| Alfred Evert | 24.09.2006 |
04.04. Maurer: Das Prinzip des Seins
Hilfreicher Zufall
Dies umfasst das Spektrum meiner angedachten Themen und einiges darüber hinaus. Ich studierte intensiv sein Buch und war erstaunt einen Mann zu finden, dessen Ansichten und Einsichten ich in vielen Punkten zustimmen und darüber hinaus Neues erfahren konnte. So bin ich glücklich, nun viele Themen nur noch kurz ansprechen zu müssen - und im Übrigen auf Maurer verweisen zu können. Natürlich gibt es zwischen unseren Anschauungen auch gravierende Unterschiede, auf die ich mich nun konzentrieren - und im Übrigen auf Maurer verweisen kann.
Wir gehen beide von ähnlichem Ansatz aus, aber mit gravierenden Differenzen (Maurer ist ´Teilchen-Denker´). Wir kommen beide zu sehr ähnlichen Folgerungen in unterschiedlichen Themenbereichen (Maurer jedoch weitergehend, was z.B. Biologie und Entwicklungsgeschichte betrifft). Letztlich aber ´trennen uns Welten´ (Maurer ist ´Materialist´). Unsere Überlegungen, Erkenntnisse, Ansichten und Absichten sind jedoch in so vielen und wesentlichen Positionen deckungsgleich, dass wir über restliche Differenzen keinesfalls ´in Streit geraten´ werden.
Meine weiteren Ausarbeitungen können also in vielen Punkten als Detaillierung oder Ergänzung von Maurers Arbeiten gesehen werden. Bevor ich damit dienen kann - verweise ich auf: Harald Maurer, Das Prinzip des Seins, ISBN 3 - 900800 - 01 - 4 - und ich empfehle dieses Buch sofort zu bestellen (auch in Englisch verfügbar ´The Principle of Existence, ISBN 3-900800-10-3). Zusätzliche Informationen inklusiv eines Forums bietet Harald Maurer auf seiner Website www.mahag.com - und ich empfehle den Besuch.
Die nachfolgende Zusammenfassung soll über einige wesentliche Punkte informieren und Interesse wecken. Harald Maurer hat mir freundlicherweise erlaubt, aus seinem Buch und der Website zu zitieren. Nachfolgende Texte sind der dortigen Kurzbeschreibung entnommen, einige Beispiele seiner vielen Abbildungen sind eingefügt. (In Klammern habe ich meine Anmerkungen, als Zustimmung oder Kritik, allerdings meist ´mit Augenzwinkern´ geschrieben). Insofern stellt diese Zusammenstellung meine subjektive Sicht zu Harald Maurers Erkenntnissen dar.
Störung
(Irgendwoher muss in jeder Theorie eine anfängliche Störung bzw. Impuls kommen - irgendwelcher ´göttliche Eingriff´, danach kann sich´s autonom weiter entwickeln. Auch ich sehe den Äther als prinzipiell ortsfest, auch wenn manches z.B. wie eine Welle erscheinen mag. Allerdings sind in meinem lückenlosen Äther immer nur schwingende Bewegungen möglich).
Jede Erschütterung eines Korns teilt sich natürlich auch allen senkrecht zur Impulsbewegung angeordneten Körnern mit. Der Impuls wird in seiner Bewegungsrichtung von einer neuerlichen Störung umrundet, ´schraubt´ sich also durch die Struktur des T.A.O.
(Genauso sehe ich das, diese Bewegungsform ist aber in einem Granulat nicht notwendigerweise gegeben - sondern zwingend nur im lückenlosen Äther. Licht ist wohl eine typische Erscheinung dieser schraubenförmig vorwärts vibrierenden ´Störung´ der Matrix).
Begegnungen
Aufbau von Atomen
(Das ist ein entscheidender Gesichtspunkt in Maurers Theorie: Impulse bilden ´Bewegungsknäuel´, die nach außen wie eine Membrane wirken. Allerdings wirkt diese auch außerhalb rundum weiter, indem sie rechts- oder links-drehende ´Störfelder´ aufweist, die bis zu anderen ´Störzonen´ reichen und damit in aller Regel abstoßend wirken).
