Alfred Evert 02.05.2004

03.08. Bewegungs-Richtungen

Immer links herum
Im Teil ´02. Universelle Ätherbewegungen´ habe ich unterstellt, dass im Universum insgesamt eine Bewegung allen Äthers statt findet, stets auf spiraligen Bahnen, in quantenkleinen Dimensionen, immer links herum.

Im dortigen Kapitel Eins-Zwei-Drei-Vier in Bild 02.10.02 habe ich diese Bewegung bestehend aus drei rechtwinklig zueinander stehenden Kreisbewegungen dargestellt, wobei diese drei ´Frequenzbänder´ vier mal auftreten, jeweils um 22.5 Grad verdreht zueinander. Auch in der dortigen Zusammenfassung ist dieses Bewegungsprinzip nochmals dargestellt anhand eines Bildes, welches hier als Bild 03.08.01 wieder gegeben ist. In diesem Bild sind je drei Kreisbewegungen auf vier Kugeln abgetragen.

Ich stellte mir vor, auf der grauen Kurve zu reiten (vom Nordpol zum Äquator), dann umzusteigen linker Hand auf die nächste Bewegung (auf dem Äquator nach Osten), nochmals nach links umzusteigen (zurück zum Nordpol). Anstelle dieses Nacheinanders der Bewegungen finden diese synchron statt und meine Vermutung (bzw. Hoffnung) war, dass daraus obige Spiralbewegungen von mehr oder weniger gekrümmten Kurven, aber auf stets linksdrehender Bahn resultieren sollten.

Daran dürfte sich auch nichts ändern, wenn die drei Bewegungen unterschiedlich schnell drehen (mit Winkelgeschwindigkeiten in Relation von 4-6-9), dafür aber die Radien entsprechend kürzer sind (in Relation 9-6-4), womit die absoluten Geschwindigkeiten aller Bewegungen identisch sind.

In Bild 03.08.02 sind diese Bewegungen schematisch als ´Uhren´ auf den drei Ebenen (E) eines Koordinatensystems dargestellt. Alle Uhren sind linksdrehend, wobei hier z.B. die Bewegung (blau) auf der XZ-Ebene einen Winkel (W) von 120 Grad durchläuft an langem Radius (R), die Bewegung (rot) auf der YX-Ebene in gleichem Zeitintervall um 180 Grad dreht an etwas kürzerem Radius, während zeitgleich auf der ZY-Ebene dann schon 270 Grad durchlaufen werden, allerdings an kleinem Radius (grau).

Himmelsrichtungen
Wie in Kapitel Animationen dargestellt wurde, wollte Kollege Raymond Ami meine Aussagen prüfen und erstellte aufwändige Animationen. Er stellte dabei fest, dass meine ´Ansichten´ keinesfalls immer bestätigt wurden bzw. nicht ausreichend präzise bzw. so nicht haltbar sind.

Je nach Winkelgeschwindigkeiten, Radien, links- oder rechtsdrehend oder gewählter Ausgangssituation (Phasenverschiebung) ergaben sich höchst unterschiedliche Bahnverläufe. Nicht einmal aus Sicht eines ´mitfahrenden Beobachters´ konnte stetige Linksdrehung erkannt werden - wobei absolut fraglich wurde, wie man überhaupt Richtungen durchgängig klar definieren könnte.

Tatsächlich gibt es im Universum weder links noch rechts, weder unten noch oben, weder vorn noch hinten. Es gibt nur Bewegung, von einem gegebenen Ort zu irgend einem anderen Ort. Was z.B. linksdrehend ist von vorn gesehen, erscheint als rechtsdrehend von hinten betrachtet. Insofern sind alle Richtungsangaben relativ.

Es wird damit nochmals deutlich, dass nur die Bewegung des Äthers die Eigenschaft ´real´ zukommen kann. Der ´Raum´ und damit auch Richtungen im Raum sind rein abstrakte gedankliche Hilfsmittel zur Beschreibung dieser Bewegungen und zur Kommunikation darüber. Je nach fiktivem Standort im Universum und gewähltem Blickwinkel sind Richtungsangaben unterschiedlich, also nur relativ.

