Alfred Evert 13.03.2003

02.09. Bahnabschnitte

Drei Wellen
Im vorigen Kapitel wurde heraus gearbeitet, dass aller Äther des Universums eine Grundbewegung ausführt, in die drei Achsen des Raums zugleich, aber jeweils mit abgestufter Frequenz. Die Frequenzen dieser drei ´Wellen´ werden jeweils 3/2 der vorigen sein bzw. umgekehrt betrachtet dem 2/3-Gesetz unterliegen.

Diese Unterstellung basiert auf Ergebnissen des Global Scaling, wo sich bei Drittel-Überlagerungen eine Verteilung von Schwingungsknoten ergibt, welcher der Häufigkeitsverteilung von Erscheinungen in vielen Gebieten gut entspricht. Als kleinste ganzzahlige Zahlenreihe nach dieser Gesetzmäßigkeit wurden Frequenzen von 4, 6 und 9 je Zeiteinheit angenommen.

Anders als in den Theorien zu Gravitationswellen und des Global Scaling wird hier unterstellt, dass der Äther selbst diese Ordnungs-Wellen durch seine Eigenschwingungen repräsentiert. Damit sind diese Gesetzmäßigkeiten ganz real abgebildet und beeinflussen alle anderen Bewegungen im Universum. Diese anderen Bewegungen sind praktisch alle Erscheinungen der materiellen Welt, aber auch die der geistigen Welt.

Bewegungskomponenten
Zunächst sollen die Bewegungsabschnitte dieser Grundbewegung nochmals verdeutlicht werden. Dazu sind in Bild 02.09.01 diverse Bewegungsabschnitte dargestellt. Diese basieren darauf, dass in Ebene der X-Achse 4, in der Y-Ebene 6 und in der Z-Ebene 9 ´Schritte´ je Zeiteinheit statt finden.

Ein solcher ´Spielzug´ kann mit der Bewegung des Springers im Schachspiel verglichen werden. Dieser darf zwei Schritte gerade aus und einen Schritt zur Seite ausführen. Hier im dreidimensionalen ´Schachspiel´ kommt eine dritte Bewegung hinzu, wie die beiden vorherigen wiederum rechtwinklig zur jeweils vorigen Bewegung. Dabei wird generell Linksdrehung erstellt (wie sich aus vielen Erscheinungen ergibt bzw. später dargelegt wird).

In diesem Bild bei A ist dieser ´Rössel-Sprung´ dargestellt: 4 in Richtung X, 6 in Richtung Y, 9 in Richtung Z. Da alle drei Bewegungen gleichzeitig ausgeführt werden, würde sich ein Ätherpunkt auf der grauen Kurve im Raum bewegen (vom dicken blauen Ort zum dicken grünen Ort).

Äther kann sich nicht linear bewegen, sondern alle Bewegungen finden in der Drehung statt. Darum sind bei B diese Bewegungsabschnitte als Kreisabschnitte dargestellt. Wiederum ergäbe sich die graue Kurve als resultierende Bewegung.

Indem in jeder Achse die Drehgeschwindigkeit eine andere ist, weisen die jeweiligen Kreisabschnitte um die jeweilige Achse immer wieder in andere Richtungen. Bei C ist beispielsweise dargestellt, dass die Drehung in der Y-Ebene weiter nach rechts weist, während der Kurvenabschnitt in der Z-Ebene weiter nach oben weist (im Vergleich zu B). Entsprechend ergibt sich eine resultierende Kurve des Ätherpunkts in etwas anderer Form.

Durch differenzierte Frequenzen auf den einzelnen Ebenen (bzw. der unterschiedlichen Drehzahlen um die drei Achsen) ergeben sich also fortlaufend anders geformte Bahnabschnitte für den Ätherpunkt. Es sind stets Abschnitte auf einer dreifach verdrallten Spirale, mit kürzerer oder längerer Distanz, also auch unterschiedlichen resultierenden Geschwindigkeiten.

Trotz dieser strengen Ordnung ergibt sich also wieder eine ´Spiral-Knäuel-Bahn´, wie ich sie schon in früheren Ausarbeitungen entwickelt habe. Der gesamte Bewegungsablauf setzt sich aus vielen der obigen Bewegungsabschnitte zusammen, wobei innerhalb eines Zyklus jeder Abschnitt andere Form aufweist. Diese Bahn mag einen verwirrenden Eindruck erwecken, ist aber keinesfalls ein ´chaotisches Knäuel´, sondern spiegelt ganz real ganz konkrete Gesetzmäßigkeiten wider.

