| Alfred Evert | 30.11.2008 |
07.12. Zusammenfassung
Freie Energie aus Fliehkraft
Die Suche nach Möglichkeiten zur Nutzung Freier Energie beginnt meist mit rein mechanischen Systemen. Es gibt z.B. unzählige Versuche von ´Rädern´, mit welchen ein Ungleichgewicht erreicht, d.h. Gravitationskraft genutzt werden soll. Aber die Hebelgesetze sind unerbittlich. So waren auch viele meiner Vorschläge z.B. zum ´Bessler-Rad´ von Wunschdenken dominiert - mit Ausnahme z.B. des ´Rhönrads´, das ich noch immer für tauglich erachte. Im Prinzip aber sehe ich Fluid-Maschinen als besser geeignet, weil mit Flüssigkeiten ´formbare Masse´ und bei Gasen zudem variable Dichte gegeben sind.
Flüssigkeiten sind tausendmal dichter als Gase, insofern könnte man wasser- oder öl-betriebene Maschinen kleiner bauen. Je geringer der Radius, desto höher ist die Fliehkraft. Deren enorme Kräfte sind in vielen Anwendungen ´lästig´, sollten aber bei geschickter Anordnung ebenso hohen Nutzen bringen können. In vorigem Kapitel 07.05. Zentrifugal-Schub-Motor sind dazu einige Vorschläge dargestellt.
Wie z.B. bei der Mazenauer-Maschine oder dem Clem-Motor wird dabei ein konische Turbine verwendet. Weil Druck in Drehmoment umzusetzen ist, sollten die Schaufeln nur eine Druckseite und keine Sogseite aufweisen. Dies ist machbar durch zahnförmige Vertiefungen, welche spiralig um diesen Konus verlaufen, wie schematisch in diesem Bild 07.12.01 rechts dargestellt ist.
Bei der in diesem Bild links skizzierten Maschine fließt nur ein Teil der Masse durch die Vertiefungen, während der andere Teil entlang der Gehäusewand auf direktem Weg zum großen Radius drängt. Diese Teilmasse drückt indirekt auf die diagonal stehenden Flächen und es wird damit Drehmoment generiert.
Fliehkraft ist damit tatsächlich in Antrieb umzusetzen, allerdings ist Fliehkraft nicht kostenlos, sondern erfordert zuvor die Beschleunigung von Masse. In vielen Experimenten konnte schnelle Strömung mit relativ geringem Aufwand erreicht werden, z.B. durch Selbst-Beschleunigung in Sogbereiche hinein. Andererseits hing bei vielen Experimenten danach das Wasser bzw. Öl ´wie Blei´ an den Wandungen, d.h. das Problem bei solchen Maschinen ist die Rückführung von Masse auf kleinen Radius. Außerdem sollte das Fluid auf seinem Rückweg keine Geschwindigkeit verlieren.
In dieser Konzeption wurde dazu ein aufwändiges System von Auslass- und Einlass-Kanälen entwickelt. Die Bewegung ist darin z.B. so zu lenken, dass Masse nicht gegen ihre Fliehkraft wieder zum Einlass an engem Radius geführt wird. Das Fluid fließ auf dem gesamten Rückweg fast gleich schnell, so dass die Pumpe nur die Reibungsverluste auszugleichen hat. Die Trägheit bewegter Masse bzw. deren Fliehkraft wird also durchaus nutzbar zu machen sein, allerdings aufwändige Konstruktionen erfordern.
Nutzbare Energie aus Rückschlag
Diese (Wieder-) Beschleunigung von Masse könnte ohne Einsatz externer Energie erreicht werden nach dem Prinzip des Hydrostatischen Widders, wie in den Kapiteln 07.07. Rückschlag-Zentrifuge und 07.08. Widder-Motor ausgeführt wurde. Das Prinzip des Hydrostatischen Widders ist in Bild 07.12.02 unten skizziert.
