Alfred Evert 10.03.2003

02.08. Zwei-Drittel und Drei

Eulerzahl oder genau Drei
In Bild 02.08.01 sind drei Phasen dargestellt (wobei hier nur halbe Phasen gezeichnet und gezählt sind) wie im vorigen Kapitel. Dort wurde auch die Eulersche Zahl angesprochen, deren Wert e = 2.7182818... sich aus der Summe alle fakultativen Möglichkeiten ergibt (also aus 1/1 + 1/1*2 + 1/1*2*3 ... + 1/n!). Dieser Wert beinhaltet hinsichtlich Wellen alle möglichen Frequenzen. Die Lage von Schwingungsknoten lässt sich besonders gut mittels Natürlichem Logarithmus berechnen (also auf Basis von obigem e).

In diesem Bild mittig ist diese Mischung aus unterschiedlichen Frequenzen bzw. und dieses 2.7-Fache (E) der Grundschwingung schematisch dargestellt. Beim Global Scaling wurde erkannt, dass jeweils gedrittelte Frequenzen (oder Frequenzen in Relation von 2 zu 3) besondere Bedeutung zukommt. In diesem Bild unten sind die Phasen um jeweils 1/3 kürzer dargestellt.

Das Besondere an dieser fortgesetzten Addition von zwei Dritteln (also 1 + 0.66 + 0.44 + 0.33 + 0.22 usw.) ist, dass die Summe exakt 3.0 ist. Wenn also bei der Theorie des Global Scaling von 2.7182818... auf genau drei Dimensionen des Raums ´gerundet´ wurde, so würde eine Zwei-Drittel-Gesetzmäßigkeit die Abbildung von Wellen im dreidimensionalen Raum exakt repräsentieren.

Wellen im stehenden Raum
Die allgemeine Anschauung ist, das der Raum real und ortsfest ist (zumindest im Rahmen dieses Universums) bzw. relativ zu den darin auftretenden Wellen. Allgemein wird unterstellt, das Wellen die Bewegung von Materieteilchen sind, oder auch nur von abstrakten Feldern, oder von Ätherteilchen. Indem diese relativ zum Raum in Schwingung sind (egal nun ob als Längs- oder Querwelle gedacht), wird die Welle real gebildet.

Nachdem offensichtlich Ordnung im Universum gegeben ist, kann zurecht unterstellt werden, dass Wellen dafür verantwortlich sind. Um diese Ordnungsfunktion erfüllen zu können, dürfen die Wellen nicht einfach davon laufen, sondern müssen zurück laufen und stehende Wellen bzw. Knoten -(schwerpunkte) bilden.

Die dazu unabdingbare präzise Spiegelung ist höchst problematisch. Diese Wellenstrukturen lassen sich wohl im ´eindimensionalen logarithmischen Raum der physikalischen Maßstäbe´ rechnerisch abbilden, aber sie sind im dreidimensionalen Raum schlicht nicht real zu repräsentieren (außer in einer streng rechtwinkligen Gitterstruktur, die aber im Universum nicht erkennbar ist).

Natürlich gibt es Schallwellen usw. auf der Ebene materieller Erscheinungen. Aber es darf von diesen nicht wieder auf die allem zugrundeliegenden ´Ordnungs´-Wellen geschlossen werden (sonst ergeben sich unabdingbar die obigen, realen Probleme, die mit keinen mathematisch-abstrakten ´Transformationen´ zu lösen sind).

Wellen im schwingenden Äther
Im Unterschied zu dieser allgemeinen Anschauung, wird hier der Äther als reales Kontinuum betrachtet, als lückenlos einzig reale Substanz. Der Raum dagegen wird hier nur als rein gedankliches Hilfsmittel betrachtet und dient nur dazu, Bewegung relativ zu einem fiktiven Koordinatensystem beschreiben zu können.

Daraus ergibt sich, dass diese ´Ordnungs-´Wellen im Äther real abgebildet werden, durch seine eigenen Schwingungen. Alle Ätherpunkte bewegen sich parallel zueinander, d.h. seine Schwingung wird nur relevant (als ´Welle´ empfunden) von allem, das sich anders als diese Grundbewegung verhält.

´Anders´ verhalten sich praktisch alle Erscheinungen des Äthers, als vergrößerte Wirbelstrukturen z.B. die Erscheinung materieller Körper, als vergrößerte Wellen z.B. elektromagnetische Strahlung, oder auch die ´Vibrationen´ geistiger Erscheinungen. All diese Erscheinungen und ihre spezielle Bewegungsformen werden in späteren Kapiteln diskutiert.