Eindeutigkeit ergibt sich nur, wenn man das Universum immer vom gleichen Standpunkt aus betrachtet mit immer gleicher Blickrichtung. Insofern ist meine Antwort auf die Frage der Himmelsrichtungen wie in Bild 03.08.03 dargestellt: der Nullpunkt des fiktive Koordinatensystems muss ´in der hintersten Ecke links unten vom Universum´ positioniert werden und alle Beschreibungen müssen aus diagonaler Sicht auf diesen Nullpunkt erfolgen - wobei offen bleibt, wo dieser Punkt links-unten hinter dem Universum ist (hier symbolisiert durch den aufgeschnittenen Globus).

Als konkrete Antwort auf dieses Problem ergibt sich: man kann durchaus einen Bewegungsablauf in Relation zu einem fiktiven Koordinatensystem beschreiben, wobei allerdings die Sicht immer vom gleichen fiktiven Standpunkt aus erfolgen muss. Aus dieser vereinbarten, fiktiven Sichtweise kann man z.B. mit Sicherheit aussagen, dass alle drei ´Uhren´ in obigem Bild 03.08.02 linksdrehend sind. Wenn aus der Addition dieser Bewegungen die resultierende Bewegung insgesamt noch immer linksdrehend ist, dann wäre auch die Universelle Ätherbewegung - aus dieser vereinbarten, fiktiven Sicht - als linksdrehend zu bezeichnen.

Einfluss der Überlagerung
Es ist also zu klären, ob bei der Addition von drei linksdrehenden Kreisbewegungen sich stetige Linksdrehung ergibt, oder nur vorrangig Linksdrehung - oder keine bevorzugte Richtung. In Bild 03.08.04 sind zwei der obigen ´Uhren´ übereinander eingezeichnet, nur die der YX- sowie der XZ-Ebene. Diese beide Ebenen haben die X-Achse als gemeinsame Grenze.

Je nach Position der Drehungen ergeben sich unterschiedliche X-Werte. Aus der Addition der aktuellen X-Werte beider Drehungen ergibt sich die jeweils aktuelle Position des beobachteten Ätherpunktes bzw. in der zeitlichen Abfolge seine Bahn im Raum. Hier wird nur die Entwicklung der X-Koordinaten betrachtet (analog dazu verhalten sich alle anderen Relationen).

In diesem Bild soll als Ausgangspunkt die Linksdrehung auf der blauen Ebene dienen und es soll veranschaulicht werden, welchen Einfluss die Bewegung der roten Ebene darauf hat. Während des beobachteten Zeitintervalls dreht die blaue Bewegung hier um 120 Grad, zeitgleich die rote Bewegung um 180 Grad.

Beide Bewegungsabschnitte werden im Zeitablauf mit unterschiedlicher Phasen-Versetzung statt finden. Hier ist in der oberen Zeile (A bis D, rot und blau) unterstellt, dass die Phase der blauen Bewegung einen Kreisbogen unten von links nach rechts beschreibt. Die Startposition dieser Bewegung wird im folgenden beibehalten, so dass im Vergleich zum ursprünglichen Kreisbogen die Veränderungen sichtbar werden.

Vorherrschend Links
Bei A befindet sich die rote Bewegung in analoger Phase, wodurch die blaue Kurve lang gestreckt wird. Bei B ist die Phase der roten Kurve gegenläufig, wodurch die blaue Kurve zusammen gedrückt wird. Bei C ist die Phase der roten Bewegung um 90 Grad versetzt, wodurch die blaue Kurve zuerst etwas gestaucht und anschließend wieder gestreckt wird. In der umgekehrten Situation bei D wird die blaue Kurve zuerst etwas gestreckt und danach gestaucht.

Die ursprüngliche blaue Bahn in Form eines Kreisbogens wird also deformiert zu verschiedenartigen Kurven, wobei aber immer der Charakter einer Linksdrehung erhalten bleibt. Wenn also die langsame Bewegung an langem Radius ´parallel´ zur X-Achse verläuft, bleibt trotz Überlagerung durch schnellere Bewegung an kürzerem Radius die Linksdrehung im Prinzip erhalten. Dies gilt entsprechend auch, wenn die blaue Bewegung oben spiegelbildlich entlang der X-Achse verläuft.

In der zweiten Zeile (E bis H) dieses Bildes ist nun die blaue Phase um 90 Grad versetzt, d.h. die blaue Bewegung verläuft ´quer´ zur X-Achse in einem Kreisbogen von oben nach unten. Der prinzipielle Einfluss der roten Bewegung in vier Phasen ist wiederum dargestellt (und es werden wiederum nur die X-Werte betrachtet).