In einem Fallrohr fließt Wasser abwärts bis ein Ventil schlagartig geschlossen wird. Daraus resultiert eine Druckwelle, welche mit Schallgeschwindigkeit in der Wassersäule zurück läuft. In der originalen Anwendung wird diese Druckwelle dazu genutzt, Wasser in einem Steigrohr hoch zu pumpen, höher als das Wasser im Fallrohr steht. Danach wird das Ventil im Fallrohr wieder geöffnet und ein Ventil im Steigrohr geschlossen. Diese altertümliche Maschine erreicht einen Wirkungsgrad bis zu 70 Prozent.
Bei obiger Rückschlag-Zentrifuge bzw. Widder-Motor (wie z.B. oben in diesem Bild im Längsschnitt skizziert) wird das Öffnen und Schließen per ´Drehventil´ erreicht, indem Öffnungen des Rotors entlang einer Gehäusewand gleiten, welche teilweise eine geschlossene Fläche aufweist und teilweise einen Abfluss zulässt. Bei geöffnetem Ventil fließt das Wasser vorwärts-auswärts aus dem Rotor ab. Wenn eine Rotor-Öffnung zum geschlossenen Teil der Gehäusewand kommt, wird die Strömung abrupt beendet, so dass sich voriger vehemente Rückschlag ergibt.
Der Strömungsdruck wird gespiegelt, so dass diese Druckwelle vorwärts-einwärts gerichtet ist. Auch in Wasser repräsentiert die Druckwelle eine kurzfristige Kompression, die sich danach wieder entspannt. Es ist also eine kurze Vorwärtsbewegung gegeben, gefolgt von einem Stillstand oder gar einer Rückwärtsbewegung. Beim Hydraulischen Widder hebt der Rückschlag das Wasser im Steigrohr an bzw. wirft es im Fallrohr etwas zurück. Letztlich aber ´verpufft´ die Energie an den Wasser-Oberflächen. Hier nun läuft diese Druckwelle innerhalb des Rotors rundum. Jede Druckwelle schiebt damit das Wasser etwas im Kreis herum, jede folgende Druckwelle trifft auf bereits rotierendes Wasser. Nach kurzer Zeit ist alles Wasser innerhalb des Rotors in Rotation, d.h. weist nun Fliehkraft auf. Das Wasser wird damit entlang der konusförmigen Wand zum größeren Radius gedrückt und fließt aus den Öffnungen hinaus in Bereiche geringeren Drucks.
In diesen Maschinen wird also Trägheit genutzt in Form von Fliehkraft, welche entlang diagonal stehender Wände eine Strömung ergeben. Diese kann an entsprechenden Turbinen-Schaufeln zumindest teilweise in Drehmoment überführt werden. Wenn andererseits diese Strömung abrupt gestoppt wird, ergibt sich Verzögerung binnen tausendstel Sekunden, womit enorme Kräfte auftreten. Die periodisch im Rotor umlaufende Druckwellen beschleunigen das Wasser im Drehsinn des Systems. Experimente haben zwischenzeitlich diese theoretischen Überlegungen bestätigt. Problematisch allerdings hat sich die Formgebung und Anstellung der Turbinen-Schaufeln erwiesen.
Schaufelloser Widder-Motor
In anderen Experimenten hat sich gezeigt, dass Turbinen ohne Schaufeln die beste Lösung sind, weil die Strömung dabei nicht wesentlich verzögert wird und Drehmoment nur aus Reibung an relativ glatter Oberfläche abgeführt wird. Als Ergänzung zu vorigen Maschinen soll mit Bild 07.12.03 darum ein Widder-Motor ohne Schaufeln diskutiert werden.
Auf einer senkrechten Welle (dunkelrot) ist eine Turbine T (rot) befestigt. Sie besteht aus einem mittigen konusförmigen Kern und einem Hohl-Kegel. Oben sind diese beiden Bauelemente verbunden durch z.B. zwei Stege, die leicht angestellt sind, so dass sie als Pumpe P (hellgrün) arbeiten und Wasser nach unten in den rundum verlaufenden Kanal drücken. Unten sind beide Bauelemente durch eine diagonal stehende Scheibe verbunden, welche Öffnungen aufweisen, durch welches Wasser abfließen kann.
