Ringscheiben (F) dar, entlang deren Oberflächen wiederum Äther zentrifugiert wird. Diese Ätherströmung wird zusammen mit voriger zu einer gemeinsamen, starken Strömung (G) in vorlich tangentiale Richtung führen.

Die festen Bestandteile des Rotors wirken auf diese Ätherströme als Widerstand bzw. umgekehrt wird die Materie durch die zentrifugalen Ätherströme auf Zug belastet. Das bewegliche Medium innerhalb des Rotors dagegen erfährt durch diese Ätherströme wesentlichen Schub. Bei Wasser als Medium ist praktisch die doppelte ´Masse´ in Bewegung, bei gasförmigem Medium ist die Wirkung der Ätherströmung absolut dominant.

Stufenförmiger Rotor
Wie oben angedeutet, werden alle oben durch Rotation ausgelösten Ätherströmungen überlagert durch die generell lotrechte Ätherströmung der Gravitation. In der Äthertheorie wurde festgestellt, daß eine Beschleunigung von Materie gegen die Strömung viel Energie kostet. In dieser Hinsicht ist die Aufwärtsbewegung in den Rotorwellen nicht sehr vorteilhaft. In Bild EVDLWT 34 wird darum eine nur abwärts gerichtete Wellenform vorgeschlagen, z.B. zur Nutzung als Wasserturbine.

Ein Rotor (RO) ist um die Systemachse (SA) drehbar im Gehäuse (GE) gelagert, in welchem sich auch der Einlaßbereich (A) befindet. In diesen kann eine Wasserströmung tangential hinein fließen oder durch speichenförmige Schaufeln (B) des Rotors auf entsprechende Drehgeschwindigkeit gebracht werden. Wenn diese Schaufeln bumerangförmig gestaltet sind, wird mit wenig Energieaufwand bereits eine entsprechend zentrifugale Ätherströmung ausgelöst.

Das Wasser kann dann fast waagerecht (C) nach außen fließen in tantentiale Richtung. Danach trifft es auf die ab- und auswärts weisende Prallfläche (D), wird wieder in tangentiale Richtung waagrecht entlassen (E) und nochmals in spiralige Bahn umgelenkt (F). Die Strömung kann nun aus ihrer fast tangentialen Richtung durch Leitbleche (G) nach hinten umgelenkt werden, damit Drehmoment auf den Rotor bewirken. Durch den Auslaß (H) des Gehäuses kann schließlich das Wasser abfließen.

Natürlich sind beliebig viele solcher Stufen machbar. Auf jeder wird das Wasser aufgrund obiger Effekte beschleunigt bzw. wieder mehr in tangentiale Richtung gelenkt. In jedem Fall ist damit am unteren Rand des Rotors (bei relativ großem Radius, d.h. Hebelarm) eine nahezu tangentiale Strömung mit höherer kinetischer Energie gegeben, als am Einlaß anliegt und allein aufgrund der Fallhöhe erreichbar wäre.

Kanal-Querschnitte
Bei dieser Konzeption gibt es keine in radialer Richtung unterteilte Kanäle (mit Ausnahme der Düsen bzw. zwischen den Leitblechen am äußeren Rand des Rotors). Dem Medium steht vielmehr im Prinzip Bewegungsraum in Form eines flachen Zylinders zur Verfügung, der wellenförmig angelegt ist oder auch wie hier generell nur nach außen-unten abgestuft sein könnte. Das Medium bewegt sich in dieser ´Kanal-Scheibe´ aber mit zunehmender Geschwindigkeit nach außen, also müßten die zur Verfügung stehenden Querschnitte (Höhe der Kanalscheibe) entsprechend von innen nach außen geringer werden.

Bei diversen Versionen hat Schauberger dieses Problem dadurch entschärft, als er (zumindest an den inneren) Sogseiten zusätzliche Einlaß-Schlitze im Rotor angebracht hat. Gravierender aber wird das Problem, wenn das Medium zwischen den Rotorscheiben pulsierende Bewegung ausführen soll, d.h. langsamer oder schneller in gleichen Bereichen sich bewegen wird.