Wasserstoff bringt bei genauer Betrachtung überraschende Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entstehung des Lichts. Die Kraft atomarer Bindungen stammt aus dem Umgebungsdruck und wird durch Polarisationen geschwächt, verstärkt oder verhindert. (Umgekehrt kann bei entsprechend passendem ´Spin´ der Atomumgebung also auch Verbindung entstehen).
Helium ist der universelle Baustein für die Vereinigung von Atomfeldern zu höheren Elementen. Vibrationsfelder vereinigen sich wie Quecksilbertropfen zu neuen Kugelfeldern. Aus dem Verhältnis der Volumina zu den Oberflächen und den sich verändernden Angriffsflächen für den Alldruck - allgemeiner Druck des Alls - ergeben sich ungeheure Vibrationen und Stoßreaktionen, die wir als Atomenergie bezeichnen. Die Kraft einer Atombombe kommt deshalb aus dem Kosmos und nicht aus den "gespaltenen" oder "fusionierten" Atomen.
(Lassen wir mal die Bombe weg - wenngleich die Erklärung stimmig ist. Für Maurer ist eine grundlegende Bewegungsform das Proton - für mich das Elektron. Helium ist eine runde Sache und viele dieser ´Protonen-Packungen´ können per Druck vereinigt werden, wieder eine mehr oder weniger runde Sache bilden, mit nun gemeinsamer ´Membrane´.
Ganz entscheidend aber ist hier, dass Atome nicht nur nach außen hin ´strahlen´, sondern umgekehrt natürlich die ganze umgebende Matrix gegen dieses Bewegungsknäuel andrückt. Maurer nennt diesen Effekt den ´Alldruck´ - und dieser Effekt gilt auf allen Ebenen, ersetzt abstrakte Felder der diversen Kräfte durch reale Bewegungsnotwendigkeit.
Masse
Trägheit, "Träge Masse"
(Ablehnung: Atome geben ihren Impuls per realer Bewegung weiter, nicht nur als abstrakte ´Information´ - oder zählen Boxer nun auch zur IT-Branche? Zustimmung: Körper bewegen sich nicht wirklich vorwärts, nur ihr Vorwärtsimpuls wird von ´Korn zu Korn´ echt weiter gereicht. Zustimmung: Trägheit entsteht durch dieses Weiterreichen - Schwere ist umgekehrt der Einfluss der ´Freien Matrix-Körner´ auf ein lokales Impulsbündel. Ablehnung: Trägheit und Beschleunigung und Energie sind nicht real - real ist nur die Bewegung von Körnern. Maurer benutzt zwischendurch solche Allgemeinbegriffe, die keine konkrete Aussage ergeben. Beispielsweise wird der Begriff ´Energie´ so vieldeutig verwendet, dass er keinerlei ´realen Inhalt´ mehr hat).
Kraft
Newtons Gravitationsgesetz
(Ich denke nicht, dass Dichte und Zusammensetzung der Masse eine Rolle spielt - weil Gravitation dann wiederum eine ´masse-inhärente´ Angelegenheit wäre. Gravitation ist All-Druck oder Äther-Druck, also von außen kommende asymmetrische Bewegung - vergleichbar in etwa mit Wellenschlag. Und dort draußen sind keinesfalls konstante Verhältnisse permanent gegeben. Darum ´vibriert´ Gravitation pausenlos, unterschiedlich nach Ort und aktueller Umgebungs-Konstellation.
Eine herausragende Erkenntnis stellt Maurer aber mit dieser ´Krümmkraft´ zur Verfügung: Felder treffen nicht nur an einem Punkt oder einer Linie gegen einander und darum treten außermittig ´Scherkräfte´ auf - mit enormen Konsequenzen.)