Dieses sind nun auch nicht mehr einfache (Groß-) Kreise um eine Kugelfläche mit nur fließendem Übergang von einer zur anderen Kreisbahn. Es resultieren vielmehr die unterschiedlichsten Schleifenbahnen innerhalb einer gedanklichen Kugel. Durch die Zwei-Drittel-Regel sind aber alle Übergänge immer fließend, immer in allen drei Richtungen zugleich.

Unterschiedliche Radien
Als ein möglicher, zusätzlicher Freiheitsgrad der Bewegungsmöglichkeiten wurden oben erwähnt, dass die Radien der einzelnen Drehbewegungen unterschiedlich sein könnten. Diese Möglichkeit ist in obigem Bild auf der rechten Seite dargestellt.

Bei D ist die Bewegung in der X-Ebene dargestellt, die in der Zeiteinheit beispielsweise diesen Winkel von 40 Grad durchläuft, an einem Radius von 9. Darunter bei E ist der Bahnabschnitt in der Y-Ebene eingezeichnet, der 60 Grad bei einem Radius von 6 Einheiten darstellt. Darunter bei F ist die Z-Ebene angefügt mit einer Drehung um 90 Grad an kurzem Radius von nur 4 Einheiten. Unten bei G letztlich sind diese drei Abschnitte zusammen gefügt und die resultierende Bahn des Ätherpunkts stellt wiederum eine gekrümmte Spirale dar. Die Bahnen sind insgesamt etwas kürzer als die vorigen Bahnen mit den gleich langen Radien.

Bei Bewegungen mit unterschiedlicher Drehzahl (bzw. Winkelgeschwindigkeit) an gleich langen Radien weisen unterschiedliche Drehmomente in die jeweilige Richtung. Es könnte aber durchaus erforderlich sein, dass alle Drehmomente gleich sind, damit nach außen hin keine Kräfte gegeben sind, das Universum insgesamt also stationär ´im Raum´ (des eventuellen Nichts drumherum) stehen bliebe. Durch geeignete Relation von Winkelgeschwindigkeit und Radien könnte das erreicht werden (wobei ich es den Fachleuten überlasse, dieses Problem rechnerisch exakt zu lösen).

Wunschdenken
Oben bei der Erörterung stehender Wellen habe ich mehrfach dargestellt, dass dort der Wunsch meist der Vater des Gedankens ist. Es gibt zweifelsohne stehende Wellen oder zumindest stehende Schwingungsknoten, sogar vielfach im Universum. Aber ohne saubere Spiegelung können diese real nicht existent sein.

Analog dazu hatte ich den ´Wunsch´, dass der Äther des Universums insgesamt eine Grundschwingung haben müsse. Ich habe dieses zwar logisch aus diversen Gesichtspunkten abgeleitet, aber man muss sich immer fragen, ob und wie das real auch möglich sein kann oder tatsächlich ist (was ich ebenfalls in der Einführung schon mehrfach für exaktes Vorgehen als unerlässlich erklärt habe).

Darum ist die Frage zu stellen, ob und warum das Universum wirklich ´stationär´ im Raum in obiger Weise ´vibrieren´ kann. Wir müssten uns dazu wieder einmal auf ´göttliche Distanz´ begeben, also das Universum von außen betrachten. In Bild 02.09.02 ist diese Sichtweise dargestellt.

Ab ins Nichts, rotierend
In diesem Bild links ist dargestellt, wie ein Tennis-Gott mit seinem Universum-Ball umgehen würde. Zuerst würde der dem Ball (es ist immer nur der Durchmesser eingezeichnet) in der X-Ebene einen Schlag (1) in tangentiale Richtung verpassen. Der Ball würde rotieren, aber auch in eine Kurve nach vorn fliegen.

Der Tennis-Gott rennt dem Ball hinter her und bringt einen Schlag (2) tangential nach oben zustande (in der Y-Ebene), danach nochmals das gleiche Spiel mit einem Schlag (3) rechtwinklig dazu (in der Z-Ebene). Wenn die Schläge mit unterschiedlichem Speed ausgeführt würden, würde das ´Universum´ die gewünschte Drehungen aufweisen, aber ´ins weite Nichts abschwirren´ (graue Kurve).