Bei E befindet sich die rote Bewegung in gleichsinniger Phase, wodurch der blaue Kreisbogen nach links verzerrt bzw. ausgedehnt wird. Bei F befindet sich die rote Bewegung auf gegenläufiger Bahn, womit die blaue Kurve eingedellt wird. Bei G ist die rote Bewegung um 90 Grad versetzt und läuft nach rechts, so dass der ursprüngliche blaue Kreisbogen weiter rechts endet. Bei H dagegen läuft die rote Bewegung nach links, so dass der blaue Kreisbogen nach links geöffnet wird.

Diese acht Situationen zeigen nur einige der vielen möglichen Kombinationen von Bewegungsphasen und die Resultate sind hier nur grob dargestellt. Aber nur in der Situation F zeigt sich ein klarer Widerspruch zum generellen Charakter der ursprünglichen Linksdrehung (die Eindellung ist im zweiten Abschnitt rechtsdrehend).

Diese Beispiele sind nur beschränkt aussagefähig, weil nur eine Koordinate betrachtet und die Überlagerung durch die dritte Bewegung nicht einbezogen wurde. Dennoch kann festgestellt werden, dass generell der Charakter der Linksdrehung der Bewegung an langem Radius erhalten bleibt und nur phasenweise durch klare Rechtsdrehung unterbrochen wird.

Überlagerung bleibt Überlagerung
Die Überlagerungen bei dreidimensionalen Bewegungen sind sehr viel schwierig zu beurteilen als bei Bewegungen nur in zwei Dimensionen. Wenn beispielsweise auf einem Oszillograph eine von links nach rechts wandernde Welle dargestellt wird, ist klar der Charakter dieser zwei-dimensionalen Bewegung erkennbar: nach-rechts-aufwärts/abwärts. Wenn die schöne Sinuskurve überlagert wird durch kürzere Wellen kleinerer Amplitude, so werden die Kurven unruhiger, besonders wenn noch einmal eine höhere Frequenz noch kleinerer Amplitude dazu käme.

Trotz allen gestreckten oder gestauchten Ausschlägen bleibt aber dennoch klar der generelle Charakter erhalten: die Bewegungen verlaufen weiterhin nach-rechts-aufwärts/abwärts. Nicht anders kann es bei Überlagerungen in drei Dimensionen im Prinzip sein.

Daran wird sich auch nichts ändern, wenn zu den drei rechtwinklig zueinander stehenden Frequenzen weitere Überlagerungen kommen, wie beispielsweise in obigem Bild 03.08.01 in Form der gegeneinander versetzten Globen skizziert ist. Auch in diesen Frequenzbändern bleibt die Grundbewegung der niedrigsten Frequenz mit ihrer größten Amplitude im Prinzip erhalten (aber generell gehen ja auch die anderen Schwingungen nicht einfach unter).

Ich werde im weiteren also weiterhin davon ausgehen, dass die Universelle Ätherbewegung einen generell linksdrehenden Charakter hat - unter oben definierter Sichtweise und der Einschränkung, dass phasenweise auch rechts-gerichtete Bewegungsabschnitte auftreten, diese ´Ausnahmen´ aber weniger als die Hälfte aller Fälle sein werden.

Drunter und drüber
Darüber hinaus hat Kollege Raymond Ami natürlich vollkommen recht: die letztlich daraus resultierenden Bahnverläufe können keinesfalls mehr mit links-rechts usw. beschrieben werden.

Schon diese stark vereinfachte Bahn des Bilds 03.08.05 zeigt beispielsweise eine im Vordergrund linksdrehende Bewegung, die in eine Schleife nach hinten übergeht, sich weiter windet und dreht - wohin kann selbst ein auf dieser ´Achterbahn´ mitfahrender Beobachter nicht mehr benennen.

In obigen Überlegungen wurden nur zwei Phasen (blauer) Kreisbogen-Bewegung zugrunde gelegt und deren Verformung durch diverse Phasen einer zweiten (roten) Bewegung beobachtet, allerdings nur die Auswirkungen in der X-Richtung. Wenn die dritte (graue) Kreisbewegung mit einbezogen würde, werden obige Bahnabschnitte zusätzlich in der zweiten Dimension (Z) gestreckt und gestaucht. Aber auch diese Verformungen können die generelle Linksdrehung nicht total verwischen, so dass man diese Kurven noch einigermaßen per links/recht und vorwärts/rückwärts beschreiben könnte.