Seifenblasen
(Maurer beschäftigt sich offensichtlich schon lang mit dem ´Tao´ und legt damit eine ausgereifte Theorie dar. Ich bin erst spät auf diese Thematik gestoßen und darum in einigen Bereichen bei weitem nicht so weit, siehe unten. Wichtig ist hier die Erkenntnis, dass im Universum nicht ´steife Kräfte´ walten, sondern vielfältigste reale Bewegungen statt finden. Maurers ´Impulskörper´ beanspruchen mehr Raum als das an sich bewegungslose T.A.O., das darum eigentlich alles wieder zur Ruhe drücken möchte - also Entropie herstellen will. Sobald jedoch einige Störungen gegeben sind, gibt es widerstreitende ´Kräfte´, die zu Strukturen führen, welche wiederum die Kraftwirkungen verändern).
Galaxien
Konvektion
Diese vernetzten Strukturen finden wir sowohl im Kosmos selbst als auch im neuronalen Netz unseres Gehirns, das nicht nur die kosmische Struktur widerspiegelt, sondern auch die Definitionen für unsere Wirklichkeit enthält. Bewusstseinsprozesse werden verständlicher. (Damit spinnt Maurer den Faden weit über Astronomie hinaus mit interessanten Aspekten, siehe unten).
Dunkle Materie und Dunkle Energie
Einstein
Raum, Energie und Zeit
Elektrische Ladungen
Philophysik
(Naja, ob das zwingende Logik ist? Richtig und wichtig wird allerdings sein, Wissenschaften nicht mehr nur als Anwendungsgebiet mathematischer Kunstgriffe zu betreiben und ebenso von ´abgehobenen Kunstbegriffen´ zu bereinigen. Maurers Begriff ´Philosphysik´ aber gefällt mir als Kürzel meines Titels ´Äther-Physik und -Philosophie´ und weil damit das Gemeinsame unserer Zielsetzungen zum Ausdruck kommt).
Urmoleküle, Organellen, Information, Bakterien, Chromosomen
Einheiten entnehmen der Umgebung etwas und liefern etwas anderes ab - und wenn sich passende Einheiten finden, entstehen ´lebensfähigere´ Einheiten. Maurer geht davon aus, dass sich in der ´Ursuppe´ der jungen Erde eine Unzahl solcher - zweckfreien - Einheiten bildeten, von denen die meisten ausgestorben sind. Er kehrt die Entwicklungsgeschichte praktisch um: am Anfang waren schon alle Möglichkeiten gegeben oder zumindest als potentieller ´Bauplan´ in Lebewesen gespeichert. Veränderte Umweltbedingungen führten zu zweckmäßiger Anpassung. Nicht genutzte Möglichkeiten gingen im Laufe der Zeit verloren, so dass Arten auch in einer Sackgasse landen konnten und zum Aussterben verdammt waren. Nach Maurer gab es später nie mehr eine wirkliche ´Fort-Entwicklung´, sondern nur Spezialisierung d.h. zugleich Reduzierung von Wandlungs-Potential.
Für mich waren viele dieser Überlegungen völlig neu und auch für andere wird Maurers Buch allein dieser Kapitel wegen lesenswert sein).
Gefühl, Bewusstsein, Geist, Vollkommenheit, Ewigkeit, Zukunft
So oft ich Maurers Anschauungen teile, in diesem Punkt kann ich nicht konform gehen. Maurers T.A.O.-Granulat mag ausreichend sein für die ´Kommunikation im Nahbereich´, beispielsweise zwischen Atomen, Molekülen und auch organischen Einheiten. Gewiss ´kommunizieren´ auch Himmelskörper miteinander durch diverse physikalische Kräfte, aber schon dafür ist ´Granulat´ nicht mehr tauglich, weil zwischen Teilchen schlicht und einfach zu viel Streuung und Dämpfung auftritt - egal wie Maurer seine ´undefinierten Körner´ auslegt.