Gegenüber dieser Turbinen-Unterseite befindet sich eine entsprechende Gehäuse-Scheibe, welche ebenfalls Öffnungen aufweist, teilweise aber eine geschlossene Fläche darstellt. Während die Turbinen-Öffnungen entlang dieser Gehäuse-Scheibe gleiten ergibt sich phasenweise ein offenes Ventil OV (rechts) und ein geschlossenes Ventil GV (links). Das Wasser wird also zeitweilig aufgrund Fliehkraft nach unten-außen abfließen, wie bei A skizziert ist. Andererseits ergibt sich dieser Rückschlag B, welcher innerhalb des Rotors im Drehsinn vorwärts eilt.
Dieser Rückschlag läuft auch innerhalb dieses Hohl-Kegels zurück nach oben und wird dort wieder abwärts gespiegelt. Insgesamt wird damit das Wasser innerhalb des Rotors in Drehung versetzt. Bei geöffnetem Ventil drückt die gespiegelte Druckwelle das Wasser vehement durch die Öffnungen. Die Öffnungen in der Turbine wie im Gehäuse müssen dazu flach verlaufende Ränder aufweisen, wie in diesem Bild ganz unten skizziert ist. Es gibt in dieser Turbine also keinerlei Schaufeln, das schnell drehende Wasser bewirkt nur über Reibung an der Innenwand der Turbine ein nutzbares Drehmoment.
Laval-Düsen im Wind-Turm
Bereits im vorigen Teil wurden im Kapitel 06.03. Überschall-Motor die Bewegungsabläufe dargestellt, welche zur Ausbildung überschall-schneller Strömungen in Laval-Düsen führen. In den Engstellen ergeben sich gehäuft Mehrfach-Kollisionen, wobei z.B. zwei Moleküle ihre Bewegungsenergie zeitgleich auf einen Dritten übertragen. Dieser ´Raser´ fliegt mit überhöhter Geschwindigkeit in die nachfolgende Ausweitung und kommen in dieser relativen Leere weit voran. Die beiden energie-abgebenden Moleküle verbleiben im Engpass mit relativ geringer Geschwindigkeit. Diese ´Steher´ bieten geringen Widerstand bei nachfolgenden Kollisionen, haben also gute Chancen nun ihrerseits zeitgleich getroffen und mit hoher Geschwindigkeit als ´Raser´ zum Auslass zu fliegen.
Die Effizienz dieser Laval-Düsen ist in vielen technischen Anwendungen erprobt. Auch bei diversen Experimenten zu Vorschlägen aus vorstehenden Kapiteln konnten damit Strömungen hoher Geschwindigkeit bei geringem Energie-Einsatz erzielt werden. Im Kapitel 07.06. Windturm-Stromgenerator wurden diverse Vorschläge diskutiert, diese Effekte zur Generierung mechanischen Drehmoments mit möglichst einfacher Technik zu realisieren. Bild 07.12.04 zeigt als Beispiel einen Querschnitt durch einen Windturm.
Als Pumpe P (grün) dient ein runder Zylinder, an dessen Oberfläche per Haftreibung die Luft im Drehsinn (links-drehend) mit gerissen wird. Diese schaufel-lose Pumpe lässt sich natürlich sehr leicht drehen. Als Turbine T (rot) dient ein Hohlzylinder mit etwas größerem Durchmesser. Selbst bei nur runder, glatter Oberfläche würde diese Turbine durch die Luftströmung ebenfalls in Drehung versetzt. Allerdings ergäbe sich dabei ´Schlupf´, so dass nicht das komplette Drehmoment übertragen wird.
Die Oberfläche der Turbine ist nun aber so gestaltet, dass Engstellen gebildet werden, jeweils gefolgt von Ausweitungen. Vor den Engstellen wird die Luft aufgestaut, d.h. dort wird Drehmoment von der Pumpe auf die Turbine übertragen. In den Engstellen herrscht relativ hohe Dichte und es finden dort häufiger diese Mehrfach-Kollisionen statt. Die schnellen Partikel fliegen in die nachfolgende relative Leere der Ausweitung und prallen letztlich auf die diagonal stehende Fläche vor dem nächsten Engpass, d.h. erzeugen zusätzlichen Schub.
