Alfred Evert 30.09.2006

04.05. Zusammenfassung

Plasma
Nach Veröffentlichung meines Buches ´Äther-Physik und -Philosophie, Band 1, Universelle und lokale Ätherbewegungen´ hatte ich eine erzwunge, gleichwohl schöpferische Pause. In dieser Zeit war ich in Diskussion mit vielen Lesern und konnte erkennen, wo die größten Verständnis-Schwierigkeiten lagen, wo ich Zustimmung und Ablehnung erfuhr.

Viele verstanden nicht meine ´Pineligkeit´ in der Unterscheidung zwischen Realem und nur fiktiver Begriffswelt. Wenn ich beispielsweise sage, das Universum besteht nur aus einer einzigen Substanz, die ein lückenloses Kontinuum ist, und darin Bewegungen statt finden - dann geht bei den meisten ´der Rolladen herunter´ und Weiter-Mit-Denken wird verweigert, einfach weil Bewegung ohne Teilchen für praktisch alle ´undenkbar´ ist.

Ich könnte es mir sehr viel einfacher machen und anstelle des ´altmodisch-riechenden Äthers´ sagen, das Universum besteht aus einem ´Plasma´. Vermutlich würden viele sofort zustimmen, weil Plasma ja bekannt ist: Raumschiffe werden bald mit Plasma-Antrieb durch das All rasen, mache Techniker können Plasma-Schweißen, in Leuchtstoffröhren glüht ein Plasma, modern sind Plasma-Bildschirme, ein Blitz ´verbrennt´ Luft zu einem Plasma, Kugelblitze werden als Plasma vermutet ... Plasma ist bekannt als vierter Aggregatzustand der Materie.

Jeder hat sofort ein ´Bild´ (etwa wie bei 04.05.01) vor Augen - obwohl keiner wirklich weiß was Plasma wirklich ist. Plasma ist ein gängiger, allgemein akzeptierter Begriff - obwohl nicht klar definiert (wie viele bis alle physikalische Begriffe). Das einzig Gemeinsame an diesem Sammelbegriff Plasma ist wohl, dass in diesem Zustand die herkömmlichen Grenzen verwischt sind, es keine separaten Teilchen wie Elektronen, Ionen oder Atome usw. mehr gibt, sondern nur eine einheitliche ´Suppe´ in fortwährend intensiver Bewegung.

Über den Umweg des Bose-Einstein-Kondensats bzw. das in Zero-Point-Experimenten bildhaft aufgezeigte Phänomen eines Plasmas und seiner Bewegungen (bzw. dort vorwiegend der ´Gefängnisse´) hoffe ich somit, dass ´Äther-Plasma´ den Lesern ein leichteres Verständnis und Nachvollziehen von Bewegungen in diesem Kontinuum möglich macht. Normalerweise ergibt sich der Aggregatzustand eines Plasmas erst bei extremen Bedingungen (großer Kälte oder Wärme), wenn sich dieser Zustand auf die (sekundäre) Ebene materieller Teilchen bezieht. Die Ursubstanz des (kalten) Universums aber ist primäre Ebene - und Äther fortwährend im Zustand eines Plasmas als dessen originäre Eigenschaft - und damit nun leicht vorstellbar für alle.

Das deckt sich mit der ebenso gängigen Vorstellung, dass Materie ´kristallisiertes oder kondensiertes Vakuum´ sei. Ich nannte früher die Relation von Materie zu Äther gleich der von Eis zu Wasser - was aber nicht vollkommen zutreffender Vergleich ist, weil beide H2O-Zustände Erscheinungen auf Teilchen-Ebene sind. Zutreffender wäre, dass Äther primäres Plasma ist und nur gelegentlich auch auf sekundärer Teilchen-Ebene analoge ´Bewegungs-Blasen ohne interne Grenzen´ auftreten können. Insofern sind natürliche Erscheinungen von Plasma wie die aus technischen Anwendungen augenscheinliche Beispiele des im unsichtbaren Äther fortwährend gegebenen Zustands.

Licht-Äther
Viele können nicht verstehen, warum ich die Unmöglichkeit von ´Nichts´ so vehement heraus stelle. Mich verwundert nicht weniger, wie lässig und unbekümmert praktisch alle ein ´Nichts bzw. Vakuum´ um Teilchen herum ´denken´ können. Ich stelle gern noch einmal meine ´Gretchen-Frage´: warum sollte Etwas (egal was) nicht augenblicklich sich ins Nichts ´verdünnisieren´? Beantwortet wird diese Frage heute nur durch Erfindung diverser ´Anziehungs-Kräfte und -Felder´, die alle mehr oder weniger mysteriös bleiben.

Selbst bei Anhängern irgendwelchen Äthers ist das riesige Missverständnis noch immer darin zu sehen, dass einerseits irgendwelche ´substanzliche Materie (-Teilchen)´ unterstellt werden und andererseits eine (manchmal auch nur ´geistige´) Flüssigkeit, welche zwischen der Materie herum fließen soll. Gerade vorige Erscheinungen von Plasma zeigen doch deutlich: wenn ´Materie´ malträtiert wird, indem sie maximal abgekühlt oder stark erhitzt wird, bleibt nur eine Blase von Bewegung übrig. Wenn der Äther jedoch ´in Ruhe gelassen´ wird, dann treten darin seine Wirbelsysteme in klarer Form auf - und erscheinen uns als materielle Teilchen (oder auch physikalische Kräfte).

