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Schleudern und Schwingen |
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Hier werden die Untersuchungen des vorigen Kapitels ´Kornkreis´ fortgesetzt. Die Dateien dieses Kapitels hier sind ebenfalls im Download verfügbar. Damit könnten Sie diese Themen offline lesen oder ausdrucken.
Bahnverläufe
In vorigem Kapitel ´Kornkreis´ wurden diverse Bewegungsabläufe analysiert. Dabei ergaben sich apfelförmige Bahnen, ein- und ausdrehende Spiralbahnen, zuletzt auch schleifenförmige Bahnen.
Im Hintergrund stand stets, eine Konstruktion analog zum Kornkreisbild ´Dreifacher Halbmond´ zu erreichen. Die zuletzt entwickelte Exzenter-Ring-Maschine kam dem schon recht nah.
Deren Schleifenbahn wird hier nochmals untersucht. Es ist deutlich zu erkennen, daß teilweise erhebliche Beschleunigung auftritt. Das System sollte möglicherweise nicht so stark in einen zwanghaften Ablauf gepresst werden, sondern zusätzliche Freiheitsgrade aufweisen. Durch Einbringen weiterer Bauelemente wurde das erreicht und zugleich ergaben sich damit Bauelemente identisch zum Kornkreisbild.
Vor- und rückläufige Spiralbahn
Problematisch ist die Phase, in welcher die wirksame Masse den Rotorträger überholen soll. Der Schleuder-Effekt bringt die Masse nur bis etwa 165 Grad nach vorn, so wie das äußere Ende einer Peitsche niemals die Winkelstellung des Peitschen-Griffs überholen wird.
Aus diesem Grund (wie aus Gesichtspunkten des obigen Sechstagefahrertricks) wurde die obige Schwenk-Hebel-Maschine entwickelt, bei welcher die Masse auf vor- und rückläufiger Spiralbahn geführt wird. Nach dem Hinaus-Schleudern wird die Masse dabei wieder nach hinten, zurück-einwärts geführt. Hier wird dieser Effekt nochmals untersucht und analog zu obiger Dreifach-Hebel-Konzeption das essentielle Prinzip heraus gearbeitet.
Das entscheidende Kriterium dieses Bewegungsablaufes ist, daß die Masse relativ frei nach außen fallen kann. Die dabei gewonnene kinetische Energie wird dann ins System zurück gespeist. Indem die rotierenden Teile durch einen innen liegenden ´Engpaß´ geführt werden, wird die wirksame Masse wieder nach innen geholt - ohne Bremswirkung auf das System. Bei der Schwenkhebelmaschine erfolgte dieser Vorgang entlang einer exzentrischen Wandung (und Tests belegten dieses Konzept). Hier nun wurde dieser Ablauf durch eine dritte, exzentrische Kurbel erreicht (und entsprechende Maschinen könnten in unterschiedlichen Ausführungen realisiert werden).
Schwingende Kreisbahnen
Nach all diesen Untersuchungen und Überlegungen konnten nun endlich die Bewegungsabläufe des Kornkreisbildes befriedigend gedeutet werden. Das wesentliche Kriterium dabei sind
Schwingende Kreisbahnen, die Bewegung von Masse auf relativ großem Radius in Verbindung mit schwingenden Massen auf engem Raum.
Einerseits bewegen sich die Massen auf Kreisbahnen mit gleichförmiger Geschwindigkeit, durch zusätzliche Drehung des Gesamtsystems werden die Bahnen zu aus- und eindrehenden Spiralbahnen, auf welchen die Massen Beschleunigung und Verzögerung erfahren. Damit treten die oben beschriebenen Effekte des Hinaus- und Herein-Schleuderns auf.
Die oben geforderten Bewegungen werden damit auf raffinierte Weise erreicht und zugleich mit einfachsten Bauelementen. Nach diesem Erkennen der Bewegungsabläufe war es relativ einfach, eine dem entsprechende Maschine zu konzipieren.