Bei Einbeziehung der dritten Dimension (Y) aber beginnen die Kurven sich zu überschlagen, es treten ´Loopings´ und Schleifen auf, die Bahnen werden ´umgestülpt´ - und der visuelle Eindruck von nur-links-drehend geht vollkommen verloren, ist nur noch undifferenzierbares ´Drunter-und-Drüber´ zu erkennen.

In obigem Bild 03.08.04 in der oberen Zeile verläuft der blaue Kreisbogen ´parallel´ zur X-Achse (die X-Werte variieren maximal von -9 bis +9, während die Y-Werte maximal nur von 0 bis +/-9 variieren). In dieser Phase wird der blaue Kreisbogen durch die zweite rote Bewegung gestaucht und/oder gestreckt, wobei die Linksdrehung klar erhalten bleibt. In der um 90 Grad versetzten Phasen (in obigem Bild die untere Zeile) haben die rote Bewegungen größeren Einfluss auf den Kurvenverlauf (hinsichtlich blauem X-Wert). Aber auch die rote Bewegung ist in ihrer Ebene linksdrehend, also wird auch dabei prinzipiell Linksdrehung resultieren - nur eben in rechtwinklig versetzter Ebene.

Entsprechendes gilt, wenn die dritte (graue) Bewegung mit einbezogen wird. Die ursprüngliche runde blaue Kreisbahn wird also einerseits gedehnt und/oder verkürzt, zum anderen wird sie ´übergeschlagen´ - aber wiederum nur per Linksdrehung auf rechtwinkliger Ebene dazu. Insofern sind auch die ´Schleifen, Augen und Loopings´ der diversen Bahnabschnitte vorwiegend linksdrehend, nur eben bezogen auf jeweils andere Ebene dieses fiktiven Raums.

Analog dazu verhält es sich innerhalb der drei zusätzlichen Frequenzbänder und auch bei der letztlich kompletten Überlagerung aller zwölf Frequenzen. Die zugrunde liegenden Links-Momente können nicht ´verschwinden´, sondern werden den Charakter der Bewegungen insgesamt dominieren. Diese Kurven sind verbal nicht mehr mit einfachem Links/Rechts usw. zu beschreiben, weil Richtungsangaben sich dann auf zwölf Ebenen beziehen müßten.

Gleichsinnig oder gegensinnig
Wir stehen nicht außerhalb des Universums (wie in obiger fiktiven Sichtweise) sondern mitten drin. Die Universelle Ätherbewegung ist allgegenwärtig, somit ´zittern´ auch wir synchron dazu. Damit können wir diese Ätherbewegung nicht unmittelbar erkennen, egal ob aus fiktiver Sicht links- oder rechts- oder wie immer drehend. Erkennbar können diese Schwingungen nur für etwas sein, das diese generelle Bewegung nicht mit-vollzieht. Das sind alle Potentialwirbelwolken mit ihren - zumindest zum Zentrum hin - andersartigen Bewegungen.

Auch die Bewegungsabläufe innerhalb einer Potentialwirbelwolke können innerhalb obigen fiktiven Koordinatensystems und der gewählten Blickrichtung beschreiben werden, sind z.B. als links- oder rechtsdrehend zu benennen (wie in vorigen Kapiteln dargestellt wurde). Real ´schwebt´ diese Wolke im Freien Äther, d.h. ist rundum von Universeller Ätherbewegung tangiert.

Bei dieser Sicht von außen auf die Wolke, also aus allen unterschiedlichen Richtungen, kann man nicht mehr von links-rechts usw. sprechen. Dann gibt es nur noch Bewegung in der Wolke, die sich momentan gleichsinnig zum Freien Äther bewegt oder momentan gegen die aktuelle Universelle Ätherbewegung gerichtet verläuft. Diese Situation (gleichsinnig oder ungleichsinnig) wird real immer gegeben sein, unabhängig von einem fiktiven Koordinatensystem.

Von einer Potentialwirbelwolke aus wäre also die Universelle Ätherbewegung erkennbar, aus der Differenz der Bewegungen dieses Gebundenen Äthers im Vergleich zu den Bewegungen Freien Äthers. Diese Relation ist aber keinesfalls mehr nur eine Frage abstrakter Sichtweise und ihrer verbalen Beschreibung, vielmehr resultieren daraus ganz reale Einwirkungen. Dieser ´Motor´ fortwährender Bewegung von Potentialwirbelwolken wird im folgenden Kapitel Bewegungs-Antrieb diskutiert.

03.09. Bewegungs-Antrieb Äther-Physik und -Philosophie