Alfred Evert
Dreifach-Kurbel-Konzeption - Animation

Mit dieser einfachen Animation können drei Bewegungen beobachtet werden:

Rotorträger-Kurbel
Um die Systemachse dreht sich der Rotorträger, die blaue Gerade hier. Diese Drehung ist gleichförmig (was erreicht wird, indem mehrere Module eingesetzt werden, jeweils mit entsprechend versetzter Exzentrik). Die Masse dieser Kurbel ist ohne Wirkung.

Exzenterträger-Kurbel
Um die Exzenterachse dreht sich der Exzenterträger, die rote Gerade hier. Diese Drehung ist ungleichförmig: links dreht er langsamer, beschleunigt oben, überholt rechts den Rotorträger mit hoher Geschwindigkeit, eilt unten dem Rotorträger voraus, wird langsamer und damit links vom Rotorträger wieder überholt. Die ungleichförmige Bewegung ist durchaus wirksam in diesem System.

Rotor-Kurbel
Jeweils außen in diesen Trägern ist drehbar gelagert die Rotorkurbel, hier die grüne Gerade, an deren Ende die wirksame Masse sein soll. Die Stellung bzw. Drehbewegung dieser Kurbel ergibt sich aus den relativen Positionen obiger Träger. Während einer Systemdrehung führt diese Kurbel einen ´Salto´ aus. Links ist der innere Totpunkt, in einer flachen Kurve wird die Masse nach außen geführt, mit zunehmender Geschwindigkeit hinaus geschleudert, um rechts maximale Geschwindigkeit zu erreichen.

Diese hohe kinetische Energie zerrt nun den wesentlich langsameren Rotorträger hinter sich her, die Masse wird durch den Exzenterträger nach innen ´geschleudert´ und links wieder zum inneresten Bahnpunkt geführt.

Grundlegendes Prinzip
Dieser prinzipielle Bewegungsablauf ist die Grundlage zur Nutzung des Schleuder-Effektes, d.h. der Trägheitskraft durch Maschinen. Dieses Prinzip gilt auch dann, wenn die diversen Lager hier vielfältig ineinander geschachtelt werden. Die Konzeption nachfolgender Maschinen zeigt also keinesfalls mehr dieses wilde ´Gestänge-Gewirr´, wohl aber gelten noch immer diese prinzipiellen Überlegungen hinsichtlich der Kraftwirkungen des Hinaus- wie Herein-Schleudern.

Evert / 18.02.2000