Nur in einem lückenlosen Plasma kann ´Energie-Konstanz´ und somit verlustfreie Fernwirkung physikalischer Kräfte gegeben sein. Darüber hinaus bietet solcher Äther auch Potential für Schwingungen unterhalb physikalischer Erscheinungen, im Bereich des ´Feinstofflichen´, die ebenfalls ´Fernwirkung´ haben können, weil omnipräsent im Sinne wirklich holographischer Speicherung. Man kann die Existenz von ´morphischen Feldern´ oder Hellsichtigkeit usw. ignorieren - oder als ebenso total reale Erscheinung im Äther akzeptieren. Ich sehe mich als Teilhaber in einer physikalischen Welt - aber genauso einer ´geistigen Welt´ - und aus freiem Willen treibe ich diesen philosophisch-logischen Sport zur Mehrung physikalischer wie spiritueller Erkenntnis - obwohl nur brotlose Kunst).
Für mich ist Maurer ein Glücksfall, weil er bereits vieles gedacht und geschrieben hat - was ich nun nicht mehr ausführen muss. Ich kann mich vielmehr auf oben angedeutete Themen beschränken und weiß nun, was in welcher Reihenfolge nächstens anzugehen ist. Dafür danke ich Harald Maurer ´mit herzlichem Gefühl´ und hoffe, wir werden uns weiterhin in aller Freundschaft ´streiten´ - über die Definitionen von Granulat bis freiem Willen.
Vor einigen Wochen hatte ich Dutzende halbfertiger Kapitel im ´Hinterkopf´, wusste aber nicht wo anfangen: mit Atombau und Chemie oder Elektron und Elektromagnetismus oder Gravitation und Astronomie. Oder sollte ich in diesem zweiten Band noch einmal mit den offensichtlich schwer verständlichen Bewegungsprinzipien des Äthers beginnen?
Zum richtigen Zeitpunkt war wieder einmal der ´Zufall´ hilfreich zur Stelle: ein Leser verwies mich auf Harald Maurer und sein ´Prinzip des Seins´. Dieser Mann hatte folgende Themen bearbeitet: T.A.O., Störung, Begegnungen, Proton, Elektron, Licht, Masse, Kraft, Wasserstoff, Helium, Vereinigung, Kristalle, Trägheit, Schwere, Himmelskörper, Planeten, Galaxien, Entropie, Urmoleküle, Organellen, Kommunikation, Plan, Idee, Gefühl, Bewusstsein, Geist, Ewigkeit, Vollkommenheit, Zukunft - und einiges mehr.
Kurzgefasste Übersicht zu Maurers T.A.O.-Matrix-Theorie (inklusiv Everts Kommentar)
Ausgangspunkt ist T.A.O. - The Absolute Organisation. Diese Matrix ist eine Struktur, deren undefinierbare Einheiten - Entitäten bzw. "Körner" - sich drei-dimensional erstrecken. Die Struktur ist unbewegt und absolut. Ihre Körner können vibrieren und Impulse weitergeben - sonst nichts.
(Klingt nach Tao und Laotse, meint aber nicht dieses. Maurers Ur-Substanz ist also ein ´Granulat´, dessen Körner er als undefinierbar betrachtet. Diese Matrix ist passiv, während mein Äther in einer Universellen Grundschwingung ist).
erzeugt im T.A.O. Impulse, die sich fortpflanzen. Es sind Vibrationen verschiedenster Art, aber keine Wellen und keine Schwingungen. Die longitudinale Richtung und transversale Ausbreitung und die Aufeinanderfolge mehrerer Impulse ergeben den Eindruck einer Welle, z.B. eine klassische "Elektromagnetische Welle". Eine echte Fortbewegung der Entitäten findet nicht statt.
dieser wellenähnlichen Impulse können aufgrund des unterschiedlichen Spins zu verschiedensten Ergebnissen führen, die man auch von Wellen kennt als destruktive und konstruktive Interferenz sowie Reflexion. Der Impuls als "Quant" kann auch wie ein Teilchen wirken. Bestimmte Situationen führen zur sphärischen Impulsfolge, dem Impulsfeld, z.B. als Elektronenhülle oder Atom.