Generell ist der Massedurchsatz vor und nach einer Laval-Düse natürlich gleich groß. Allerdings ist die kinetische Energie der schnellen Strömung nach der Engstelle wesentlich erhöht. Diese Energie wird teilweise per Reibung an die Oberflächen der Turbine wie auch der Pumpe übertragen. Zum andern drücken diese Partikel in den nächsten Engpass. Der statische Druck der dort dichten Luft drückt gegen die diagonal stehende Turbinen-Wand. Mit dieser Anordnung wird also der Beschleunigungs-Effekt der Laval-Düsen per einfacher Technik unmittelbar genutzt. Allerdings wird nur durch umfangreiche Tests heraus zu arbeiten sein, welche Kontur und welche Abstände bei welchen Drehzahlen optimale Ergebnisse liefert.
Schauberger-Repulsine Re-Design
Hinter dem Engpass von Laval-Düsen fliegen Partikel mit hoher Geschwindigkeit (sogar überschall-schnell), allerdings je Zeiteinheit relativ wenige, so dass im erweiterten Raum des Auslasses relativ geringe Dichte gegeben ist. Diese schnelle und dünne Strömung ist ideal zur Bei-Mischung von ´Falschluft´ analog zur Wasserstrahlpumpe. Aus einem seitlichen Einlass direkt hinter dem Engpass werden Partikel zufällig, im Rahmen normaler molekularer Bewegung, in den Auslass-Bereich hinein gestoßen. Auch diese Partikel bewegen sich mindestens mit Schallgeschwindigkeit, real etwa mit 500 m/s. Weil im Auslass relativ wenige Partikel noch schneller davon fliegen, treffen diese zusätzlichen Partikel auf keinen Widerstand. Auf diese Weise kann hinter dem Engpass nicht nur schnelle Strömung generiert, sondern auch erhöhter Massedurchsatz erreicht werden.
Ein ´Klassiker´ der alternativen Strömungslehre bzw. Forschung zur Freien Energie ist Schaubergers Repulsine. Zu deren Funktionsweise gibt es viele Untersuchungen und Vermutungen, auch hinsichtlich der eingesetzten Materialien. Nach meinen Überlegungen zur Fluid-Technologie (sowie aufgrund ´seltsamer´ Erscheinungen diverser Experimente) habe ich nach Jahren wieder einmal versucht, diese Maschine zu analysieren. Die wellenförmigen Scheiben stellen rundum verlaufende Verengungen und Ausweitungen dar - und durch Schlitze konnte auch zusätzliche Luft in den Kanal zwischen beiden Scheiben einfließen.
Um den Beschleunigungs-Effekt der Laval-Düsen inklusiv erhöhtem Masse-Durchsatz mittels ´Falschluft´ technisch möglichst klar abbilden zu können, schlage ich ein Redesign der Schauberger-Repulsine vor, wie z.B. in Bild 07.12.05 skizziert. Die Maschine sollte symmetrisch angelegt sein, damit die zusätzliche Luft von beiden Seiten zugeführt wird. Nahe der Systemachse sind beidseits Pumpen (grün) zu installieren, welche Luft in den Bereich des ersten Engpasses (dunkelblau) drücken. Direkt hinter dem Engpass wird seitlich Luft zugeführt in den erweiterten Raum (hellblau). Beide Strömungen werden im nächsten Engpass wieder aufgestaut.
Innen wird die Luft mit-gerissen im Drehsinn, d.h. sie verlässt den Engpass vorwärts-auswärts gerichtet. Da die Partikel dort überhöhte Geschwindigkeit aufweisen, fliegen sie schneller vorwärts als der Rotor dreht. Von Engpass zu Engpass wird die Strömung schneller und bis zur Schallgeschwindigkeit folgt auch die Zusatz-Luft dieser Bewegung aus ´eigenem Antrieb´. Diese schnelle Masse treibt letztlich den Rotor im Drehsinn vorwärts, per Haftreibung an den Oberflächen, besonders durch Andruck vor den Engpässen. Zusätzliches Drehmoment kann auch durch Umlenkung an Schaufeln am äußeren Rand der Turbine abgenommen werden.
