Projekte - Wind- und Wasserkraftanlagen

In der Ausarbeitung zu Wind- und Wasserkraftanlagen wurden drei Konzepte vorgestellt, basierend auf Konstruktionselementen der Fluid-Technologie, angepaßt und ergänzt um wesentliche Elemente für diese Anwendungen.

Zum einen wird die Drehhubkolbenmaschine hier als Turbine mit senkrecht stehender Achse eingesetzt. In einem Turm ist die dem Wind zugewandte Seite weiträumig offen, die Luft wird tangential in runde Einlaßbereiche geleitet, von dort in die Zylinder und hinten am Turm in relativ schmalen Düsen abgesaugt. Ein weit nach oben reichender ´Rüssel´ des Turmes bewirkt zusätzlichen Sog.

Diese Konstruktion ist relativ groß und wird darum nur schwer zu realisieren sein. Andrerseits wäre diese Windanlage kompakter als die bekannten Windflügel. Zeichnung Windturm

Eine sehr wirkungsvollen Konzeption wird hier ´Fisch-Kraftanlage´ genannt. Dabei werden aus der Fahrzeugerfindung die Konstrukte des Auftriebskörpers mit den Düsentragflächen kombiniert.

Um effektivere Anlagen zu bauen, muß man einfach ´mehr Wind´ bzw. schnellere und besser geordnete Strömungen schaffen. Das kann nur mittels Sog erreicht werden.

Zudem muß die mittig anstehende Strömung nach außen gelenkt werden, damit sie an längerem Hebelarm wirksam werden kann. Das wird schon bei einer ´Windflower´ in Amerika mit doppelter Ausbeute erreicht.

Hier wird nun der (fischförmige) Auftriebskörper eingesetzt, an dessen Bug eine Drallströmung ausgelöst, durch ringförmige Tragflächenprofile mittels Düseneffekt und Sogwirkung im achterlichen Bereich des sich verjüngenden Fisches eine wesentlich verstärkte Strömung mit Drall erzeugt. Der Wind eines umfangreichen Bereiches wird damit konzentriert.

Der Rotor ist achterlich angeordnet, die Flügel werden durch den Drall in wirkungsvollem Winkel angeströmt. Diese Flügel werden analog der Düsentragflächen gestaltet. Die Luft wird durch die Kanäle mittig angesaugt und damit der Sog um den Fisch nochmals verstärkt. In den Kanälen wird durch die Rotation die Luft zentrifugiert und durch die Düsen nach außen geschleudert an den Flügeloberseiten. Damit wird der Auftrieb entscheidend verstärkt.

Mit dieser Konzeption werden die Effekte des Auftriebskörpers kombiniert mit der Technik der Düsentragflächen. Erste Funktionsmodelle sind im Bau und belegen die prinzipielle Tauglichkeit dieser Konzeption. Wind- und Wasserkraftanlagen dieser Art werden mehrfach effektiver sein als die bekannten. Zeichnung Fisch-Kraftanlage

Eine dritte Version wird hier Potential-Ringwirbel- oder Druckschaufelsystem genannt. Dabei wird in einem weiten Einlaßtrichter eine Potentialwirbel erzeugt. Dazu wird im Trichterauslauf per Rohrpumpe Fluid beschleunigt, zunächst also Energie aufgewandt. Das Fluid strömt dann über einen Kegel fächerförmig nach außen.

In diese starke Strömung wird ein Nebenstrom eingesaugt, damit der Potentialdrallwirbel im Trichter nochmals intensiviert.

Die gesamte Strömung wird nun umgelenkt (also gegen die Richtung der ursprünglichen Strömung) durch vollkommen neuartige Druckschaufeln. Diese Schaufeln sind zahnförig in eine Beugung eingebettet. Sie weisen damit keine Rückseite auf. Der gesamte Strömungsdruck wird damit ausschließlich per Druck in mechanische Drehbewegung umgesetzt.

Im Auslauf wird eine Teilströmung zurück geführt in Form eines Ringwirbels und deren Masse wird ebenfalls durch die primäre Strömung eingesaugt, steht also nochmals zur Umlenkung an den Schaufeln zur Verfügung. Zeichnung Potential-Ringwirbel-Kraftanlage

Mit dieser Konzeption werden zwei Wirbelformen integriert, ein Potentialwirbel und um dessen engen Bereich ein Ringwirbel (einem Modell vom Aufbau der Atome entsprechend).

Hier wird abwechselnd die Wirkung des Soges und des Druckes in optimaler Weise eingesetzt. Die anstehende Strömung ist praktisch nur auslösende Kraft, die wesentliche Energie aber kommt aus den bekannten Effekten der Selbststabilisierung und -beschleunigung dieser Wirbelformen. Anlagen dieser Konzeption müssen wirkungsvoller sein als bekannte.


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