In diesem Bild rechts ist schematisch dargestellt, wie ein mit dem bekannten Atom-Modell vertrauter Gott die Sache angehen würde. Er würde das Universum ´kardanisch´ aufhängen, also ähnlich wie ein Schiffs-Kompass gelagert bzw. eben wie ein Gyroskop gebaut ist. Zuerst würde er die mittige Kugel in Drehung versetzen (markiert durch die grüne Scheibe), dann die mittigen Achslager senkrecht dazu (rote Scheibe) in Drehung versetzen, zuletzt die äußeren Achslager. Dieser dreifach drehbar gelagerte ´Globus´ bzw. das gesamte Universum würde dann auf den gewünschten Bahnen rotieren, auch mit den unterschiedlichen Winkelgeschwindigkeiten.

Damit aber würde der Tennis- wie Atom-Gott nicht wirklich die gewünschte Bewegung erreichen, weil das Universum mit seinem gesamten Umfang rotieren würde. Alle Ätherpunkte sollen aber nur synchron schwingen, wie oben als Spiralknäuel bei Bild 02.06.02 bzw. der dortigen Animation beschrieben.

Schwingen anstatt rotieren
Diesen Bewegungsablauf kann nur der Gott vorigen eleganten Oberkellners zustande bringen - wie in folgendem Bild 02.09.03 in der oberen Zeile dargestellt ist. Er fasst mit beiden Händen das Tablett (resp. Universum) in der X-Ebene und führt es insgesamt im Kreis herum. Ein Ätherpunkt befindet sich somit nacheinander an den Orten 1, 2, 3 und 4, dann wieder am Ort 1, 2 usw. Das Universum rotiert nicht, sondern schwingt nur im Kreis. Dann führt er mit den Händen (zugleich) dieses Schwingen in der Y-Ebene aus, danach noch einmal in der Z-Ebene.

Wieder nimmt ein Ätherpunkt zeitlich nacheinander jeweils die Orte 1 bis 4 ein - aber nicht wie in dieser Zeichnung separat dargestellt, sondern alle Orte 1 sind deckungsgleich, alle Orte 2 usw., d.h. es werden die oben beschriebenen jeweils resultierenden Bahnabschnitte durchlaufen. Alle Ätherpunkte des gesamten Universums sind synchron in diesem Bewegungsablauf der unterschiedlichen Bahnabschnitte, durchlaufen zu einer Zeit aber immer die gleiche Kurve.

Wenn nun die ´göttlichen Hände´ das Universum los lassen, schwebt es frei im Nichts (weil dieses keine Gravitation kennt). Es ist aber fraglich, ob das Universum auch fortwährend so weiter schwingen wird. Diese Frage soll in Bild 02.09.03 mit der unteren Zeile beantwortet werden.

Die Pfeile zeigen dabei Drehmomente an, alle gleich lang bzw. gleichen Betrags, wenn die Bewegungen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, aber korrespondierend dazu auch auf unterschiedlichen Radien ausgeführt wurden. Die Achsen bzw. Ebenen sind hier aus seitlicher Sicht dargestellt, aber wie üblich sollen die X-Achse von links nach rechts, die Y-Achse von unten nach oben und die Z-Achse in die Bildfläche hinein weisen.

Bewegungsrichtungen
Die Bewegung in der Ebene der X-Achse findet auf einem Kreis waagrecht zur Bildfläche statt (ein Halbkreis vor und einer hinter der Bildebene). Der Ätherpunkt vor der Bildfläche wird nach rechts (R) bewegt, dann in die Bildfläche hinein, also nach hinten (B), hinter der Bildfläche nach links (L) und wieder nach vorn (F) zur Bildfläche.

Die Bewegung in der Ebene der Y-Achse ragt senkrecht in die Bildfläche hinein (wie zuvor ein Halbkreis vor und einer hinter der Bildebene). Ein Ätherpunkt vor der Bildfläche wird nach unten (D) geführt, dann zur Bildfläche, also nach hinten (B), hinter der Bildfläche nach oben (U), letztlich zurück nach vorn (F) zur Bildfläche.