(Maurer zeigt sehr schön die Konsequenzen auf, wenn Bewegungen unterschiedlichen Spins und gleicher bzw. versetzter Phase aufeinander treffen. Hervorragend ist sein Hinweis, dass durch solches Zusammentreffen auch Hüllen entstehen können - und solchen Membranen überall enorme Bedeutung zukommt).
Das klassische Modell des Protons bzw. H-Atoms stellt sich nur noch als ein Impulskörper von variierender Energie- bzw. Bewegungs-Dichte dar. Seine Begrenzung ergibt sich erst durch andere Impulskörper. Der Energiegehalt bestimmt gegenseitige Abstoßung oder Durchdringung mehrerer "Protonen". Ihre relativen Oberflächen und die von den Impulsfeldern abströmenden Impulse können verschieden polarisiert sein.
Maurers ´All-Druck´ ist praktisch identisch mit meinem ´Ätherdruck´: die feinen Schwingungen des Freien Äthers drücken die weitläufigeren Schwingungen Gebundenen Äthers zusammen. Allerdings könnte dieser Druck das ganze Gebilde platt drücken. Darum habe ich bei meinem Freien Äther eine Universelle Grundschwingung unterstellt, die alles bestehen lässt bei ausreichender Resonanz, oder Unpassendes passend ´knetet´, und nur total Unpassendes vernichtet, d.h. in diesem Sinne morphogenetisch wirkt. Auf dieser Analogie von Maurers ´Alldruck´ und meinem ´Ätherdruck´ basiert die große Identität unserer Vorstellungen und logischen Erklärungen vieler Erscheinungen).
drückt weder Substanz noch Materie aus. Sie ist eine Wirkung, die aus der Bewegung innerhalb der Impulsfelder und ihrer gegenseitigen Verdrängung resultiert. Die Widerstands-Wahrnehmung von Körpern ähnlichen Energiegehalts erzeugen den Eindruck von Ponderabilität und Dichte. (Und genauso sehe ich das auch).
wird verständlich, wenn man den speziellen Bewegungsbegriff erkennt, der innerhalb der T.A.O.-Matrix gilt. Deren Entitäten übermitteln durch Vibration die Impulse eines Atoms gewissermaßen nur als Information. Bewegung und Geschwindigkeit sind deshalb keine "echten" Eigenschaften von Körpern. Der durch die angelegte Kraft erzwungene Richtungswechsel der Impulse wird durch die Obergrenze der Lichtgeschwindigkeit gehemmt. Deshalb entsteht jene Gegenkraft, die sich als Trägheit der Masse offenbart. Die "Schwere Masse" als Ursache der Gravitation ist Fiktion, weil es keine Anziehungskraft gibt. Real sind nur Trägheit und Beschleunigung. Beschleunigung ist Veränderung. Veränderung ist Energie.
entsteht nur aus der Abstoßung und Verdrängung der Impuls-Felder - "Atome" - oder der daraus bestehenden Körper zueinander. Dies ist bedingt durch die endlose Ausbreitung dieser Felder und der von ihnen wegströmenden Impulse - "Neutrinos". (Na, ob das Neutrinos sind sei dahin gestellt, aber ´Strahlung´ dürfte ein zutreffender Ausdruck sein).
Schwächere Felder werden von äußeren, stärkeren Feldern zusammen geschoben. Das verursacht die "Gravitation". Der Grundsatz der allgemeinen Massenanziehung ist eine Fehlinterpretation der beobachteten Wirkung. Das All steht unter Druck und expandiert. (Na, ob es expandiert sei dahingestellt. Aber dass Gravitation auf diesem Außendruck basiert, ist wohl unbestreitbar).
verliert deshalb seine Grundlage, weil wir es nicht mit einer Kraftwirkung, die im Mittelpunkt einer "Masse" lokalisiert ist, zu tun haben. Im Abstoßungsprinzip spielt überdies nicht nur die Dichte der beteiligten Körper ein Rolle, sondern höchstwahrscheinlich in ganz geringem Ausmaß auch die materielle Zusammensetzung. Die schöne lineare Integration der Massenwirkung Newtons muss einer exponentiellen weichen. Aus der sphärischen Geometrie der Felder entsteht eine neue Wirkung: die "Krümmkraft". Sie führt zu einer gezeitenkraftähnlichen tangentialen Verformung eines Körpers durch das Feld eines anderen.