Es wird glaubhaft berichtet, dass eine Schauberger Repulsine durch das Werkstatt-Dach davon flog. Trotz vieler Bemühungen konnte diese Maschine aber nicht wieder funktionsfähig nachgebaut werden. Das vorige Redesign ist konsequent reduziert auf einerseits den Beschleunigungs-Effekt der Laval-Düsen und andererseits auf das Prinzip der Wasserstrahlpumpe. Beide Funktionen sind bekannt und bewährt, also müsste ein Nachbau nach diesen Prinzipien endlich wieder eine funktionsfähige Repulsine ergeben.
Taifun im Rohr
Ebenso klar ist die Selbst-Beschleunigung eines Wirbelsturms, wobei im Zentrum relativ schnelle Strömung herrscht, in welches aus der weiten Umgebung diagonal zusätzliche Luft hinein fließt. Im Zentrum ist relativ geringer statischer Druck gegeben, so dass der hohe statische Druck des Umfeldes den Wirbel zusammen drückt und im Drehsinn beschleunigt. Der stärkste Zufluss erfolgt entlang des Bodens und andererseits muss Luft oben seitlich abfließen können. Der Effekt von Selbst-Beschleunigung solcher Potentialwirbel muss auch maschinell nachzubilden sein.
In Kapitel 07.10. Taifun-Motor wurde dazu eine besonders kompakte Bauweise vorgestellt, deren Längsschnitt in Bild 07.12.06 oben schematisch skizziert ist. Der Luft-Durchsatz wird durch zwei Pumpen gewährleistet. Die Luft wird in das System hinein gedrückt und in Drehung versetzt durch eine Einlass-Pumpe EP (grün), andererseits wird die Luft durch eine Auslass-Pumpe AP aus dem System abgesaugt. Über einen Rücklauf-Bereich R fließt die Luft zurück zum Einlass.
Mittig ist eine Turbine T (rot) installiert, um welche die Luft rotiert. Die Turbine ist konusförmig, so dass die Luft zum dünnen Ende hin zunehmend schneller dreht. Die Rotation wird beschleunigt durch seitlichen Zufluss E aus dem Rücklauf-Bereich. Um die Turbine herum könnten auch ´Düsen-Scheiben´ DS des Gehäuses installiert sein. Es werden damit Engpässe gebildet im Sinne von Laval-Düsen, so dass diese rotierende, vorwärts-einwärts gerichtete Strömung nochmals beschleunigt wird. Durch Haftreibung an der Turbinen-Oberfläche sowie durch Turbinen-Schaufeln am Auslass wird ein nutzbares Drehmoment generiert.
Das Unternehmen ´Rockwell-Scientific-Research L.L.C.´ präsentiert im Internet ´The Advanced Aerodynamic Air Turbine Engine AATE´, welche in diesem Bild unten wiedergegeben ist. Diese soll angeblich auf Schaubergers Erkenntnissen zu Wirbelsystemen basieren, andererseits könnte den vagen Andeutungen zufolge diese Maschine sehr wohl nach obigen Prinzipien arbeiten. Auf jeden Fall wird durch die Sog-Wirkung einer Pumpe am Auslass (hier jeweils rechts) eine relative Leere generiert, in welche die Luft-Partikel aufgrund normaler molekularer Bewegung hinein fallen. Anstelle normaler chaotischer Bewegung ergibt sich eine geordnete Strömung, hier der schnellen Rotation auf engem Raum. Die gegebene Energie molekularer Bewegung wird damit zeitweilig überführt in kinetische Strömungs-Energie, welche per Drehmoment extern nutzbar ist (andere Interpretation siehe unten).