Ventile und Rückschlag
Wie schon bei voriger Rückschlag-Turbine ist nun zu untersuchen, welche Auswirkungen ein zeitweiliges Schließen des Auslaß hat. Der Auslaß (H) hier darf dazu nicht als Öffnung im gesamten Kreisumfang angelegt sein, sondern muß neben den Öffnungen auch Bereiche geschlossener Wandung aufweisen (wie z.B. bei M markiert). Während der Drehung der Auslaßdüsen (G) entlang dieser Öffnungen / Wandungen ergibt sich damit die Wirkung eines sich öffnenden / schließenden Ventils.

Wenn die Düse an einer Wandung entlang läuft, wird die dort durch Leitbleche nach hinten gerichtete Strömung abgestoppt. Es ergibt sich eine nach vorlich innen gerichtete Druckspitze (wie im vorigen Kapitel beschrieben), welche einerseits an den Leitblechen ein Drehmoment im Drehsinn auf den Rotor ergibt, andrerseits die Strömung in der Kanal-Scheibe nach innen drückt. Daraus resultieren kann nur eine verstärkte Vorwärtsbewegung des Mediums.

Wesentlich dabei ist wieder die Wirkung der Ätherströmung, welche generell tangential von innen nach außen verläuft. Das Medium wird gegen diese Ätherströmung verzögert bzw. umgekehrt wird der Äther damit gezwungen, periodisch durch das Medium hindurch zu fließen. Die pulsierende Strömung des Mediums erfährt dabei jedes mal einen Schub, welcher sich nur in Drehrichtung auswirken kann.

Obwohl also die Durchsatzmenge wesentlich reduziert wird, ergibt sich damit eine Beschleunigung des Mediums in tangentialer Richtung. Durch Reibung (wie über die Düsen-Leitbleche) wird dabei der Rotor beschleunigt, selbst in den Phasen ohne Abfluß von Wasser. Beim erneuten Öffnen des Ventils wird die beschleunigte Strömung über die Umlenkung an den Düsen entsprechend mehr Drehmoment abgeben.

Pulsierender Äther und Levitation
Natürlich hat diese pulsierende Bewegung des Mediums auch Rückwirkungen auf die Strömungen bzw. Druckwellen im Äther. Die festen Bestandteile des Rotors drehen kontinuierlich, werden also (wie oben dargestellt) fortlaufend eine zentrifugale (aufgrund Gravitations-Strömung auch abwärts gerichtete) Ätherströmung erzeugen. Diese bewirkt Schub auf das Medium.

Die pulsierende Bewegung des Mediums aber führt zur ständig erneuten Ausbildung von Phantom-Körpern, weil jede Beschleunigung von Materie (auch die relative, wie z.B. die Verzögerung von Materie gegenüber einer existierenden Ätherströmung) eine Druckwelle im Äther erzeugt. Die so ausgelöste Druckfront breitet sich im Äther reibungsfrei und praktisch zeitlos schnell aus.

Die Druckwellen des Rückschlags sind hier prinzipiell nach innen gerichtet, von allen Seiten konzentrisch, aber stets in vorliche Richtung. Es ist damit absolut denkbar, daß sich innerhalb der Maschine geradezu ein Wirbelsturm aus Äther entwickelt. Wie reale Tornados könnte dieser auch selbstbeschleunigend sein, damit auch die Materie des Rotors antreiben.

Je schneller der Rotor dreht, desto weniger an Medium würde die Maschine ´verbrauchen´. Es müßte bei geöffnetem Ventil nurmehr eine so kleine Menge Medium ausfließen, um resonante Pulsation zu gewährleisten, im Medium selbst und simultan dazu im Äther.

Schauberger berichtet, daß geradezu ein zentripetaler ´Levitationsstrom´ gegeben ist (daher auch die Bezeichnung Sogturbine bzw. Repulsine) und beschreibt damit verbundene qualitative Umwandlungen des Mediums. Besonders bei ei-förmigen Gehäusen hat er dabei seltsamste Erscheinungen beobachtet, welche er bis zur Analogie einer Hohlwelt interpretierte. Details hierzu sind in einschlägiger Literatur beschrieben, besonders in der Zeitschrift Implosion (siehe externe Links).