symbolisieren das Druckgeschehen im Kosmos sehr gut. Schon 1975, bei der ersten Niederschrift dieser These ergab es sich, dass die Struktur des Kosmos eigentlich wie Schaum aus Seifenblasen aussehen müsste, mit riesigen Hohlräumen zwischen den an den "Häuten" angesiedelten Galaxien. Dass der Kosmos tatsächlich so strukturiert ist, wurde allgemein erst nach dem Erscheinen der Erstauflage des Buches bekannt. Auch konvektionsbedingte Strukturen unterteilen sich letztlich oft in Bubbles- oder Bienenwaben-Strukturen. Deshalb spricht man heute auch gerne vom "Quantenschaum", wenn man vom Vakuum spricht - dessen Leere ja nur eine scheinbare ist.
könnten sich in einer Schwerkraft dominierten Welt nie gebildet haben. Sie sind das Produkt gigantischer Konvektionsströmungen innerhalb eines Raums, in dem sich Materiefelder gegenseitig zu Konvoluten verdrängten, die wir Sterne nennen. Trotz ihrer gigantischen Entfernungen sind sie über ihre Impuls- und Magnetfelder untereinander in Kontakt, übermitteln Drehmomente und stoßen einander ab. An der Erklärung ihren Eigenschaften versagten bislang alle derzeit anerkannten Theorien der Astronomie. (Die etablierten Wissenschaften denken zu formelhaft und können damit diesen ´wabbelnden Schaum´ nicht zutreffend darstellen).
hat etwas mit Fließen zu tun und mit Unterschieden. Dissipative Strukturen sind das Produkt eines ständigen Energieflusses. Sie sind bestrebt, Energie zu verlieren - der Entropie gehorchend, die sich aus der Ausbreitung des Universums innerhalb des T.A.O. ergibt. (Naja, ob das Universum expandiert mag fraglich sein. Maurer hat mich dabei nicht überzeugt und ich konnte nicht einmal den Unterschied zwischen Universum und T.A.O. erkennen).
sollen das Manko auffüllen, das die Schwerkraft-Theorien (aber auch die ART) in den Erklärungsmodellen der Forscher hinterlässt. Zögernd spricht man immer mehr von einer neuen, abstoßenden Kraft im Universum. Obwohl man weiß, dass Materie eigentlich ein Schattendasein führt und gerade ein bisschen mehr als Nichts darstellt, wagt man es nicht, die Schwerkraft einfach auf den Kopf zu stellen. Das liegt auch daran, dass die verbreiteten Druck-Theorien mit Teilchen oder Äther argumentieren und beides zu großen Problemen führt. Nur die am Geschehen unbeteiligte T.A.O.-Matrix als unumgänglicher Träger eines Informations-Universums bietet die gesuchte allgemeine Erklärungsmöglichkeit. (Ja, solang Äther als zusätzliche ´Flüssigkeit´ zwischen substanzieller Materie gesehen wird, sind die Probleme offenkundig. Nein, wenn nur Äther als einzig reale Substanz unterstellt wird, ergibt sich logische Erklärung, siehe vorige Kapitel).
soll selbst einmal gesagt haben: ´Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit´. (Dennoch führt Maurer eine umfangreiche Diskussion zu Einstein, die auch großen Raum im Forum einnimmt. Mir erscheint diese Auseinandersetzung müßig, weil sich das vielfältige Geschehen im Universum nicht auf ein paar simple mathematische Ausdrücke reduzieren lässt. Viel wichtiger scheint mir, dass die Versuche zur Erklärung aller Erscheinungen nicht länger auf abstrakter Begriffsebene geführt wird, sondern auf der realen Basis realer Bewegungen - in Maurers T.A.O.-Granulat oder meinem Äther-Plasma).