Einkopplung von Raum-Energie
Es sind Experimente namhafter Institute bekannt, wo schnell rotierende Masse einen deutlich messbaren Gewichtsverlust aufweisen und andere seltsame Erscheinungen durch Wände und Decken hindurch auftreten. Auch bei Experimenten zu einigen meiner Vorschläge (wie auch anderer Forscher) ergaben sich Erscheinungen, die rein fluid-mechanisch nicht zu erklären sind. Es muss zur ´Einkopplung von Raum-Energie´ gekommen sein (bzw. von ´Nullpunkt-Energie´ oder eines ´Torsionsfeldes´). Für mich existiert keine abstakte Energie und kein abstraktes Feld, sondern nur eine Substanz namens Äther in Form eines teilchen- und damit zugleich lückenlosen Plasmas und alle materiellen Erscheinungen, Kräfte und physikalische Felder etc. sind nur Wirbelsysteme von Äther im Äther.
Allerdings ist in diesem lückenlosen Plasma nicht beliebige Bewegung möglich, sondern prinzipiell nur ein Schwingen aus vielfach überlagerten Kreisbewegungen. Eine der grundlegenden Bewegungsmuster sind die ´Potential-Wirbel-Wolken´, deren prinzipieller Bewegungsablauf in dieser Animation visualisiert sind. Dieses Bewegungsmuster tritt in unterschiedlicher Größe auf, als Spiral-Galaxis, als Sonnensystem oder auch als Elektron. Die wesentlichen Bewegungen erfolgen ein- und auswärts sowie zugleich auf- und abwärts. Um den Äquator findet damit ein Schwingen auf diagonaler Ebene statt.
Freier Äther ist in fortwährender Bewegung aus unzähligen Überlagerungen, bewegt sich also auf ´wirren´ Bahnen (Spiralknäuelbahnen), allerdings auf kleinsten Radien, also in Form ´feiner Vibrationen´. Gebundener Äther ist ein lokal begrenztes Bewegungsmuster, auf gestreckten Bahnen, also in Form von ´grobem Schwingen´. Materielle Partikel wie die der Luft oder der Rotoren sind solche Wirbelsysteme, deren Struktur durch den relativ ´ortsfesten´ Freien Äther wandern.
Wenn materielle Partikel kontinuierlich auf gleicher Bahn sich bewegen, übernimmt auch der dortige Freie Äther zumindest teilweise diese Bewegungsmuster. Andererseits beeinflusst natürlich eine solche generelle ´Äther-Strömung´ auch die Wanderung der darin schwimmenden Wirbelsysteme. Wenn man eine gezielte Wechselwirkung zwischen materiellen Partikeln und dem Äther als solchem erreichen will, muss man ein ´gängiges´ Bewegungsmuster wählen, z.B. in Form obiger Potential-Wirbel-Wolke bzw. bevorzugt der dortigen Bewegung im Bereich des Äquators.
Äther-konformes Schwingen
Im Kapitel 07.11. Torsionsfeld-Generator sind einige Rotoren vorgestellt, welche diese bevorzugte Bewegungsform generieren können. In Bild 07.12.08 sind deren prinzipielle Formen im Längsschnitt schematisch skizziert.
Während einer Drehung sollte also ein Schwingen ein- und auswärts und zugleich auf- und abwärts erfolgen. Ein ´Flügel-Turm´ A weist speziell geformte, zwei-blättrige Propeller auf, wobei ein Flügel die Luft abwärts und der andere die Luft aufwärts führt. Die Propeller sind zueinander versetzt (also nicht vertikal übereinander wie in diesem Bild), so dass sich eine diagonal verlaufende Wellenbewegung ergibt.
Alle Luft-Partikel bewegen sich dort synchron, so dass auch der dortige Äther generell dieses Bewegungsmuster übernimmt. Durch Überlagerung bewegt sich aller Äther auf einer ´Bahn-mit-Schlag´ - und diese geordnete Äther-Bewegung ihrerseits ergibt einen Schub im Drehsinn des Systems, nicht nur auf die Luft-Partikel, sondern auch auf das Material des Rotors selbst.
Dieses generelle Schwingen des Äthers im Umfeld des Rotors kann auch direkt durch die Atome des Rotors ausgelöst werden, z.B. wenn ein ´Diagonal-Scheiben-Turm´ B schnell drehend ist. Die groben Ätherwirbel der Materie bewegen sich relativ zum ortsfesten Äther ein- und auswärts sowie auf- und abwärts, so dass auch das feine Schwingen des umgebenden Freien Äthers synchron dazu schwingen wird. Analog dazu könnte der Rotor auch in Form eines ´Spiral-Nut-Turmes´ C gebaut werden. Bei diesem wird zusätzlich eine Luftströmung spiralig aufwärts existieren.