Äther schwingt selbst
Hier aber geht es um die Form dieser universellen Grundbewegung, welche im folgenden aus unterschiedlichen Gesichtspunkten abgeleitet werden soll. In Bild 02.08.02 ist obiges Wellenband mit 2/3-Frequenzen dargestellt (wie sie nach allgemeinen Vorstellungen im absoluten Raum bis zur ´Unendlichkeit´ schwingen, mit problematischer Spiegelung, fraglich ob als Materie- oder Ätherteilchen oder nur als abstraktes Feld).

Die real und klare Alternative ist nun, dass dieses Band als ein geschlossenes Band gegeben ist, in welchem alle Wellen immer in sich geschlossen verlaufen. Das geschlossene Band wird real repräsentiert dadurch, dass der Äther (als Medium dieser Ordnungswellen) insgesamt in Schwingung ist.

Um schrittweise diese Vorstellung zu konkretisieren ist in diesem Bild links zunächst dargestellt, dass die Wellen des obigen linearen Bandes auf einer Scheiben (-Fläche) umlaufend sein könnten. Im Bild rechts ist als Beispiel dann als nächster logischer Schritt dargestellt, dass drei solcher Wellenbänder jeweils in sich geschlossen um eine Kugel umlaufen. Das könnten also drei Großkreise sein, z.B. Äquator, Längengrade bei 0 Grad sowie bei 90 Grad (das Bild könnte also z.B. den Blick auf den Nordpol zeigen). Diese drei Bänder würden insgesamt alle drei Dimensionen abbilden (hier als X, Y und Z gekennzeichnet).

Verdralltes Endlosband
Die abstrakte, logische Operation ist folgende: die mittige Gerade in obigem (gelben) Wellenband stellt die (eindimensionale) logarithmische Gerade dar, auf welcher die Struktur der Bäuche und Knoten abgebildet wird. Diese Gerade wird hier nun als in sich geschlossen betrachtet.

Diese Gerade ist hier zunächst abgebildet als drei runde Kreise, jeweils senkrecht zueinander, also in den drei Ebenen des Raumes stehend. Um eine fortlaufend geschlossenes Band zu erhalten, müssen diese Kreise ineinander übergehen. Jeder kennt das Bild des in sich geschlossenen, aber verdrallten Bandes. Dieser Verlauf ist leicht nachzubilden, z.B. mit einem Gummiring, der in drei Schlaufen gelegt und diese Ringe gegen einander verdreht werden.

Es werden dann noch immer drei Umläufe dargestellt, jeweils eine in jeder Richtung, wobei die Übergänge (in obigem Beispiel vom Äquator zum 0-Grad-Meridian, von diesem zum 90-Grad-Meridian, von diesem zurück zum Äquator) jeweils anteilig beide Richtungen enthalten.

Dieses gewundene Band stellt also in sich die drei Dimensionen dar. Es ist in sich geschlossen, also werden darin sich alle Muster umlaufend wiederholen. Beim Global Scaling wiederholen sich die Muster immer wieder in gleicher Weise, nach jeweils drei logarithmischen Einheiten. Die wiederholten Blöcke stellen immer das gleiche fraktale Bild, nur in anderen Größenordnungen dar.

Nur ein fraktales Muster
Aber es ist gerade das entscheidende Kriterium der fraktalen Erscheinungen, dass die Gesetzmäßigkeit nur ein mal gespeichert sein muss. Aus diesem Muster ergeben sich die Wiederholungen bzw. Vervielfältigungen in jeweils der nächsten bzw. allen möglichen selbstähnlichen Erscheinungen.

Auf obigem geschlossenen Band der Maßstäbe bzw. Gesetzmäßigkeiten ist also durchaus ausreichend, wenn nur ein mal das Muster gespeichert ist. Das sind nach den Erkenntnissen des Global Scaling bzw. der dort genutzten Rechenverfahren drei logarithmische Einheiten.

Mehr muss auf dieser Geraden (nun zum geschlossenen Band geformt) der Maßstäbe nicht repräsentiert werden. Alles andere sind Kopien bzw. Vergrößerungen daraus. Die realen Abbilder dieses Musters können sich nur bewähren, wenn sie analog zu dieser Struktur sind. Wie diese Strukturen der materiellen Erscheinungen (als ´vergrößerte Kopien´) zustande kommen, wird im folgenden Teil 03 ´Lokale Bewegungen´ dargestellt werden.

Reales Schwingen
Es ist aber nicht ausreichend, wenn nur diese logische Struktur als abstraktes Bild dargestellt wäre. Wenn diese ´Gesetze´ reale Wirkung haben, dann müssen sie auch ganz konkret und real präsent sein. Im zweiten Schritt ist also zu klären, wie der Äther sich insgesamt verhalten muß, damit obige Muster real zwingend gegeben sind.