Das Bild der Welt wird nur bestimmt durch die drei Dimensionen Raum, Energie und Zeit. Materie, Masse und Substanz sind Produkte der Interaktion. (Maurer hat ein klares Bild einer Ursubstanz und seiner Bewegungen gezeichnet, ein wirklich in sich stimmiges ´Prinzip des Seins´ dargestellt, auf dessen Basis bislang ungeklärte Phänomene konkret und logisch erklärbare sind - und ´flippt´ doch wieder aus in abstrakte Begriffswelten gängiger Lehre. Vielleicht stören sich aber nicht alle Leser an der Unlogik z.B. einer Aufzählung von ´Materie ... und Substanz ...´).
sind nicht negativ oder positiv, sondern können auf die Polarisation des Raumfeldes - rechter oder linker Spin - zurückgeführt werden. Bestimmte Begegnungsformen der Impuls-Spins verstärken Abstoßung oder lassen Zusammenschub zu. Die Kräfte des Magnetismus und der Elektrostatik werden ursächlich erklärbar. (Maurer beschreibt tatsächlich solche Erscheinungen, durchaus abweichend von gängigem Verständnis, manches parallel zu einigen meiner Ausführungen. Ich werde allerdings versuchen, die essentiellen Erscheinungen des Elektromagnetismus auf Basis meines Ätherverständnisses sehr viel umfangreicher und detaillierter zu beschreiben).
sollte jene neue Richtung heißen, in der die Welt nicht nur noch aus mathematischen Formalismen zu bestehen scheint, sondern sich Wahrnehmung und Wissen zusammen mit einer nachvollziehbaren Physik zu einem neuen Weltbild vereinigen, in welchem es prinzipiell einfach zugeht. Ein Universum existiert, weil es existiert. Logisch unumgänglich. Ewig. Unendlich. Und eigentlich nur als Gedanke.
(Maurer zieht Konsequenzen seines ´Prinzips des Seins´ weit über den Rahmen der Physik hinaus. Aufgrund von polarisierter Strahlung, Abstoßung, gemeinsamer Hüllenbildung, Geometrie der Oberflächen usw. zeigt er die Entwicklung von Molekülen auf und deren fließendem Übergang zu organischem Verhalten. Solche Einheiten geben ´Information´ an die Umgebung ab und umgekehrt beeinflusst ´Umgebungsdruck´ natürlich auch deren Weiterentwicklung.
(Wie oben angedeutet, sieht Maurer unser Gehirn als ein mit der Umwelt kommunizierendes Organ. Gefühle sind Ausdruck von biologisch befriedigender Situation oder Mangelsituation. Bewusstsein ist die Wahrnehmung, dass es Umwelt gibt und Wissen ist die Kenntnis, wo was zu holen ist zur Schaffung ´stressfreier Situation´ - oder so ähnlich. Freien Wille gibt es nicht, die Lebensmaschine sorgt automatisch für ihren Fortbestand - oder so ähnlich. Auf jeden Fall kommt Maurer ohne einen ´übergeordneten Geist´ aus, er ist in diesem Sinne ´purer Materialist´. Für allzu Esoterisch-Angehauchte - wie auch für mich - sind solch knackharte physikalische Betrachtungen durchaus heilsam.
Aber zuletzt überkommt mich Schauder und ich frage Maurer: was in aller Welt soll z.B. ihn und mich aus ´physikalisch-biologisch-automatischem´ Antrieb zu ´philosophisch-brotlos-willensfreien´ Anstrengungen führen?
Anregung
Natürlich kann diese subjektive Zusammenfassung der umfassenden Arbeit Harald Maurers nicht gerecht werden, die in solcher Kürze auch nicht zu verstehen ist. Aber ich hoffe, dass Leser damit einen gewissen Überblick gewinnen konnten - und neugierig auf sein Buch wie seine Website sind.
04.05. Zusammenfassung
Äther-Physik und -Philosophie