Generell bewegt sich Äther vielfach schneller als dieser Rotor dreht, womit seine Atome fortwährend durch den ´Schlag´ unzähliger kleinster Schwingungen vorwärts getrieben wird. Dieser Schlag ist generell aufwärts gerichtet, so dass sich die beobachtete ´Levitation´ ergibt. Gegenüber den runden Zylindern entsprechender Experimente werden die obigen Rotoren sehr viel deutlicher diese ´Kopplung mit Raum-Energie´ zeigen. Diese Rotoren verstärken tatsächlich ein ´Torsionsfeld´ mit äther-adäquatem Bewegungsmuster.
Bei diversen Maschinen der Fluid-Technologie wurde die Energie der chaotischen molekularen Bewegungen nutzbar, indem per Sog geordnete Strömungen generiert wurden. Analog dazu wird hier die normalerweise ´chaotische Vibration´ Freien Äthers in ein strukturiertes Bewegungsmuster überführt. Darin werden die groben Wirbel materieller Teilchen vorwärts ´gespült´, hier im Drehsinn des Systems. Die unendlich große Bewegungsenergie allen Äthers aus weitem Umfeld wird damit partiell per mechanischem Drehmoment nutzbar - was durchaus in einigen Experimenten, mehr oder weniger zufällig, sich ereignet hat. Allerdings waren diese Ergebnisse bislang nicht reproduzierbar - was aber mit obigen äther-adäquaten Prozessen nun durchaus machbar wird.
Strom aus geordneter Äther-Bewegung
Weil dieses Bewegungsmuster der Potential-Wirbel-Wolken so stabile und weit verbreitet ist, tritt es auch flächig auf oder z.B. auch rund um einen Draht. Diese Erscheinung wird ´elektrische Ladung´ genannt. Auch dieser Wirbel-Teppich besteht natürlich aus Äther und wird damit auch durch den umgebenden Äther beeinflusst. Wenn sich dortiger Äther auf ´Bahnen-mit-Schlag´ bewegt (was wie eine Strömung erscheint), wird auch die Ladung verschoben, zumindest auf der ´gleitfähigen´ Oberfläche von Leitern.
Generell ist also das Bewegungsmuster von Ladung analog zu dem hier per Rotor-Drehung generierten Schwingen. Um einen Leiter-Draht in der Nähe dieses Äther-Bewegungs-Systems wird damit Ladung verstärkt oder verschoben. In diesem Bild 07.12.09 ist um einen Rotor eine locker gewickelte Spule eingezeichnet. Wenn diese Spule in zweckdienlichem Abstand und mit geeigneter Anstellung zur Richtung vorigen ´Äther-Schlagens´ angeordnet ist, wird Spannung gegeben sein bzw. Gleichstrom von unten nach oben fließen.
So wie bei den bekannten N-Maschinen (Faraday-Paradoxon) Spannung bzw. elektrischer Strom auf ´mysteriöse´ Weise - aber reproduzierbar - zustande kommt, wird bei entsprechender Anordnung voriger Bauelemente aus Äther-Schwingen elektrischer Strom direkt zu gewinnen sein. Natürlich werden sehr viele Experimente und Tests mit unterschiedlichen Parametern zu fahren sein, z.B. auch mit leicht konischen Rotoren und Variation aller Komponenten. Die Drehung des Rotors wird nur minimalen Energie-Einsatz erfordern, so dass eine Stromquelle höchster Effizienz möglich wird.