In Bild 02.08.03 sind hierzu die drei Ebenen des abstrakten Raums dargestellt. In diesen drei Ebenen schwingt der Äther, nicht einzeln sondern gleichzeitig in allen drei Richtungen.

Es ist ein Ätherpunkt (schwarzer Punkt) markiert am äußeren Rand der Ebene auf der X-Achse (blau). Dieser Punkt befindet sich zugleich am äußeren Rand der Ebene auf der Y-Achse (rot) und zugleich ist er auf einer Ebene der Z-Achse (grün). Alle diese Ebenen (diese Scheiben) schwingen zugleich, so dass dieser Punkt sich auf dreidimensionalen Kurven bewegen wird.

Die Scheiben drehen sich nicht, sondern schwingen, wie im Kapitel Spiralknäuel bei Bild 02.06.02 bzw. der dortigen Animation dargestellt und beschrieben ist. Es wurde hier die in vorigem Kapitel Global Scaling bei Bild 02.07.03 dargestellte Relation wieder verwendet, d.h. in der X-Ebene werden je Zeiteinheit vier Schwingungen ausgeführt, senkrecht dazu in der Y-Ebene sechs und in der Z-Ebene neun Drehungen gleichzeitig durchgeführt.

Die Animation zeigt dieses Schwingen der drei Ebenen (allerdings wurden nur 24 Bilder verwendet, so dass die grüne Scheibe nur acht (anstatt neun) mal schwingt). Man kann erkennen wie sich bestimmte Bewegungsmuster wiederholen, wenn man z.B. jeweils zwei Ebenen zugleich verfolgt. Hier sind die Schwingungen in den drei Ebenen getrennt dargestellt, real aber bewegt sich obige Ätherpunkt auf gemeinsamer gewundenen Bahn.

Diese Bahn entspricht im Prinzip obigem verschlungenen (Gummiring-) Band, nur dass sie nun nicht nur aus drei gleichförmig ineinander übergehenden Ringen besteht, sondern die 2/3-Gesetzmäßigkeit widerspiegelt. Diese Bahn ist schwierig zu visualisieren, nur ein versierter Oberkellner beherrscht diesen Bahnverlauf:

Mit der linken Hand hält er ein rundes Tablett (die blaue Scheibe) waagrecht im Raum. Mit der rechte Hand wischt er mit einer Serviette fortwährend den Rand des Tabletts. Weil ein anderer Kellner entgegen kommt, weicht er mit dem Tablett in eleganter, horizontaler Kreisbewegung (rote Scheibe) aus - ohne das Wischen zu unterbrechen. Durch eine Schwingtüre geht er mit unverminderter Geschwindigkeit, zieht dabei aber das Tablett etwas zu sich heran, dann wieder weiter weg, natürlich wieder in eleganter Kreisbewegung (grüne Scheibe), das alles fortwährend zugleich, alle Kreisbewegungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, jeweils im Verhältnis zwei zu drei.

Die Bewegung der rechten Hand (bzw. die Serviette) beschreibt die Bahn obigen Ätherpunktes. Parallel zu diesem Punkt schwingt der gesamte Äther des Universums (was natürlich nur geht, wenn dieser lückenlos ist).

Reales Gesetz
Diese Schwingungen sind nun nicht mehr nur ein abstraktes Rechenschema, sondern sind absolut real repräsentiert durch den Äther. Diese Grundbewegung stellt eine reale Gesetzmäßigkeit dar für alles, das sich anders bewegt (in der Regel als großräumigere Bewegung). Langfristig ´überleben´ können nur solche andere Bewegungsmuster, die in Resonanz zu dieser Grundschwingung sind.

Es sind nun auch keine Spiegelungen mehr erforderlich zur Ausbildung stehender Wellen oder Knoten. Die drei obigen ´Wellen´ mit allen Überlagerungen und entsprechenden Knoten laufen rundum bzw. sind ständig gegeben. Dieses Muster ist überall im Universum zugleich real existent, hat Wirkung überall und in allen Dimensionen, für alle Erscheinungen und ´Kopien´ davon, z.B. von allen Photonen bis zu allen Galaxien. Dieses Muster bzw. Gesetz ist damit ganz real ´holistisch´ gespeichert, ganz im Gegensatz zur sonst meist ´nebulösen´ Verwendung dieses Begriffs.

Im nächsten Kapitel soll diese Grundbewegung nochmals visualisiert werden. Außerdem ist zu prüfen, ob diese einfache Überlagerung von 4-6-9 auf drei Achsen wirklich ausreichend ist für alle Erscheinungen bzw. wie dieses Prinzip erweitert sein müsste.

02.09. Bahnabschnitte Äther-Physik und -Philosophie