Exzenter-Schwung-Maschine
Was zunächst so verwirrend am Kornkreisbild war und so schwierig zu analysieren, stellt sich nun als ein gravierender Faktor dar: durch die Formgebung und Kombination der Bauelemente wird die Wirkung der Trägheit praktisch immer auf die andere Seite verlagert (einfach gesprochen: aus Minus ein Plus gemacht). Die Kräfte werden beispielsweise per Hebel immer dort hin verlagert, wo sie im Drehsinn des Systems am besten wirken können.
Diese Exzenter-Schwung-Maschine ist somit eine weitaus elegantere und wirksamere Version obiger Schwenkhebelmaschine. Diese Maschine demonstriert auf einfachste Weise den Dreifach-Halbmond-Effekt. Techniker wie Physiker sind aufgefordert, diesen Motor zu bauen bzw. detailiert zu berechnen.
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entspricht wesentlichen Elementen des Kornkreisbildes. Das ´Rätsel´ des ´Dreifachen Halbmonds´ ist im wesentlichen gelöst. Man darf (oder sollte) dieses vereinfachte Kornkreisbild nach bauen. |
Die Bewegungsabläufe dieser Maschine sind schwierig zu erkennen. Eine einfache Animation soll das verdeutlichen. Aber auch in einer perfekten Animation oder gar an einer fertigen Maschine wird das Auge kaum den Bewegungen folgen können. Man könnte die Wirkungen leicht berechnen - oder muß einfach bauen.
Fotos
Um einen Eindruck von den Kornkreisbildern zu vermitteln, wurde eine Seite mit
Fotos eingefügt. Hier sind nur vier wiedergegeben, mehr davon sind per externem Link von der Link-Seite aus zu erreichen.
Dreifacher-Halbmond-Maschine
Die vorige Exzenter-Schwung-Maschine praktiziert den wesentlichen Effekt des Kornkreisbildes, enthält sechs der acht Elemente des Kornkreisbildes. Mit den zusätzlichen Elementen könnte der gegebene Effekt ein zweites mal eingesetzt sein. Die Bewegungsabläufe sind dann aber noch schwieriger darzustellen bzw. zu verstehen. Diese Konstruktion ist im Kornkreisbild deutlich vorgezeichnet, im Nachhinein glasklar zu erkennen. Dennoch werde ich einige Wochen brauchen, um das darzustellen.
Es ist also durchaus sinnvoll, zunächst diese noch relativ einfache Exzenter-Schwung-Maschine zu realisieren. Weil bereits dieser Motor eine der wesentlichen Quellen sauberer Energie sein kann. Ich werde nächstens dazu eine Animation erstellen. Ich bitte und hoffe, daß Theoretiker oder Praktiker zwischenzeitlich ihren Beitrag dazu leisten.
Ergebnis
Dieses Kornkreisbild erweckte in mir stets den Eindruck einer Konstruktionszeichnung. Wie viele andere suchte ich seit Jahren nach dem perpetuum mobile. Die Situation unserer Umwelt verlangt nach sauberer Energie. Also versuchte ich, dieses Kornkreisbild als Motor zu interpretieren. Hier im Internet habe ich in den letzten Monaten meine gedanklichen Entwicklungen dargestellt.
Nun konnte ich eine Konzeption von Bewegungsabläufen finden, wobei die erforderlichen Bauelemente exakt der Vorgabe dieses Kornkreisbildes entsprechen. Ich habe dabei viele Behauptungen aufgestellt und es sind auch einige Irrwege enthalten. Andrerseits haben sich einige meiner Behauptungen bestätigt (auch meiner Fluid-Technologie, wenngleich alle nur ansatzweise), nicht alle meiner Überlegungen und Schlußfolgerungen sind also komplett falsch.
Aber nur diese gedankliche Anregungen in diesem Umfang hier kann ich leisten. Alles andere müssen Leute mit besseren Kenntnissen oder technischer Ausrüstung - oder schlicht mit Geld und Durchsetzungswillen - beitragen. Ich kann nur hoffen, daß einigen diese Vorstellungen hier interessant genug erscheinen, um die Weiterarbeit in diese Richtung aufzunehmen.
Evert / 17.03.2000