Die Diskussion um ´Licht-Äther´ ergab, dass diese ´Flüssigkeits-Suppe´ extrem dicht sein müsse (weil sonst diese aberwitzige Lichtgeschwindigkeit nicht erreichbar wäre). Gerade beim Versuch des Nachweises von Lichtäther wurde voriges Missverständnis überdeutlich: Geschosse (wie z.B. die Erde) fliegen durch ruhenden Äther, also müsste auf den Bergen der Äther-Wind toben. Nach den logischerweise unbefriedigenden Experimenten verabschiedete man den Äther, besonders weil Einstein genügend andere Rätsel auftischte (und erst spät den Äther wieder als unabdingbar erklärte).

Mein voriges Licht-Äther-Kapitel gibt wohl einige verständliche Antworten auf diese Problematik (wenngleich dort die Bewegungsmuster extrem vereinfacht sind, beispielsweise in diesem Bild 04.03.05). Dieses simple Paradoxon des ´Lichtstrahl-durch-Bierglas´ kann gängige Physik nicht erklären - ist jedoch mühelos zu verstehen mit einem Äther-Medium (das in diesem Fall mehr oder weniger ´verschmutzt´ ist durch engere und weitere Wege seines Schwingens). Ich bin gespannt darauf, ob damit die Akzeptanz eines Äthers größer wird - und Äther nurmehr als einzig reale Substanz verstanden wird - und logischerweise alle anderen Erscheinungen nur noch als Wirbelsysteme des Äthers im Äthers erkannt werden. Das wäre wünschenswert, weil damit die Forschung ganz andere Ansatzpunkte und realistischere Ergebnissen bekäme.

Prinzip des Seins
Diese Zielsetzung einer Neu-Orientierung hat auch Harald Maurer, indem er obige mysteriöse ´Naturkräfte´ auf ein logisch verständliches ´Prinzip des Seins´ reduziert. Maurer geht von einer Ursubstanz aus (T.A.O - The Absolute Matrix), bestehend aus einem ´Granulat ultrakleiner Körner´. Impulse bilden Störungen in der Matrix, wobei diese nur schraubenförmig sich fortpflanzen können. Auch um sphärische Impuls-Gebilde herum sind ´Störzonen rechts- oder links-drehender Strahlung´. Alle materiellen Körper bilden eine Membrane weit außerhalb ihrer sichtbaren Grenze und ihre Vibrationen reichen noch viel weiter hinaus.

Diese ´Störfelder´ reichen bis zu benachbarten Störfeldern, womit generelle Abstoßung gegeben ist. Nur bei übereinstimmendem Spin und passenden Oberflächen kommt es zu Verbänden. Andererseits übt die an sich ruhende Matrix eine Gegenkraft zur Strahlung aller Bewegungsbündel aus und aus den Kräften unterschiedlicher Felder und diesem ´Alldruck´ resultiert gegenseitige Schubkraft - beispielsweise als Gravitation wirkend.

Dieser ´Alldruck´ ist praktisch identisch mit dem ´Ätherdruck´, welcher bei meinen Überlegungen vom Freien Äther auf alle Erscheinungen Gebundenen Äthers wirkt. Damit kommen Maurer und ich in vielen Themen zu gleichem Ergebnis. Maurer hat jedoch schon viel mehr Sachgebiete beschrieben als ich bislang bearbeiten konnte, z.B. besonders hinsichtlich Biologie und Entwicklungsgeschichte. Ich bin dem Zufall dankbar, dass ich gerade rechtzeitig Maurers Arbeiten entdecken konnte, weil ich vielfach auf ihn verweisen und mich nun auf wenige Themen konzentrieren kann.

Arbeitsteilung
Ich empfehle jedem Maurers Buch und Website, auch weil ich bei vielen Themen auf ihn verweisen werde. Umgekehrt werde ich Themen intensiver behandeln, zu denen ich andere Vorstellungen als Maurer habe. Das betrifft vorn herein die Eigenschaften des Äthers und seiner zwangsweisen Bewegungsmöglichkeiten, die Detaillierung besonders der Prozesse des Elektromagnetismus, möglicherweise einige andere Disziplinen der Physik und Chemie - und letztlich gewiss die Schlussfolgerungen hinsichtlich ´geistiger Welten´.

Mit diesem Teil ´04. Abgrenzungen´ ist nun der Anfang gemacht für einen zweiten Band meiner Äther-Physik. Ich musste erkennen, dass Leser sich die komplexen Bewegungen im Äther kaum vorstellen können. Aber auch Maurer hat diese Schwierigkeiten, obwohl seine Ursubstanz ein teilchenhaftes Medium ist. Darum werde ich zunächst im Teil ´05. Teilchen-Bewegungen´ einige wesentliche Prozesse in normalem Gas diskutieren - und nebenbei Maschinen zur Nutzung der ´Freien Energie molekularer Bewegung´ vorstellen.

Als Teil ´06. Plasma-Bewegungen´ werde ich dann die Möglichkeiten von Bewegung im Plasma und prinzipielle Bewegungsmuster darstellen, womit die ´Lokalen Ätherbewegungen´ (Teil 03 des ersten Bandes) wesentlich detailliert und erweitert werden. Danach wäre ein Teil ´07. Elektromagnetismus´ die logische Folge - auch wieder inklusiv Vorschlägen für Maschinen zur Nutzung ´Freier Elektrizität´. Das ist der Stand aktueller Planung für den zweiten Band. So werde ich vorgehen - sofern der Zufall nicht wieder anderes vorrangig ins Spiel bringt.

Äther-Physik und -Philosophie