Andererseits könnten sich innerhalb der Maschine Druckfronten bzw. stehende Ätherwellen mit enormen Druckspitzen aufbauen. Diese Druckfronten sind stets dreidimensional zu denken. Sie finden im Fundament stärkeren Widerstand als in der Luft oberhalb der Maschine. Nur so wird erklärbar, warum eine dieser Maschinen sich aus der starken Verankerung reissen und durch das Dach der Werksattt davon fliegen konnte (was Viktor Schauberger und andere glaubhaft berichten).

Es können also durchaus Ätherströmungen bzw. Druckfronten im Äther in gezielter Weise zum Pulsieren gebracht und beispielsweise durch konzentrische Fokussierung intensiviert werden, mit relativ geringem Kraftaufwand. Je nach Richtung der Reflektion, resultierender bzw. austretender Druckfronten wird selbst Levitation von Maschinen (bzw. Fahrzeugen) möglich sein.

Man sollte aber nicht vergessen, daß offensichtlich damit auch qualitative Reaktionen verbunden sein werden. Zudem dürfte die Steuerung und Kontrolle solcher Systeme nicht ganz einfach sein.

Druckluft-Federung
Gasförmige Medien werden zumindest im äußeren Bereich als in sich schwingende Masse relativ langsam nach außen wandern. Das Medium bewegt sich also per asymmetrisch pulsierender Druckfronten fort. Bei nicht komprimierbaren Medien wie Wasser wäre diese Bewegung allerdings nicht möglich, müßten vielmehr diese Druckschwankungen abgefedert werden.

Im vorigen Bild EVDLWT 34 sind dazu wieder Luftblasen (K und L, analog vorigem Kapitel Rückschlag-Turbine) vorgeschlagen, jeweils an den Sogseiten dieser stufenförmigen Rotorscheiben. Dort ist Raum gegeben für eine Nebenströmung, welche unterschiedliche Geschwindigkeiten des Hauptstroms ausgleichen kann. Wenn das Ventil geschlossen wird, kann nachströmendes Wasser dort hinein fließen und dabei die Luft in dieser Kammer komprimieren. Die Energie der Druckspitze durch Rückschlag wird also per Druckluft abgefedert bzw. temporär gespeichert.

Im nebenstehendem Bild EVDLWT 35 ist diese Technik übertragen auf eine wellenförmige Rotorscheibe. Bei A ist eine generelle Kontur skizziert und sind drei Positionen als Punkte markiert. Mit diesem Element und seinem Spiegelbild liessen sich mäanderförmige Bahnen (B) erreichen, welche jeweils an der Sogseite Nebenströmungen zulassen. Wenn die Rotorscheibe außen etwas nach unten geneigt ist (C), ergeben sich auch jeweils die Luftblasen für den Ausgleich von Druckspitzen.

Radiale Kanäle
Mit vorigen Rotoren wird dem Medium innerhalb eines (wellenförmig oder gestuften) flachen Zylinders relativ freier Bewegungsraum gegeben. Dies ist im Prinzip vorteilhaft, weil damit das Medium selbstorganisierend die optimale Bewegungsstruktur ausbilden kann.

Zweifelsfrei werden innerhalb dieser Maschine Ätherwirbel entfacht, welche trotz minimalem Energieeinsatz und geringem Mediendurchsatz enorme Kräfte entwickeln werden. Dieser Äthersturm treibt einerseits das Medium im Drehsinn an, aber auch die festen Bestandteile des Rotors. Allerdings wird die kontrollierte Steuerung der Ätherbewegungen bzw. -drücke nicht einfach sein.

Darum könnte sinnvoll sein, die Steuerungsprobleme auf eine kürzere Distanz zu reduzieren. Die durch das zeitweilige Schließen der Ventile ausgelösten Drücke könnten einfacher zu handhaben sein, wenn sie unmittelbar als Drehmoment auf den Rotor wirken würden. Möglich wird dies durch Unterteilung obigen Bewegungsraums in separierte Kanäle. In EVDLWT 36 sind solche beispielhaft dargestellt, links in einer Draufsicht und rechts im Längsschnitt.

Der Rotor (RO) ist dabei einfach als Kegel angelegt, drehbar um seine Systemachse (SA). Die Rotorkanäle (RK) sind im Rotor nach hinten gekrümmt, an ihrer hinteren Kante sind ´halb-herzige´ Erweiterungen angelegt für die Nebenströmung wie für die Luftblasen.