Die Bewegung in der Ebene der Z-Achse ist leicht verständlich, weil diese Kreisbewegung auf der Bildfläche statt findet. Ein Ätherpunkt wird unten nach rechts (R) geführt, dann aufwärts (U) und oben nach links (L), letztlich wieder nach unten (D).

Ausgeglichene Drehmomente
Das Besondere bei diesen Bewegungsabläufen in drei Ebenen ist nun, dass jede der sechs Richtung jeweils zwei mal vertreten ist. Es gibt je zwei mal eine Bewegung nach rechts (R) und links (L), nach oben (U, up) und unten (D, down), nach hinten (B, back) und vorn (F, forward).

Jedem Links-Drehmoment steht damit auch ein Rechts-Drehmoment entgegen und entsprechend in den anderen Richtungen. Aufgrund der unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten können sich z.B. zwei Rechts-Bewegungen überlagern, aber auch eine Rechts- durch eine Links-Bewegung kompensiert werden (dann wird momentan nur eine Bewegung in der jeweils dritten Ebene ausgeführt), entsprechend bei allen anderen Kombinationen.

Wie bei normalen Schwingungen bedeutet dieser momentane ´Stillstand´ nicht das Ende der Bewegung. Beide sind noch immer gegeben, bilden aber in diesem Augenblick einen stehenden Knoten. Obwohl die diversen Drehmomente zeitlich versetzt auftreten, sind sie in Summe vollkommen ausgeglichen. Dies bedeutet, dass dieses Universum in diesem komplexen Bewegungsablauf durchaus ortsfest ist, aber fortwährend ´vibriert´ auf höchst komplexen Bahnen.

Sportarten
Diese Bewegungsabläufe sind wahrlich komplex, aber nicht nur gott-begnadete, sondern viele Sportler (und normale Werktätige) beherrschen die Kunst solcher ´Bewegungs-Figuren´. Figuren gibt es z.B. beim Kunst-Flug und Kunst-Turnen, beim Kunst-Eislauf und Turm-Springen. Immer neue Figuren erfinden derzeit z.B. Freestyle Snowboarder, aber am kreativsten sind natürlich die Sportler bzw. Künstler mit den teuersten (Sport-) geräten: beim ´Quarks-Sport-Angeln´ ist man derzeit bei über 300 ´Elementar-Teilchen´ angelangt.

Schon oben im Kapitel Reale Sicherheit im Absatz ´Quarks & Co´ wurde angesprochen, ob bei einer ´Lebensdauer´ von weniger als Nanosekunden man von ´Teilchen´ reden kann. Vieles spricht dafür, dass dies nur kurzfristige ´Figuren´ analog obiger Bewegungsabschnitte sind.

Allein die verwendeten Begriffe bzw. Namen der Quarks sprechen für sich: up, down, bottom, top, strange, charmed (´strange´ ist es schon, wenn etwas ins Bild hinein verschwindet, aber ´charmed´ kommt es gottseidank wieder hervor). In der Quantenphysik gibt es Begriffe wie z.B. Spin (0, 1/2 und 1) oder Bayonenzahl (+1, 0 und -1) oder Elementarladung (1/3 und 2/3, obwohl sonst nur 1). Beispielsweise bilden jeweils drei Quarks ein Elementarteilchen, in munterem ständigen Wechselspiel. Die Sub-Elementarteilchen ´zerfallen´ in andere Teilchen oder alle zeigen gegenseitige ´Wechselwirkungen´, in unterschiedlicher Stärke.

Grundmuster und vergrößerte Kopien
Dies alles erinnert mehr an obige Bewegungen als an wirklich körperliche Teile. Zumindest ergibt sich daraus der Hinweis, dass und wie sich in ´materiellen´ Formen die Äther-Grundbewegung widerspiegelt als vergrößerte Kopien dieser Bewegungsmuster.

Der Aufbau elementarer ´Teilchen´ wird im nächsten Teil 03 als ´lokale Bewegungen´ beschrieben werden. Im folgenden Kapitel aber ist zunächst noch zu prüfen, ob diese nur drei Bewegungen ein ausreichend komplexes Grundmuster darstellen bzw. welche Erweiterungen möglich sind.

02.10. Eins-Zwei-Drei-Vier Äther-Physik und -Philosophie