Unter diesem Gesichtspunkt könnten auch andere ´mysteriöse´ Effekte neu bewertet werden, beispielsweise elektro-statische Geräte, besonders die Testatika. Wenn Carl Tilley tatsächlich einen Überschuss an Strom zustande brachte, könnte er in seinen Generatoren möglicherweise diese Technik eingesetzt haben. Besonders interessant erscheint auch vorige Air-Turbine-Engine (Bild 07.12.06 unten), wo offensichtlich das entscheidende Bauteil schwarz abgedeckt ist - möglicherweise eine Spule. Diese Maschine wird auch ´The Crystal Ion´ genannt - und ´ionisierte Luft´ könnte durchaus auf direktem Wege in elektrischen Strom transformiert werden. Diese Maschine könnte also nicht darauf ausgelegt sein, mechanisches Drehmoment zu erzeugen, sondern unmittelbar Strom zu generieren durch entsprechend organisierte Äther-Bewegung.
Ausblick
Mit diesem Teil 07. Fluid-Maschinen habe ich also noch einmal Möglichkeiten zur Schaffung Freier Energie per Fluid-Maschinen aufgezeigt. In dieser Zusammenfassung wurden noch einmal kurz einige wesentliche Aspekte aufgezeigt. Die Fluid-Technologie der letzten drei Teile sollten ohnehin nur ein Exkurs in die materielle Teilchen-Welt sein, allerdings haben sich diese Arbeiten über nun zwei Jahre erstreckt. Ich denke, dass ich damit einige neue Gesichtspunkte zur Strömungslehre einbringen konnte, z.B. zur Theorie des Auftriebs, zur Differenzierung von Sog und Druck, zur Generierung geordneter Strömungen oder den Bewegungsprozessen in Laval-Düsen.
Ich habe dabei besonders hingewiesen auf die konsequente Auslegung von Maschinen auf Effekte, welche die Energie normaler molekularer Bewegung nutzbar machen. Viele meiner Behauptungen wurden in der Zwischenzeit durch entsprechende Experimenten zweifelsfrei bestätigt, aber noch immer ist - nach meiner Kenntnis - keine voll funktionsfähige oder gar marktreife Maschine verfügbar. Mehr als diese vielfältigen Überlegungen und Anregungen zur Fluid-Technologie kann ich aber nicht bringen. Ich kann nur hoffen, dass diese umgesetzt werden in reale Maschinen durch andere mit entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten.
Mit dem letzten Kapitel zum Torsionsfeld-Generator wurden die Grenzen rein fluid-mechanischer Betrachtungen bereits verlassen und Überlegungen zum Äther-Hintergrund aller materiellen bzw. physikalischen Erscheinungen angesprochen. Und auch hier kann ich nur hoffen, dass dieses höchst interessante Sachgebiet der Interaktion materieller Partikel mit dem Äther-Hintergrund sowie der Wechselwirkungen hinsichtlich Ladung und Strom von sachkundigen - und experimentier-freudigen - Leuten aufgegriffen werden. Ich weiß dass es für viele nahezu unmöglich ist, sich die reale Welt nur als ein in sich schwingendes Plasma vorzustellen. Es dürfte für obige technische Anwendungen dennoch zweckdienlich sein - weil man nur so wirklich andere und wirkungsvolle Maschinen wird bauen können.
Ab sofort werde ich wieder ausschließlich zu Themen des Äthers schreiben. Gerade im vorletzten Kapitel wurden diverse Sachgebiete nur kurz angesprochen, die nun sukzessiv detailliert auszuarbeiten sind (z.B. Gravitation und Trägheit, Sonnen und Planeten, Elektro- und Erd-Magnetismus, Ladung und Strom, Elektron und Wasserstoff oder generell der Aufbau der Atome). Als erstes Sachgebiet werde ich allerdings aufzeigen, wie Membranen im Äther gebildet werden, d.h. eine sehr bedeutsame Erscheinung aus Sicht dieses Plasmas sich darstellt.
Natürlich wird auch später wieder die Thematik zur Generierung nutzbarer Energie oder anderer technischer Anwendungen mittels äther-adäquater Konstruktionen aufkommen. Ich hoffe allerdings sehr, dass zwischenzeitlich irgendwelche Maschinen auf fluid-mechanischer Basis eine Lösung der aktuellen Energie- und Umwelt-Problematik bringen werden - oder bereits auf den obigen äther-basierten Ansätzen.
| 07. Fluid-Maschinen |