Wenn das Ventil am Ende des Kanals geschlossen wird, ergibt sich obige Beschleunigung des Mediums (hier z.B. des Wassers) im Drehsinn. Der tangentiale Druck wirkt sich dabei unmittelbar auf die gekrümmte Vorderwand des Kanals als Drehmoment aus. Das von oben nachdrückende Wasser wird in den Herzkammern aufgestaut und erzeugt dort Druckluft. Beim Öffnen des Ventils bläst diese das Wasser wieder aus, wobei sich erneut ein Drehmoment aus Rückstoß ergibt.

Der zeitweilige Rückstau von Wasser wirkt wie obige schräge Prallwände: das Wasser wird in seiner tangential nach außen gerichteten Bewegung gehemmt und damit in eine weiter einwärts gekrümmte Bahn gelenkt. Dabei verzögert sich das Wasser in Relation zu seinem Phantom-Körper, erfährt also Schub.

Die festen Bestandteile des Rotors zwischen den Kanälen stellen im Prinzip eine bumerangförmige Masse dar. Wie oben dargestellt wandert deren Phantom-Körper nach unten-außen, bewirkt also ebenso tangentialen Schub auf das Wasser, das seinerseits diesen Druck als Drehmoment an die Vorderwand seines Rotorkanals abgibt.

Rückstoß-Effekt
Bei einer Turbine sollte das Drehmoment an möglichst langem Hebelarm ansetzen, entscheidend ist also die Wirkung unten außen. Dort sollte der Kanal möglichst scharf nach hinten weisen. Andererseits erfordert der Rückschlag-Effekt das Nachdrücken einer möglichst großen Wassermasse in Abwärtsbewegung.

Beide Gesichtspunkte werden z.B. mit einer Form von Rotor und Kanal realisiert, wie in EVDLWT 37 dargestellt. Das Bild zeigt schematisch links einen Längsschnitt, mittig eine Draufsicht und rechts den Blick von außen auf den abgerollten Mantel des Rotors.

Im Gehäuse (GE) ist wiederum der Rotor (RO) drehbar um die Systemachse (SA) gelagert. Im Gehäuse befindet sich oben der Einlaß (hier etwas weiter außen angeordnet) und unten der Auslaß (wiederum als Ventil wirkend durch eine Abfolge von Öffnungen und geschlossener Wand gegenüber dem äußeren Ende der Kanäle). Die Kanäle könnten auch an der Unterseite des Rotors enden, wobei entsprechend der Auslaß an der Unterseite dieses Gehäuses anzubringen wäre. Die Aussenseite des Rotors könnte auch ´tailliert´ sein, entsprechend der Kontur der Kanäle.

Die Rotorkanäle (RK) weisen nach vorn eine durchgehende Wandung auf, nach hinten wieder herzförmige Erweiterungen mit den Luftblasen. Der Kanal verjüngt sich von oben nach unten. Die Erweiterungen im oberen Kanalbereich sind vorwiegend dazu geeignet, durch Nebenströmung unterschiedliche Geschwindigkeiten des Hauptstroms auszugleichen. Der wesentliche Rückstau durch pulsierende Bewegung wird aber nur in der Herzkammer direkt über dem Auslaß statt finden.

Der Kanal ist oben zunächst stark nach hinten gekrümmt, damit das Wasser langsam seine Fallgeschwindigkeit aufnehmen kann. Der Kanal wird dann nach innen geführt und weist zunehmend abwärts, damit das Wasser mit möglichst geringem Kraftaufwand die dortige Drehgeschwindigkeit des Rotors erreicht. Vorwiegend ist dort die Abwärtsbewegung, sodaß diese Wassersäule kinetischen Strömungsdruck in den unteren Abschnitt des Kanals einbringt.

Doppelter Effekt
Unten wird der Kanal relativ scharf nach außen und hinten gekrümmt. Damit würde frei abfließendes Wasser den Effekt des Rückstoßes bzw. Drehmoments wie bei normalen Turbinen erreichen. Hier nun aber kommt beim Schließen des Ventils oben beschriebener Rückschlag-Effekt hinzu.

Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Unterbrechung einer kontinuierlichen Strömung deren Wirkung nicht mindert. Die kinetische Energie dieser Strömung wird als Druckluft zwischengespeichert und, lediglich zeitlich versetzt, mit gleichem Effekt beim Öffnen des Ventils wieder freigegeben. Durch das zeitweilige Schließen kommt aber als Effekt hinzu, daß die herab ´fallende´ Wassermasse gegen die vordere Wandung des Kanals prallt und damit zusätzliches Drehmoment erzeugt.

Natürlich wird dieser Druckanstieg auch auf die Rückseite des Kanals wirksam und würde dort negatives Drehmoment ergeben. Der Druck kann dort aber nach oben in die Luftblase entweichen, wird sich als Druckanstieg im Medium geringerer Dichte auswirken, neutral hinsichtlich des Drehmoments (weil die Wände der Luftblase symmetrisch nach vorn und hinten weisen). Entscheidend ist aber die dynamische Betrachtung (anstelle der hier statisch abgebildeten Kontur des Kanals).

Obwohl diese Kanäle im Rotor nach hinten gekrümmt sind, bewegt sich das Wasser darin aufgrund der Rotordrehung stets in tangential vorwärts und abwärts weisende Richtung. Durch das Schließen des Ventils wird die abwärts gerichtete Stömung gestoppt (was deutlich erkennbar wäre, wenn der Kanal an der Unterseite des Rotors enden würde). Das aufgestaute Wasser wird damit nach vorn-aufwärts schwappen, wohin auch die Druckspitze aus diesem Rückschlag weist.

Bei einem Pump-Speicher-Wasserkraftwerk wird bei Energiebedarf elektischer Strom erzeugt und bei Überschuß an elektrischem Strom das Wasser wieder nach oben gepumpt. Was sich dort in stündlichem oder täglichem Rhythmus abspielt, wird bei dieser Turbine binnen Sekunden durchgeführt. Aber hier kosten die aufwärts gerichteten Druckspitzen wie voriges Hochschwappen von Wasser keine Energie, sondern bringen im Gegenteil zusätzliches Drehmoment.

Zusammenfassung
Hier wurden im Zusammenhang mit Turbinen zwei Aspekte untersucht, einerseits die Auswirkung pulsierender Bewegung und andererseits von Ätherströmungen und -drücken. Daraus resultierten wesentliche und neue Erkenntnisse hinsichtlich der Bewegungsabläufe wie wirksamen Kräfte in solchen Maschinen.

Damit werden sehr viel wirksamere konventionelle Wasserkraftanlagen baubar, wie vorige Konzeption in EVDLWT 37 beispielhaft aufzeigt. Damit erscheint auch die Realisierung eines autonomen Heimkraftwerks realistischer, analog zu Schaubergers Sogturbine bzw. Repulsine oder der Druckluft-Wasserturbine mit den Ergänzungen der Rückschlag-Turbine bzw. Puls-Turbine wie z.B. in obigem Bild EVDLWT 35.

Bei diesen Systemen ist nicht mehr die Menge bzw. Masse des durchgesetzten Mediums entscheidend, sondern die spezifische Art der Bewegung. Darum werden sich gerade mit gasförmigen Medien höchst erstaunliche Effekte erzielen lassen, bis hin zur Levitation. Wiederum sind dabei nicht die Kräfte des Mediums entscheidend, sondern die durch Strömung bzw. Drücke des Äthers verursachte Wirkungen.

Die wesentlichen Grundlagen für das Verständnis dieser Erscheinungen wurden in der Äther-Theorie dargestellt. Die dort aufgezeigten Aspekte wurden hier erstmals bei der Analyse dieser wellenförmigen Rotoren angewandt. Erstmals auch wurden diese Gesichtspunkte bei der Entwicklung obiger Konstrukte berücksichtigt (und entsprechend werden Rotorsysteme mit festen Körpern zu entwerfen sein).

Nicht zuletzt können diese Vorstellungen von den Eigenschaften des Äthers hilfreich sein, Schaubergers Experimente wie Aussagen besser verstehen und damit weitreichende Veränderungen erreichen zu können .


Evert / 24.02.2001

Nachtrag

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