Zeichnung Schwerkraft-Konverter

Grüter-Blasius hat eine schwer verständliche Konstruktion von Auftriebskörpern, Seilzügen und Umlenkungen vorgestellt. Einen analogen Bewegungsablauf weist diese Maschine auf.
Basis ist die obige Drehhubkolbenmaschine, ergänzt um einen umlaufenden Kanal. Das Fluid wird während einer Drehung praktisch von einem Zylinder in den andern gefördert.
Die herzförmige Gestaltung des Kanals ergibt eine reibungsfreie Strömung (was erstaunlicherweise schon die alten Römer wußten), gerade bei pulsierender Strömung. Dieser Kanal sperrt allerdings in eine Richtung.
Der Kolben muß hier möglichst leicht gebaut sein. Wenn er unten ist, erfährt er Auftrieb.
Über das Getriebe des Systems wird diese Auftriebskraft in Drehung (hier im Uhrzeigersinn) umgesetzt. Dann ergibt sich ein Ungleichgewicht, das beschleunigend auf die Drehung des Systems wirkt. Es wird eine waagrechte Position des Kolbens erreicht, danach analoge Phasen. Aus statischer Sicht ist das System neutral.
Wenn man jedoch die Trägheit der Massen betrachtet, dann bleibt das System in der neutralen Position keinesfalls stehen. Die Wassermasse will links im Zylinder nach oben, rechts aber nach außen-unten.
Man muß ferner die Strömungsverhältnisse im Kanal betrachten. In der neutralen Position ist die größte Geschwindigkeit im unteren Kanal gegeben, auslaufend bis zur senkrechten Position. Nur in der senkrechten Stellung kann bei fast ruhendem Wasser im Kanal die Auftriebskraft wirksam werden.
Mit diesem System wird damit die Gravitationskraft in Form des Auftriebs zeitweise ´ausgeschaltet´ oder zumindest verringert. Darum wird dieses Ding sich wohl tatsächlich fortwährend drehen. Stellen Sie das fest, indem Sie dieses Spielzeug bauen. Auf dem Schreibtisch jeden Dampfmaschinenenergieerhaltungssatzfanatikers hätte es einen würdigen Platz.


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